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Schleichwerbung in meinem Blog

Immer wieder erhalte ich Schreiben von dubiosen Vertriebsagenturen, PR-, SozialMedia- und Werbeberatern aber auch von Firmen, die hier glauben kostenlose Werbung für Ihre „Tabakentwöhnung“ und allen möglichen anderen Blödsinn machen lassen zu können. Wobei hier nicht das kostenlos im Vordergrund steht, die Werbung ist das wichtige.

Wofür steht dieser Blog? Für Hinweise zur Entwöhnung durch käufliche Produkte wie E-Zigaretten, Nikotinpflaster, Kaugummis? Nö. Eher nicht. Denn: der Konsument wird dadurch von einem Produkt zum anderen gereicht. Mein Ziel ist es möglichst vielen Menschen die Augen zu öffnen, dass es völlig unsinnig ist Produkte zu kaufen die keiner braucht und auch keiner will. Beim Tabak wird seit über 50 Jahren geforscht und noch immer finden Wissenschaftler neue Gefahrenpotentiale für seine Konsumenten. Bei Verdampfern von sogenannten Liquids steht der Vertrieb und auch die Forschung ganz am Anfang – klar ist aber, wer Anfängt oder darauf umsteigt wirft sein Geld eben einer neuen, skrupellosen Maschinerie in den Hals – jahrelang, manchmal den Rest des Lebens. Nicht umsonst sind die vier Großen Tabakkonzerne in das Geschäft mit der elektrischen Zigarette eingestiegen.

Beispielhaft für einen solchen Unsinn an Kommunikation habe ich hier den Mailverkehr (allerdings ohne die Hinweise auf die Internetseite des Shopbetreibers) von gerade eben vorzubringen:

Von: Davi Zwiener
Gesendet: Dienstag, 29. April 2014 17:12
An: jps@nie-wieder-tabak.de
Betreff: Shopvorstellung
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Davi Zwiener von PowerCigs. Ich bin während meiner Recherche auf Ihren sehr informativen Blog http://nie-wieder-tabak.de gestoßen, auf dem Sie diverse Produkte vorstellen. 
Möchten Sie auch eines unserer PowerCigs Produkte vorstellen? Beispielsweise unser neues Power-X Startetest: power-x-starterset
Gerne sende ich Ihnen ein kostenloses Set zu.
Ich freue mich von Ihnen zu hören.
Beste Grüße,
Davi Zwiener, Powercigs – L & L International Trading Ltd.

 

Natürlich möchte ich meine Antwort hier nicht vorenthalten:

 

Grüß Gott Herr Zwiener,
offensichtlich haben Sie nicht verstanden worum es in meinem Blog geht. Sicherlich möchten Sie das nochmal recherchieren; hier in aller Kürze:
Es geht mir nicht darum ein gefährliches Produkt mit einem anderen auszutauschen, dessen Gefahren zwar noch nicht vollständig erforscht sind, dessen Abhängigkeitspotiential aber hoch und dessen Charakter als Einstiegs-„droge“ gerade für Jugendliche enorm ist.
Ich möchte Sie deswegen auffordern, Ihre Energie in andere Branchen zu investieren und für gesunde Konsumenten mit freiem Willen zu arbeiten! Lassen Sie das Geschäft mit der Abhängigkeit, verdienen Sie kein Geld mit dem Leid anderer und werfen Sie das mir angebotene kostenlose Set für mich direkt in den Mülleimer.
Vielen Dank
Joachim P. Süß

 

 

Apr
29

Rauchen verhindert Liebesglück

Nicht nur die Gesundheit leidet unter starkem Rauchen. Auch die Liebe tut es. „Rauchen ist out“ könnte die klare Aussage lauten und entspricht offenbar dem Zahn der Zeit. Denn eine Umfrage der Partnerbörse bildkontakte.de deckt auf, wie wenig förderlich das Rauchverhalten für die Partnersuche sein kann. Ganze 97% der befragten Nichtraucher würden sich vom Rauchen des Partners gestört fühlen.

Ein Drittel der Männer glaubt der Umfrage zufolge außerdem, dass Raucher in Sachen Liebe weniger Chancen haben. Die Seite der befragten Frauen steht Rauchern dabei noch deutlich kritischer gegenüber: 85% der Frauen würden ein Date mit einem starken Raucher gänzlich ausschlagen. Ein deutliches Ergebnis, das (Noch-)Rauchern zu denken geben sollte. Allerdings ergab die Umfrage auch, dass die Liebe ein starker Anreiz sein kann, um sich das Rauchen abzugewöhnen. Überraschende 86% der Partnersuchenden würden der Liebe wegen ihr Laster nämlich aufgeben.

