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Hypnose zur Rauchentwöhnung

Eine persönliche Empfehlung: wenn ich Sie überzeugen konnten und Sie gerne aufhören wollen, die Sucht aber noch zu stark ist, kann Hypnosetherapie sie beim Aufhören unterstützen. In der Metropolregion Nürnberg empfehle ich ihnen den Hypnotiseur Christian J. Schimpl

Mrz
27

Neue Ideen zum Rauchstopp

PreorderWie schwierig ein Rauchstopp ist, hat fast jeder Raucher schon einmal erlebt. Gerauchter Tabak und das inhalierte Nikotin in Verbindung mit unzähligen anderen chemischen Stoffen hat ein extrem hohes Suchtpotential. Dazu kommen die vielen Situationen, in denen man mit dem Rauchen tagtäglich konfrontiert wird und die enorme Werbebelastung in denen Rauchen als positiv dargestellt wird.

Deswegen gibt es unzählig Hilfsmittel, die den Ausstieg aus der Sucht möglich machen sollen: Nikotinpflaster oder -kaugummies, Akkupunktur und Rauchentwöhungs-Seminare. Seit kurzem gibt es ein neues Produkt zu bestellen: das Quitbit-Feuerzeug.

Das Feuerzeug verspricht einen smarten Ausstieg durch einfache Selbstkontrolle. Es zählt unerbittlich die gerauchten Zigaretten, man kann dort eine feste Zahl der täglich möglichen Zündungen einstellen und alles über eine professionelle App am Smartphone steuern und kontrollieren. Der Zündprozess selbst läuft wie bei den früher in Autos üblichen Zigarettenanzündern über eine elektrisch zum glühen gebrachte Heizwendel. Quitbit hat die erste Finanzierungsrunde über Crowdfunding erfolgreich abgeschlossen und ist für 99$ vorzubestellen. Die erste Auslieferung soll im März 2015 geschehen.

Hier gelangen Sie zur Website: www.quitbitlighter.com

Jan
13

Hilfe, wenn es mit dem Rauchstopp nicht klappen will.

In einem vorurteilsfreien Beitrag beschreibet die Website „hallo wochenende“ unter http://www.sonntagsblaetter.de/2015/01/hallo-telefonaktion-hilft-so-machen-sie-schnell-schluss-mit-den-glimmstangeln/ warum es so schwer ist, das Rauchen aufzugeben, und viele Möglichkeiten, es doch zu schaffen.

Rauchen ist eine Sucht, die gezielt durch das Marketing der Tabakkonzerne verbreitet wurde. Der heutige Raucher hat in seinem Leben unzählige Male rauchende Menschen in positiven Situationen gezeigt bekommen und „gelernt“, Rauchen wäre positiv. Jeder Raucher denkt aber (mehr oder weniger häufig) über die Möglichkeiten eines Rauchstopps nach – und das ist gut so. Den Tabak ist nichts Positives: er trägt zu unfairem Handel bei, beutet Bauern aus und trägt zu Ernährungsknappheit in armen Ländern, seine Verbrennung gefährdet die Gesundheit des Rauchers und aller dem Rauch ausgesetzten Menschen und Tabak ist Handelsware riesiger krimineller Organisationen.

Bleiben Sie dabei: hören Sie auf, egal wie oft Sie es schon versucht haben. Ein Verzicht auf Zigaretten verbessert spürbar Ihr Leben!

Jan
13

Die 5-A-Strategie

Die 5A Strategie: Nach den aktuell gültigen Leitlinien sind Ärztinnen und Ärzte verpflichtet, rauchende Patienten professionell zu beraten und ihnen wirksame Therapien anzubieten, um rauchbedingte Erkrankungen zu verhindern oder den Verlauf bereits eingetretener Erkrankungen zu verlangsamen (1). Leider weisen aktuelle Studien darauf hin, dass deutsche Ärzte dieser Aufgabe nicht adäquat nachkommen (2). Im Jahr 2014 wurde eine Studie publiziert, die bei der Befragung von 20.000 Medizinstudierenden in Deutschland schwerwiegende Defizite aufgezeigt hat: Weniger als 5% der Studierenden im letzten Studienjahr konnten sich überhaupt daran erinnern jemals praktisch zur Beratung von Rauchern angeleitet worden zu sein (3). Dieses Video soll helfen, Medizinstudierenden die wissenschaftlich fundierte 5A Strategie im Rahmen von Lehrveranstaltungen innerhalb der deutschen Medizinfakultäten zu vermitteln.

