Ihre Chance aufzuhören: mit Sport

Was überhaupt nicht funktioniert, bewiesen durch Generationen von Rauchern, ist der Rauch-Stopp am 1.1. Die letzte Zigarette an Sylvester funktioniert nicht, weil man nicht überzeugt ist. Wie man seine Chancen auf einen Bruch mit der Nikotinabhängigkeit deutlich erhöhen kann, teilt die Deutsche Lungenstiftung e.V. (DLS) mit: durch sportliche Aktivitäten.

Vor allem bei jungen, männlichen Rauchern könne ein Rückfall durch die Reduktion des omnipräsenten “Verlangens” durch Fitness erziehlt werden. Die Studie, die dieser Aussage zugrunde liegt, wurde an der West Virginia University School of Medicine durchgeführt. Forscher untersuchten das Verhalten von 233 Rauchern zwischen 14 und 19 Jahren und fanden bei den sportlich aktiven Teilnehmern auch eine verbesserte Atemleistung, die durch chronisches Rauchen oft geschwächt wäre. Besonders Ausdauersportarten zeigen hier ihr gesundheitliches Potential.

Dass die neugeborenen Nichtraucher durch die zusätzliche Bewegung nicht so schnell zunehmen ist ein sehr nützlicher (Neben-)Effekt. Das liegt laut DLS auch daran, dass man weniger Heißhunger auf Süßigkeiten und Naschwerk verspürt.

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/sport-hilft-das-rauchen-aufzugeben-5238828.php

Nov
11

Rauchentwöhnung mit Medikamenten schädlich?

Nikotin bekommt den Fraßfeinden der Tabakpflanze schlecht – sie wehrt sich erfolgreich mit dem Alkaloid. Geraucht löst es beim Menschen die Ausschüttung von Adrenalin, Dopamin und Serotonin aus, aktiviert dadurch das Belohnungszenturm im Gehirn und macht körperlich und psychisch stark abhängig. Die eingeatmeten Rauchgase sind extrem schädlich und verantwortlich für unzählige Krankheitsbilder. Die doppelte Abhängigkeit macht es Rauchern extrem schwierig, von den Kippen los zu kommen.

Seit Jahren suchen Chemiker auf der ganzen Welt nach Möglichkeiten den Rauchstopp zu unterstützen. Der Hersteller von Viagra, Pfizer, ließ kurz nach der Jahrtausendwende ein Medikament in Europa und Amerika zu, das wie Nikotin aus dem Verteidigungsmechanismus einer Pflanze stammt. Das Molekül Varenicline wurde aus dem Goldregen isoliert und chemisch abgewandelt. Es soll wie abgeschwächtes Nikotin wirken, die gleichen Botenstoffe freisetzen und dadurch den Entzug einfacher machen. Gleichzeitig blockiert es nach Herstellerangaben die Docking-Stellen für Nikotin und macht dadurch das Rauchen “uninteressanter”.

Trotz erster guter Aussichten kein Grund zum Aufatmen

In Studien erlangte das Medikament Champix eine deutlich höhere Ex-Raucher-Quote als Placebos und Antidepressiva. Ein Jahr nach dem Rauchstopp waren von 100 Probanden wieder rückfällig

  • Placebo: 90
  • Nikotinpflaster oder Antidepressivum Bupropion: 84
  • Champix: 75

Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Pfizer steht jetzt aber in der Kritik, sein Medikament Champix würde die Warscheinlichkeit für Herzinfarkte und Schlaganfälle um mehr als 70% erhöhen. Forscher aus England und Amerika hatten über 8.000 Raucher ein Jahr lang beobachtet und dies dabei festgestellt. Dass Champixx zu Depressionen, Suizidgedanken und Panik führen kann wurde bereits früher festgestellt und der Beipackzettel mußte entsprechend modifiziert werden. Die aktuelle Studie wurde von Dr. Sonal Singh an der Johns Hopkins University School of Medicine geleitet.