©csizijo/sxc.hu

Kein Glück bei der Partnerwahl? Ein Rauchstopp kann helfen ©csizijo/sxc.hu

Was den nichtrauchenden Partner besonders stört

Neben den Fakten rund um das Thema Partnersuche als Raucher deckt die Umfrage auch auf, was Nichtraucher an ihren qualmenden Partnern als besonders störend empfinden. Vor allem der unangenehme Geruch in der Wohnung und ein fieser Geschmack beim Küssen sind nichtrauchenden Partnern ein Dorn im Auge. Da ist es alles andere als verwunderlich, dass sich 36% der Frauen und jeder vierte Mann dafür schämen, zu rauchen.

Es gibt Gründe genug, dem Tabak den Kampf anzusagen und das eigene Laster abzulegen. Nicht nur der eigenen Gesundheit zuliebe, sondern auch seinem Umfeld zuliebe. Als Nichtraucher steigert man seinen Marktwert auf dem Singlemarkt erheblich und bringt gleich eine wichtige Eigenschaft mit, die viele Singles für ein Kennenlernen voraussetzen.

Rauchen im gesellschaftlichen Wandel

Während in den 1960er Jahren das Rauchen vor allem ein Phänomen der Oberschicht war und damit einen elitären Touch bekam, hat es in der heutigen Gesellschaft einen starken Imagewandel erlebt. Nicht zuletzt basierend auf verschiedensten Studien zu den negativen Folgen des regelmäßigen Tabak-Konsums hat sich inzwischen eine kritische Blickweise entwickelt.

Erstaunlich ist allerdings, dass der finanzielle Aspekt bei den meisten Argumentationen kaum ins Gewicht fällt. Auch die Umfrage der Partnerbörse www.bildkontakte.de zeigt, dass die Geldverschwendung, die mit dem Zigaretten-Konsum des Partners einhergeht, den nichtrauchenden Partner erstaunlich wenig stört.

Fazit: Bei der Partnersuche hat man als Nichtraucher bessere Chancen. Wem die Gesundheit nicht ausschlaggebend genug ist, um das Rauchen aufzugeben, der sollte einen Blick über den Tellerrand wagen. Denn wer eine feste Partnerschaft sucht oder vielleicht bereits in einer lebt, schadet nicht nur sich selbst, sondern setzt auch den Partner einer unangenehmen Situation aus. Und wer es erst einmal geschafft hat aufzuhören, wird feststellen, dass man somit nicht nur Geld spart, sondern auch Zeit gewinnt, die man umso besser für die Partnersuche oder die Partnerschaft nutzen kann.

Quelle: http://www.bildkontakte.de/w/presse/de_DE/pressemitteilungen/rauchen-mindert-liebes-chancen-umfrage-der-singleboerse-bildkontakte-de.html

Categories: Nichtraucher sein
Okt
09

Herzlichen Glückwunsch!

Zerbrechen Sie nicht, zerbrechen Sie Ihre Sucht.

© vjeran2001 / sxc.hu

Heute, am 26. Oktober 2013, findet der erste Ex-Raucher-Tag statt. Zeit ist es geworden, diese Wiedergeburt von vielen tausend Menschen mit einem eigenen Tag zu würdigen.

nie-wieder-tabak.de sagt allen ehemaligen Rauchern einen

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

und wünscht allen Rauchern, dass Sie bald von Ihrer Last, ihrer Sucht loskommen mögen. Wir drücken alle Daumen!

Categories: Nichtraucher sein
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Sep
26

Sandburgen ohne Kippen

Cannes war prominenter Vorreiter – im Mai verhängte die französische Regierung Nichtraucherschutz- und Sauberkeitsgesetze, die das Rauchen am Strand unter Strafe stellen. Im benachbarten Nizza darf bereits seit März an Stränden nicht mehr geraucht werden und in New York und Kalifornien sind alle Strände bereits seit längerem rauchfrei. Nun ziehen Deutsche Kurorte und Ferienorte nach.