Die 5As stehen jeweils für:

  • Ask (Raucherstatus bei jedem Patienten erheben)
  • Advise (klare individuelle Beratung)
  • Assess (Möchte der Patient das Rauchen aufgeben?)
  • Assist (Unterstützung anbieten)
  • Arrange (Vereinbarung weiterer Termine)

1: Zwar et al., BMJ 2014, 348:f7535
2: Raupach et al., Eur J Cardiovasc Prev Rehabil 2011, 18(2):334-341
3: Anders et al., Dtsch Med Wochenschr 2013, 138(1-2):23-27

Filmskript: PD Dr. Tobias Raupach, Titus J. Brinker
Idee, Organisation, Dreh und Schnitt: Titus J. Brinker
Räumlichkeiten: Professor Werner Seeger, UKGM Standort Gießen
Darsteller: Ole Ohlsen (Arzt), Margret Peters (Patientin)
Musik (lizenzfrei): Kevin McLeod (Incompetech)

Mehr Infos: www.gegentabak.de

Sep
30

Kinder sollten rauchen!

In Thailand geht man ungewohnte Wege: die direkte Ansprache von öffentlich rauchenden Menschen. Durch Kinder.

Und noch etwas ist ungewöhnlich: man lässt Kinder auf Raucher zugehen und um Feuer bitten. Was passiert? Sehen Sie selbst:

beste Anti-Raucher-Werbung ever! from TomFilm on Vimeo.

Warum dürfen Kinder nicht rauchen, Erwachsene aber schon?

Aug
22

Jetzt ist es amtlich … Rauchen ist schädlich

Bitte verzeiht, aber ein bißchen scherzhaft muss ich doch schreiben. Die Stiftung Warentest (TEST) hat das Rauchen von Tabak untersucht. Und kommt zum Schluss: gesund ist was anderes.

Aber gut ist die ausführliche Aufarbeitung des Themas trotzdem: TEST recherchiert gründlich, ist für objektive Bewertungen bekannt und erreicht Zielgruppen über alle gesellschaftlichen Schichten hinweg. In dem online vollständig lesbaren Artikel geben die „Experten“ (Selbst Nichtraucher? Ärzte? Journalisten?) der Stiftung Warentest Hinweise auf die Gefährlichkeit von Tabakrauch, über Zusatzstoffe und die Entstehung der psychischen und physischen Abhängigkeit. Das Special wird begründet, dass es sich lohnt, mit dem Rauchen aufzuhören, egal wie alt man ist und „damit die Raucher-Entwöhnung Erfolg hat“.

Es erinnert mich ein bißchen an die PM-Magazine – wissenschaftliche Fakten auf ein von vielen lesbares Niveau herunter gebrochen und gänzlich ohne anklagende Worte. Leider auch ohne anklagende Worte gegen die Tabakindustrie. Das einzig wirklich kritische, was ich beim überfliegen gefunden habe: „Nach Angaben des Verbraucher­schutz­ministeriums gehen Wissenschaftler davon aus, dass gesund­heits­gefähr­dende Stoffe entstehen können, wenn Zusatz­stoffe beim Rauchen verbrennen. Die Ziga­retten­hersteller setzen sie zu vielen Zwecken ein – etwa damit der Tabak länger frisch bleibt, der Körper das Nikotin besser aufnimmt oder der Hustenreiz unterdrückt wird, während der Raucher inhaliert. Gewürze und süße Stoffe, wie Gewürznelken, Vanilin, Zucker oder Honig unterdrücken den strengen Tabak­geschmack und erhöhen die Akzeptanz – insbesondere bei Kindern und Jugend­lichen.“

Und hier noch der Link: http://www.test.de/Nichtraucher-werden-Schluss-mit-den-Glimmstaengeln-1132287-0/

Apr
24

Meine Oma hat mit 90 noch geraucht und war nie krank …

Kennen Sie diese Beispiele auch? Helmut Schmidt ist eines dieser „Rauchen kann ja gar nicht so schlimm sein“-Beispiele. Denn: Rauchen führt a) nicht unweigerlich zu einem schmerzhaften und langwierigen Tod sondern nur mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit und b) nicht unmittelbar. Und genau hier liegt für den Menschen das Problem: die Hoffnung spielt laut Psychologen eine entscheidende Rolle. Psychologe Gerd Gigerenzer sagt: „Wir fürchten uns oft vor den falschen Dingen: vor denen, die uns wahrscheinlich nicht umbringen. […] Nehmen wir den deutschen Grünen, der Kettenraucher ist, aber sich vor genetisch modifiziertem Mais fürchtet, weil es krebserregend sein könnte. Da stimmt etwas nicht.“