 

Quellen: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/586241/, http://www.blick.ch/life/gesundheit/pille-gegen-das-rauchen-schlaegt-aufs-herz-176056

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Jul
7

Island: Zigaretten auf Rezept

Wer krank ist geht zum Arzt, bekommt eine Diagnose und gegebenen Falls ein Rezept für Medikamente. Ist die Sucht eine Krankheit? Ja, meine Mediziner überall auf der Welt. Ja, meine auch Politiker in Island. Statt wie bisher Glimmstengel im Supermarkt, an Tankstellen oder an Kiosken sollen Nikotinsüchtige künftig zuerst den Weg zu Ihrem Arzt machen um dann gegen Vorlage eines Attestes Zigaretten aus der Apoteke holen zu dürfen. Das der Umweg zum Arzt und die dortige Aufklärungs- und Entwöhnungsinformationen viele Raucher zu gesünderen Menschen macht ist sehr warscheinlich und wir drücken dem Parlament in Reykjavik die Daumen für den Erfolg!

Der Gesetzentwurf des ehemaligen Gesundheitsministers Siv Fridleifsdottir wird heiß diskuttiert – und hätte in dem abgelegenen Land tatsächlich Chancen auf Durchsetzung. Schnell mal zum Zigarettenautomaten im Nachbarland fahren ist nicht! Die isolierte Lage Islands im Nordatlantik, die dünne Besiedelung und das wachsame Auge der Polizei machen es auch für Zigarettenschmuggler schwierig. In den meisten anderen Europäischen Ländern würde eine Solche Initiative schlichtweg an der Umsetzung scheitern.

Hinter der Rauchentwöhnungsinitiative steht das gleiche Ziel wie hinter dieser Website: Die Menschen durch Aufklärung dazu zu bringen, das Suchtpotential und die Gefährlichkeit von Nikotin und Tabak zu erkennen und einen Sieg des Geistes über das Fleisch zu erringen. Bleibe gesunde, rauche nicht!

Jul
7

International Classification of Diseases (ICD) der WHO

Das abhängiges Rauchen von Tabak und Tabakprodukten wird in den beiden relevanten diagnostischen Klassifikationssystemen ICD-10 (International Classification of Diseases der World Health Organisation) und DSM-IV (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders der American Psychiatric Association) als Krankheit anerkannt, als Tabakabhängigkeit bzw. Nikotinabhängigkeit. Es wird vorgeschlagen, nur noch von Tabakabhängigkeit statt von Nikotinabhängigkeit zu sprechen. Die Beschränkung auf einen einzelnen Inhaltstoff (hier: Nikotin) wird dem komplexen Zusammenspiel biologischer und psychologischer Faktoren beim abhängigen Rauchen nicht gerecht.

Einstufung nach ICD-10

Tabakabhängigkeit ist unter der Rubrik “Psychische und Verhaltensstörung durch psychotrope Substanzen” klassifiziert. Nach ICD-10 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, WHO) kann die Diagnose Tabakabhängigkeit gestellt werden, wenn mindestens drei der folgenden Kriterien mindestens einen Monat lang gleichzeitig aufgetreten sind:

  1. Starkes Verlangen/Zwang, Tabak zu konsumieren
  2. Verminderte Kontrolle über Tabakgebrauch; erfolgloser Versuch/ anhaltender Wunsch, Gebrauch zu verringern/kontrollieren
  3. Körperliches Entzugssyndrom bei Verringern oder Absetzen des Tabaks
  4. Toleranzentwicklung
  5. Vernachlässigung von Interessen oder Vergnügen zugunsten des Tabakkonsums,
  6. Anhaltender Gebrauch trotz schädlicher Folgen

Für die Diagnose Nikotinentzug müssen bei der ICD-10 mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllt sein:

  • Verlangen (Craving)
  • Krankheitsgefühl/Schwäche
  • Angst
  • Dysphorische Stimmung
  • Reizbarkeit/Ruhelosigkeit
  • Insomnie (Schlaflosigkeit)
  • Appetitsteigerung
  • Husten
  • Ulzerationen der Mundschleimhaut
  • Konzentrationsschwierigkeiten

Klassifikation nach DSM IV

Im DSM IV finden sich – etwas anders formuliert – fast dieselben Kriterien für Substanzabhängigkeit und –entzug wie im ICD 10.

Mindestens drei der folgenden Kriterien müssen für denselben 12-Monats-Zeitraum zutreffen für die Diagnose Nikotinabhängigkeit:

  1. Toleranzentwicklung
  2. Der Nikotinkonsum ist notwendig, um Entzugssymptome zu vermeiden
  3. Substanz wird in grösseren Mengen oder über längeren Zeitraum als ursprünglich beabsichtigt eingenommen
  4. Wunsch oder erfolglose Versuche, Substanzgebrauch zu reduzieren oder zu kontrollieren.
  5. Viel Zeit verbracht mit Substanzbeschaffung, Substanzkonsum oder Erholung von Substanzwirkungen.
  6. Substanzmissbrauch führt zum Rückzug von sozialen, beruflichen und Freizeitaktivitäten.
  7. Substanzgebrauch wird fortgesetzt, obwohl erkannt wird, dass es psychisch oder körperlich schadet.

