Mein Vater lässt mich nicht … « Nie wieder Tabak

Mein Vater lässt mich nicht …

Ein Satz, den viele Kinder sagen könnten: „Ich würde gerne aufhören zu rauchen. Aber mein Vater lässt mich nicht.“ Ein überzeugendes Konzept um Eltern zu zeigen, was Sie Ihren Kindern antun. Sie selbst sind unverschuldet* in eine Abhängigkeit geraten und nun werden auch noch Ihre Kinder in Mitleidenschaft gezogen. Eine Millionen-Industrie ist schuld am Leid tausender Kinder. Danke! an die Werbeagentur Jung von Matt, die für die Deutsche Kinderkrebsstifung eine tolle Kampagne namens „Smoking Kids“ kreiert hat. So eindringlich habe ich noch niemals das Problem der Zigarette und des Passivrauchs gezeigt bekommen.

* warum schreibe ich hier unverschuldet? Weil sie in eine Abhängigkeit gedrängt wurden, die sie selbst nicht gewollt haben. Und nun müssen Sie durch Ihre Sucht auch noch mit ansehen, wie der Passivrauch Ihre Kinder schädigt. Wie konnte das geschehen? Durch eine Marketing-Maschine, die falsche Idole erschafft, falsche Ideale suggeriert und Werbung auch dann noch für etwas macht, wenn es nachgewiesen Menschen krank macht und tötet. Für Geld. Kaum vorstellbar, dass ein vernünftiger Mensch sich für so etwas hergeben man.

Ach, und sollte jemand noch zweifeln: die Zahl des Tages: 165.000 – das ist die Anzahl der Kinder, die jedes Jahren an den Folgen des Passivrauchens sterben.

So, und ganz unwichtig sind die Bildchen dazu nicht (alle © Jung von Matt/Elbe), Quelle: http://www.woman.at/a/kinder-eltern-rauchen:

Deutsche-Kinderkrebsstiftung-Smoking-Kids-1-1024x682

Deutsche-Kinderkrebsstiftung-Smoking-Kids-2

Deutsche-Kinderkrebsstiftung-Smoking-Kids-3-1024x682

Und bevor jetzt jemand auf die Idee kommt, Frauen wären keine Zielgruppe für diese Werbung: die kapieren schon, dass Sie das gleiche tun wie die Herren auf den Bildern. Und in Finnland gibt es eine etwas weniger subtile Werbeform gegen das Rauchen von werdenden Müttern … ein Video:

Apr
10

Leave a Reply

Wordpress Anti-Spam durch WP-SpamShield