Um die „Furcht“ vor Tabakprodukten bzw. besser vor deren Auswirkungen auf ein neues Niveau zu heben, plädieren er und andere dafür, bereits bei Kindern den Respekt (bzw. besser die Angst) vor Krebs zu festigen um künftige Gesellschaftsgenerationen gesünder zu machen.  Er sagt: „Wenn man die Hälfte des Geldes, das man heute im Kampf gegen Krebs ausgibt, darauf verwenden würde, junge Menschen vor der Pubertät risikokompetent zu machen, dann würden wir mehr Leben vorm Krebstod bewahren, als wenn man das gleiche Geld ausgibt, um die nächste Generation von Krebsmedikamenten zu entwickeln.“

Richtig ist aber vermutlich ein Schritt weiter: wenn weniger Menschen rauchen, erkranken künftig weniger Menschen an Krebs; dadurch sinken die Gesundheitskosten und das eingesparte Geld kann dann für die Krebsforschung investiert werden, so dass den Menschen besser geholfen werden kann, die trotzdem erkranken. Da der Mensch Entscheidungen nicht nur intellektuell sondern immer auch emotional trifft, muss der bisherige Weg der Information und Aufklärung zwar weiter beschritten werden, es muss aber auch wie in den USA eine „Bauchkomponente“ dazu kommen. Dort wird die Anti-Tabak-Werbung inzwischen emotionalisiert – wieso nicht den gleichen Weg wählen, wie die Tabakkonzerne? Plakate von zwei Cowboys im Gegenlicht eines Sonnenuntergangs und der Slogan „Bob, I’ve got cancer.“ (Bob, ich habe Krebs.) führen mit wenigen Worten auf Großleinwänden zu deutlichen Impressionen beim Werbekonsumenten … die sachliche Erklärung: „Auch das Rauchen einer Marke, die angeblich Freiheit und Männlichkeit verspricht, wird über kurz oder lang mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu Einschränkungen der Lungenfunktion, einem Anstieg der freien Radikale im Körper und damit einer beschleunigten Zellalterung, einer statistisch signifikanten Wahrscheinlichkeit zur Erkrankung an Lungenkrebs, vielen anderen Krebsarten oder anderen Atemwegsbeschwerden führen.“ dagegen führt dazu dass kaum jemand die Botschaft aufnimmt und dazu dass vermutlich niemand seine Entscheidung zu Rauchen in Frage stellt.

Wer in eine laufende Kettensäge langt, wird unmittelbar „belohnt“ und diese unmittelbare Gefahr ist uns deutlich präsent. Dagegen herrscht die Hoffnung, dass auch wenn man viel Alkohol trinkt, raucht und ungesund isst man nicht unbedingt erkranken muss. Rudolf Kaas, Krebsforscher am DKFZ (Deutsches Krebsforschungs-Zentrum) sagt: „Diese Hoffnung treibt einen dazu, eine Verhaltensweise nicht gleich aufzugeben.“ Aber das schöne ist, dass es auch eine andere Hoffnung gibt: seit Einführung der Rauchverbote in der Gastronomie hat sich der Gesundheitszustand der Deutschen signifikant verbessert: in einer Fünfjahres-Studie hat die DAK mit den Daten Ihrer 3,7 Millionen Versicherten sage und schreibe acht Prozent weniger Krankenhauseinweisungen wegen Herzinfarkt und 13% weniger stationäre Behandlungen mit Angina Pectoris (Herzenge) verzeichnen können. Ein Schritt in die richtige Richtung. Vor diesem Hintergrund wird auch klar, dass Menschen manchmal zu ihrem Glück (in diesem Fall zu Ihrer eigenen Gesundheit) gezwungen werden müssen. Ob durch Nichtraucherschutzgesetze (auch ein Raucher ist ein potentieller Nicht(mehr)raucher) oder durch werbevermittelte Emotionen die einen Rauchstopp im Kopf veranlassen.

Quellen: http://www.dw.de/meine-tante-hat-auch-geraucht-und-ist-100-geworden/a-17384376, http://www.tophotel.de/news/1349-rauchverbot-bewaehrt-sich-auch-in-der-gastronomie.html

Feb
06

Lungenkrebs? Rauchstopp!

Lungenkrebs durch Tabakkonsum ist ein Thema, das selbst von Ärzten und Betroffenen immer wieder mit Scheinargumenten (z. B. „Autoabgase sind auch gefährlich“) klein geredet wird oder bei dem Einzelfälle, in denen Tabakkonsum keine Rolle gespielt hat, als Gegenbeweis herangezogen wird („Der hat nie geraucht und trotzdem Lungenkrebs gekriegt.“). Die Zahlen sprechen jedoch eindeutig eine andere Sprache.  Circa 90% der Lungenkarzinome sind in Deutschland auf die Inhalation von Tabakrauch zurückzuführen, d. h. sie wurden durch das Rauchen ausgelöst.