Folgende vier Kriterien (A, B, C und D) müssen beim DSM IV zutreffen für die Diagnose Nikotinentzug:

A) Es muss zuvor täglich und über einen Zeitraum von mind. mehreren Wochen Nikotin konsumiert worden sein.

B) Eine plötzliche Beendigung oder Einschränkung des Nikotinkonsums führt innerhalb von 24 Stunden zu mindestens vier der folgenden Symptome:

  1. Dysphorische/depressive Stimmung
  2. Schlaflosigkeit
  3. Ablenkbarkeit/Enttäuschung/Ärger
  4. Angst
  5. Konzentrationsschwierigkeiten
  6. Unruhe
  7. verminderte Herzfrequenz
  8. gesteigerter Appetit/Gewichtszunahme

Bemerkenswert ist, dass das Craving (Verlangen nach der Zigarette), im DSM-IV nicht zu den Entzugssymptomen gezählt wird.

C) Nikotinentzug muss in klinisch bedeutsamer Weise Leiden oder Beeinträchtigung hervorrufen und

D) nicht besser durch medizinischen Krankheitsfaktor oder andere psychische Störungen erklärbar sein.

Quelle: http://www.pharmacie-vivre-sans-tabac.ch/de/startseite/rauchstopp/raucherberatung/klassifikation-der-tabakabhaengigkeit.html

Apr
4

Wenig Hoffnung auf Rettung?

Ein düsteres Bild von Zigaretten, den Gewinnen (bis zu 50 % vom Umsatz), Jugendlichen Rauchern und der gesunden Tabakindustrie malt Dr. Thomas Kron auf der Website DocCheck.com.

Gemäß dem Artikel ist der Tabakkonsum eine der großen Gefahren im 21. Jahrhundert. Laut WHO könnten eine Milliarde (1.000.000.000) Menschen an den Folgen des Rauchens sterben, alleine 2011 fünf Millionen (5.000.000)! Momentan gelinge es nur 5% der Männern und Frauen in Deutschland, die das Rauchen aufgeben wollen und ein Jahr abstinent bleiben können. Mit Beratungen läge die Quote bei 10% und mithilfe von Pharmazeutika bei 25%, zitiert die Seite Privatdozent Dr. Nenad Vasic von der Klinik für Psychiatrie und Pschotherapie der Universität Ulm. Ein Vergleich diverser Pharmaprodukte wird angestellt und auch ein Ausblick in die Zukunft der Sucht-Forschung.

Besonders lesenswert sind auch die Kommentare zu dem Artikel.

Quelle: http://news.doccheck.com/de/article/203135-wenig-hoffnung-auf-zigarettung/

Mrz
3

Mit sechs Fragen die Nikotinabhängigkeit bestimmen

Der schwedische Arzt Dr. Karl Olov Fagerström hat einen einfachen und dennoch, nach eigenen Angaben, sehr genauen Test entwickelt, mit dem sich sagen läßt, ob Sie das Rauchen einfach beenden können. Im Endeffekt soll die automatisierte Auswertung Ihrer sechs Antworten zeigen, wie stark sie süchtig nach Zigaretten und dem darin enthalten Nikotin sind.

Planen Sie Ihren Ausstieg aus der Sucht, ihren Rauchstopp? Dann testen Sie hier Ihren persönlichen Suchtfaktor: http://quiz.fs.t-online.de/index.php?q_key=976d1e9b0bb720cb333825759cb2cda3&start

Nie-wieder-Tabak! wünscht viel Erfolg bei der Rauchentwöhnung, bei Ihrem Schritt in die Freiheit!

Mrz
3

Individuelle Entwöhnung ist deutlich erfolgreicher

Ob Entzug oder Entwöhnung – der Wille macht den Unterschied, auch bei den Erfolgsaussichten. US-Forscher können durch die Beobachtung bestimmter Gehirnregionen vorhersagen, ob ein Raucher erfolgreich den Zigaretten entsagen kann.