Entgegen der „typisch deutschen“ Regelwut setzen die Strandbetreiber, meist die Kommunen, momentan aber noch auf freiwillige Mitwirkung. Die Strände 12 in Warnemünde und 8 in Markgrafenheide / Hohe Düne sind seit Juni als besonders kinderfreundlich gekennzeichnet. Nicht nur dass Passivrauchen dort passé ist, auch auf Kippen werden Kinder beim buddeln und beim Sandburgbau nicht mehr stoßen. Aber nicht nur an der Ostsee sondern auch an der deutschen Nordsee können Sie an vielen Orten inzwischen durchatmen: mehrere Strandabschnitte in Göhren auf Rügen sowie drei Nichtraucherabschnitte auf Langeoog aber auch zwei in Wyk und einer auf Föhr sind auf diese Weise besonders für Familien und Astmatiker geeignet.

 

Categories: Nichtraucher sein
Jun
13

Weltnichtrauchertag leider nur für knapp 2/3 aller Deutschen.

Und das obwohl jeden Tag ein ganzes Flugzeug voller Menschen allein in Deutschland an den Folgen des Tabakkonsum stirbt. Ja, jeden Tag sterben mehr als 300 Männer und Frauen an den Schäden die Tabakrauch verursacht – aktive aber auch Passivraucher. Wer kann angesichts dieser harten Tatsache noch guten Gewissens rauchen – zumal am Weltnichtrauchertag?! Ganz einfach: etwa ein Drittal aller Deutschen.

Gehören Sie auch dazu? Dann tun Sie sich und Ihren Verwandten und Bekannten einen Gefallen und hören lieber heute als morgen auf. Viele Gründe warum finden Sie auf dieser Internetseite!

Mai
31

Hoffnung: immer weniger Raucher

Deutschland Bürger lassen sich nicht länger für dumm verkaufen und von einer Großindustrie in eine seelische und körperliche Abhängigkeit bringen – in den letzten vier Jahren gaben etwa vier Millionen Deutsche das Rauchen auf. Laut Sudien des GfK Marktforschungsinstituts aus Nürnberg stieg der Anteil der Nichtraucher von 64,8 % Anfang 2007 auf heute 71 %.

Das bedeuted aber immer noch rund 20 Millionen Raucher sind von der Droge Nikotin abhängig.

Quelle: http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article2139884/Millionen-Deutsche-geben-das-Rauchen-auf.html

Categories: Nichtraucher sein
Mrz
14

So nicht: keine Gewalt!

Die Bildzeitung berichtete kürzlich, in erwartbarer Sensationsmanier, wie im Frankfurter Hauptbahnhof ein vermutlich militanter Nichtraucher einen Raucher angriff. Der -verbotenerweise- Rauchende war vom Sicherheitsdienst auf den im Bahnhof geltenden Nichtraucherschutz hingewiesen worden und kurz daraufhin von einem Mann mit Pfefferspray angegriffen worden. Der Täter flüchtete, der verletzte 32-Jährige musste seine stark gereizten Augen vom Rettungsdienst versorgen lassen, teilte die Bundespolizei mit.

Mehr Toleranz

Wir bitten alle Nichtraucher um Mäßigung. Raucher sind Menschen mit einer Sucht und keine wilden Raubtiere. Wer einen Raucher verletzt tut das, was er diesem vermutlich vorwirft: rücksichtslos zu sein. Ganz ehrlich: ein bißchen mehr Toleranz täte uns Nichtrauchern das eine oder andere Mal wirklich gut. Ein Lob an die meisten Raucher: danke für Eure gezeigte Kooperation um Passivrauchen zu verhindern!

Quelle: http://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-regional/nichtraucher-greift-raucher-mit-pfefferspray-21074118.bild.html

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Nov
23

Rauchen sorgt für Vitamindefizit

Ach, das wussten Sie schon. Naja. Ach, Sie nehmen Rauchervitamine aus der Apotheke. Naja. Ach, durch das dadurch erzeugte „gute Gefühl“ rauchen Sie noch mehr? Wussten Sie auch schon, dass dieser Effekt in der Psychologie den Namen „licensing effect“ genannt wird?

Im Fachjournal „Addiction“ sind zwei Studien erschienen, die erklären, wie dieser Effekt funktioniert: Raucher schlucken Vitaminpillen, um einem Mangel vorzubeugen und dadurch das Krebsrisiko zu senken – und zur „Belohnung“ rauchen sie mehr als vorher. Im ersten Versuch erhielten 74 Raucher ein Placebo wobei man einer Hälfte der Probanden mitteilte, sie würden Vitamin C erhalten. Bei einer anschließenden Befragung rauchten diese Studien-Teilnehmer fast doppelt so viel und glaubten auch noch, gesünder zu sein als diejenigen, die nicht von den Vitaminen überzeugt waren.