Im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Mediziner jetzt eine Studie mit der Schlussfolgerung: „Die Beendigung des Tabakkonsums bei Patienten mit Lungenkarzinom ist ein wesentliches Therapieziel, um die Wirksamkeit der Interventionen zu erhöhen und die Lebensqualität zu verbessern.“ D. h. wer Lungenkrebs diagnostiziert bekommt sollte sofort aufhören zu Rauchen und dazu auch effizient mit Therapiemöglichkeiten begleitet werden.

Wir würden gerne jedem Raucher zurufen: Höre noch vor der Diagnose auf, damit Du sie (und noch wichtiger den Krebs) gar nicht bekommen musst! Es gibt hierzu unzählig Hilfsangebote; sprechen Sie dazu mit Ihrem Arzt! Rauchstopp: jetzt!

 

Quelle: http://www.aerzteblatt.de/archiv/148294/Tabakentwoehnung-bei-Lungenkrebs-durchfuehrbar-und-wirksam?s=rauchen

Dez
02

ExSmoker – endlich rauchfrei!

So sieht die Website exsmokers.eu aus.

Screenshot von exSmokers.eu

Menschen rauchen aus den unterschiedlichsten Gründen, jedoch einen Grund der das Rauchen legitimiert gibt es nicht. Dies erkennen auch immer mehr  Menschen und beschließen mit dem Rauchen aufzuhören, doch nur wenige schaffen es wirklich dauerhaft. „Wer raucht stirbt früher!“ Diese Worte hat bestimmt jeder Raucher schon einmal gehört und ganz schnell wieder ausgeblendet. Doch es ist wahr, Raucher sterben bis zu zehn Jahre früher, dies zeigt eine neue US-Studie. Wer jedoch vor seinem 40ten Lebensjahr mit dem Rauchen aufhört verringert das Risiko laut Bild.de um 90%.

Das Rauchen aufzugeben ist sicherlich nicht leicht und für viele eine große Überwindung,  jeder der schon einmal darüber nachgedacht hat, sollte sich immer die Vorteile  vor Augen halten. Ein Nichtraucher fühlt sich nicht nur gesünder und fitter, sondern er ist es tatsächlich auch. Der Geschmacks- und Geruchssinn verbessert sich und zudem man spart viel Geld. Dies sind nur drei  von vielen Vorteilen die eine Rauchentwöhnung mit sich bringen kann. Jeder der dem schwarzen Dunst entsagt, kann stolz auf sich sein und ist ein Vorbild für alle die es noch schaffen wollen.

Die europäische Kommission sieht dies auch so und hat eine neue Kampagne „Ex-Raucher sind nicht aufzuhalten“  ins Leben gerufen. Sie bietet Unterstützung beim Aufhören mit dem Rauchen durch iCoach. Die kostenlose digitale Gesundheits-Coaching-Plattform wird in 23 Amtssprachen der EU angeboten wird. Sie konzentriert sich nicht nur auf die Menschen, die mit dem Rauchen aufhören wollen, sondern auch auf diejenigen, die es noch nicht vorhaben oder ein hohes Rückfallrisiko besitzen. ICoach unterstützt die Benutzer mit interaktiven Hilfsmitteln, persönlich angepassten Feedbacks, Empfehlungen, Methoden und Mini-Tests. Bis jetzt haben 30% aller Teilnehmer von iCoach tatsächlich, mit dem Rauchen aufgehört.

Natürlich ist die Entscheidung mit dem Rauchen aufzuhören jedem selbst überlassen, doch sich mit dem Thema  intensiver auseinander zu setzten, schadet sicherlich nicht. Wer mit dem Rauchen aufhören will oder sich über das EU-weite Angebot informieren möchte kommt hier zu iCoach: http://www.exsmokers.eu/de-de/icoach

Apr
15

Ricardo (DSDS) hört mit dem Rauchen auf

Er selbst sagt, das Rauchen hätte seine Stimme stark belastet. Und aufgehört hätte er ganz einfach – indem er sich von einem Youtube-Video überzeugen hat lassen. Mir persönlich ist noch nicht ganz klar, welches es ist, aber hier gibt es den ersten Teil von „Nichtraucher in fünf Stunden“ (Gesamtdauer aller fünf Teile … äh, etwa fünf Stunden) mit Dr. Stefan Frädrich:

Natürlich ist auch das Video auch als Seminar verfügbar und dort scheinen die Rückfallquoten relativ gering zu sein: http://www.nichtraucher-in-5-stunden.de
Speziell für 5.- bis 7.-Klässler gibt der Verein zur Nikotinprävention auch Seminare: http://www.nikotinpraevention.de

Quelle der Textinfo: http://www.promiflash.de/dsds-ricardo-so-hoerte-er-mit-dem-rauchen-auf-13031712.html

Mrz
18