Dazu wurden die Gehirnaktivitäten von knapp 90 Freiwilligen untersucht, die an einem speziell für sie konzeptionierten Entwöhnungsprogramm teilnahmen und entdeckten dabei ein Muster, das mit der Erfolgsquote korreliert: Je stärker die für die Selbstreflexion entscheidenden Gehirnareale aktiviert werden konnten, desto aussichtsreicher war die Warscheinlichkeit nach vier Monaten einen Nichtraucher mehr zu haben. Der Artikel dazu wurde im Fachmagazin “Nature Neuroscience” von Hannah Faye Chua und Kollegen, Universität Michigan in Ann Arbor, veröffentlicht.

Rauchentwöhnung ist demnach dann erfolgreich, wenn sie individuelle Lebensumstände, Bedürfnisse und Interessen mit einbeziehen; aktuelle und persönliche Probleme und der Charachter sollten mit berücksichtigt werden. Die Botschaften der Programme sollten so formuliert sein, dass sie zur Selbstreflexion anregen, dass der Raucher sich selbst von aussen betrachtet.

In der Studie wurden die Probanden mit Fragebögen zu Gesundheit, Persönlichkeit und Charaktereigenschaften in Bezug auf ihr Rauchverhalten erfasst. In einer weiteren Sitzung wurden ihnen Aufgaben zur Selbsteinschätzung gestellt und sie durften sich Appelle mit dem Rauchen aufzuhören anhören – sowohl individuelle als auch allgemeine. Während der Untersuchungen wurden mithilfe der Magnetresonanztherapie die Gehirnaktivitäten in bestimmten Bereichen untersucht. So auch nach dem etwa vier Monate dauernden web-basierten individuellen Programm zur Raucherentwöhnung.

Dabei zeigte sich, dass bei individuell zugeschnittenen Botschaften tatsächlich eher jene Gehirnareale aktiviert werden konnten, die auch für die Selbsteinschätzung genutzt werden. Bei nicht allen Probanden zeigte sich jedoch ein gleich hoher Ausschlag – nur bei denen, deren Gehirnaktivitätsmuster ausgeprägt waren, war die Wahrscheinlichkeit auch nach vier Monaten noch Tabak-abstinent zu sein groß. Daraus hoffen die Wissenschaftler nicht nur das Gehirn besser zu verstehen sondern auch erfolgreichere Programme zur Rauchentwöhnung entwickeln zu können.

http://www.welt.de/gesundheit/article12661081/Erfolg-von-Rauch-Entwoehnung-ist-vorhersehbar.html

Feb
2

Der 100-jährige Krieg gegen den Tabak

Präsident Barack Obama stand in seinem Heimatland USA vor allem für eins: “Change”, also Veränderung. Daß er nicht nur Wahlversprechen gemacht hat sonder Taten folgen läßt ist nicht überall so sichtbar, wie im Gesundheitsbereich. Die Food and Drug Administraion (FDA) wurde von ihm zur Regulierungsbehörde des Tabaks gemacht.

Spätestens ab 2047 keine Zigaretten mehr

Bis 2047 könnte der Varkauf von Tabakprodukten in den USA eingestellt werden, haben Experten angekündigt und im American Journal of Public Health den “beschleunigten Erfolg des 100-jährigen Krieges gegen die Tabaksucht in den USA” angekündigt.

Die beiden Forscher Michael Fiore (Direktor des Madison Center for Taobacco Research and Intervention a. d. Univerity of Wisconsin) und Timothy Baker (Vize-Direktor) arbeiten an einem Plan, wie der Tabakverkauf in den kommenden Jahren und Jahrzehnten reduziert werden kann. Dafür haben sie Daten von den 1960er Jahren bis heute gesammelt und ausgewertet: jährlich sank die Zahl der Raucher um ein halbes bis ein Prozent auf nun 20 % (von 42 %).

Bisher hat man in den USA schon einige Geschütze gegen die Nikotinabhänigkeit der Bevölkerung getan:

  • Preiserhöhungen durch Anhebung der Steuern
  • Gesetzte zum Rauchverbot in öffentlichen Räumen
  • Werbebeschränkungen für Tabakprodukte
  • Warnhinweise auf Zigarettenschachteln und Tabakpackungen
  • Werbekampagnen in den Massenmedien
  • Verbesserung von Methoden zur Rauch-Entwöhnung

Konkret sind künftig geplant:

  • Gesetz über Innenraumreinhaltung
  • Eliminierung von Nikotin aus den Zigaretten
  • Teure und aggressive Massenkampagnen als Reaktion auf Tabak- und Zigarettenwerbung
  • ein generelles Werbeverbot für Tabak
  • Entziehungstherapien für jeden willigen Raucher
  • Schutz von Jugendlichen – vor allem derer bis 16 Jahre

Gerade die Rauchprävention bei Jugendlichen hat gutes Potential – wer vor seinem 17ten Geburtstag noch nicht täglich raucht hat gute Chancen es auch später nicht zu tun.