Erstaunliches belegt die zweite Studie. Je mehr die 80 Teilnehmer von der Wirksamkeit von Vitaminen überzeugt waren, desto mehr rauchten Sie wenn sie das „falsche“ Vitamin C bekamen. Je höher ihr Vertrauen in den positiven Effekt der von ihnen konsumierten Rauchervitaminen war, desto mehr wurde geraucht, weil sie sich selbst in die Irre leiteten und dachten, sie wären vor Krebs und anderen Krankheiten geschützt.

Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/nichtrauchen/news/vitaminpillen-tueckische-lizenz-zum-rauchen_aid_652131.html

Categories: Nichtraucher sein
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Aug
17

50 Jahre rauchfreie Straßenbahnen

München hatte am Aschermittwoch einen besonderen Grund zu feiern:seit 1961 wird in den Trambahnen nicht mehr geraucht. Grund war ein Bürgerentscheid, bei dem von über 108.000 beteiligten Münchner Bürger stolze 85 % die Frage „Rauchen in der Straßenbahn?“ mit NEIN beantworteten – eine „überwältigende Mehrheit“, wie die Stadtchronisten von damals vermerkten.

Herzlichen Glückwunsch, zu der klugen und weitsichtigen Entscheidung, München – weiter so!

Quelle: http://www.bahninfo.de/artikel/9574/am-aschermittwoch-war-das-rauchen-vorbei/

Mrz
10

Anti-Rauch Kampagnen zeigen Wirkung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Berlin teilt mit: immer weniger Jugendliche greifen zu Zigaretten. Gemäß einer aktuellen bundesweiten Studie gilt Rauchen unter Jugendlichen nicht mehr als „cool oder erwachsen“ sondern vielmehr als „out“. „Der Gruppenzwang ist zurückgegangen. […] Man muss nicht mehr Rauchen, um dazuzugehören.“, bringt es der Profzheimer Stadtjugendring-Chef Hartmut Wagner auf den Punkt.

Laut der Studie greifen noch 13 % der Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren zur Zigarette – der niedrigste Stand seit 30 Jahren. Der Anteil der rauchenden jungen Menschen habe sich seit 2001 bis heute mehr als halbiert. Damals gab es noch 28 % jugendliche Raucher. Das Geschlechter-Gleichgewicht ist dabei leicht gekippt – vor zwei Jahren waren noch 16 % der Mädchen und 15 % der Jungen Raucher, heute sind es zwölf Prozent zu 14 %, also mehr männliche Raucher. Das Rauchverhalten der Jugendlichen lässt sich aber durchaus differenzieren. So rauchen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten deutlich weniger als Schüllerinnen und Schüler in Haupt-, Real- oder Gesamtschulen.

In der nächsten Altersgruppe – bei den 18- bis 25-Jährigen rauchen leider noch immer 38 %, auch wenn das einen Rückgang um fünf Prozent seit 2008 bedeuted. Die erste Zigarette rauchen Jungs und Mädchen durchschnittlich mit 14 Jahren. Der etwas nach hinten verschobene Rauchbeginn wird von der BZgA als Erfolg der eigenen Aufklärungsarbeit und Prävention gewertet. Aber auch der Bewusstseinswandel in der Gesellschaft wird als Grund gewertet.

Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans: „Der weitere Rückgang des Rauchens bei Jugendlichen zeigt, dass es langfristig gelungen ist, Kinder und Jugendliche mit den Maßnahmen der Tabakprävention zu erreichen. Er bestätigt zudem, dass es einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft zum Nichtrauchen gibt. Damit sich der rückläufige Trend weiter festigt und immer weniger Menschen mit dem Rauchen beginnen, müssen wir die präventiven Maßnahmen bei Kindern und Jugendlichen weiter fortsetzen und ausbauen.“

Die BZgA-Direktorin Elisabeth Pott sagt dazu: „Nichtrauchen hat sich in unserer Gesellschaft fest etabiliert.“

Quellen: http://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/?nummer=652, http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Pforzheim/arid,251816_puid,1_pageid,17.html

Feb
25