Quelle: http://www.pressetext.at/news/090626024/usa-ende-fuer-zigaretten-spaetestens-2047/

Jan
1

Mit Ekel-Fotos gegen den Qualm

Mit Ekel-Fotos gegen den Qualm

In Großbritannien haben Raucher die Folgen ihrer Sucht vor Augen: Seit 2008 prangen Schockfotos von Lungenkrebs und anderen Rauchfolgen auf den Zigarettenschachteln. „Rauchen gefährdet ihre Gesundheit“, „Rauchen verursacht Krebs“ – dem britischen Gesundheitsministerium reichten die von der EU vorgeschriebenen Warntexte auf Zigarettenschachteln nicht mehr aus. Drastische Bilder, etwa von einer Raucherlunge, blutige Darstellungen einer Herz-OP oder ein ekelerregender Halstumor sollen den Briten den Appetit auf eine Zigarette vermiesen.

„Mit den drastischen schriftlichen Warnhinweisen auf den Schachteln haben wir bislang schon große Fortschritte erzielt“, erklärte Gesundheitsminister Alan Johnson. Nun will das Gesundheitsministerium noch einen Schritt weiter gehen: Aus einer Vorschlagsliste der Europäischen Kommission wählte ein Gremium 15 grafische Darstellungen aus, die ihrer Meinung nach am wirkungsvollsten waren. Ab Herbst 2008 sollen die Warnungen verpflichtend auf allen Schachteln zu sehen sein.

In der auf FitForFun-Bildergalerie finden Sie eine Auswahl der Schockbilder.

Quelle: http://www.fitforfun.de/beauty-wellness/gesundheit/nicht-rauchen/zigaretten_aid_4617.html

Jan
1

Be smart – don’t start: Tabakprävention funktioniert

Der internationale Wettbewerb zum Nichtrauchen in Schulklassen „Be Smart – Don’t Start“ ist wirksam und sorgt dafür, dass Schüler langfristig seltener zur Zigarette greifen. Jugendliche, die sich mit ihren Klassen an dem Wettbewerb beteiligten, wissen zudem mehr über die Folgen des Rauchens. Das zeigt eine Studie mit 84 Schulen in Sachsen-Anhalt. Publiziert wurde sie im Journal of Epidemiology and Community Health (2010;64: 202-208).

„Be Smart – Don’t Start“ ist das in Deutschland am weitesten verbreitete Programm zur Prävention des Rauchens für Schüler. Im Schuljahr 2010/2011 stellen sich 10.550 Schulklassen aus allen deutschen Bundesländern der Herausforderung und wollen vom 15. November bis zum 29. April 2011 rauchfrei bleiben.

Der Wettbewerb wird gefördert durch die Deutsche Krebshilfe, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die AOK, die Deutsche Herzstiftung und die Deutsche Lungenstiftung sowie durch weitere öffentliche und private Institutionen.

Zu Beginn der Studie gelegentlich rauchende Schüler, die am Wettbewerb teilgenommen haben, rauchen unmittelbar und ein halbes Jahr nach Wettbewerbsende seltener als Jugendliche ohne Teilnahme.

„Be Smart“-Schülerinnen und -Schüler werden im Vergleich zu Mitschülern ohne Wettbewerbs-Teilnahme über den gesamten Studienzeitraum viel seltener zu regelmäßigen Tabakkonsumenten. Diese Auswirkungen auf das Rauchverhalten konnten durch eine wiederholte Wettbewerbsteilnahme im darauf folgenden Schuljahr stabilisiert werden, so die Ergebnisse der Studie.

„Jede dritte Krebserkrankung in Deutschland ist auf das Rauchen zurückzuführen. Wir wollen dazu beitragen, dass junge Menschen gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen“, sagte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, die die Studie finanziert hat.

Quelle: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=43835&src=suche&p=rauchen

Jan
1