Schon mal berechnet ….

… wieviel Geld Sie mit Ihrem sofortigen Rauchstopp sparen können? Die schweizerische Rauchstopp-Initiative SmokeFree bietet einen schön gemachten Rechner an (in Schweizer Franken, Umrechnung 100€ ~ 120 CHF). Insgesamt eine schöne Seite, die Nichtraucher bestärkt, werdende Ex-Raucher unterstützt und Raucher nicht diskriminiert oder bevormundet sondern bittet, andere vor den schädlichen Einflüssen des Tabaks zu schützen.

http://www.smokefree.ch/so-rechnet-sich-smokefree/mit-smokefree-sparen/

Mrz
3

EU beschließt neue Warnhinweise

In Australien werden Zigarettenschachtel künftig frei von Werbung sein – nur noch der Markenname und das Kleingedruckte rund um die Inhalts- und Gefahrstoffe wird die olivgrauen Schachteln unterscheiden. So weit wird die EU wohl nicht so schnell sein, zumindest sollen nun aber 14 neue, wirksamere Warnhinweise auf die Schachteln aufgedruckt werden.

Künftig “werben” die Schachteln mit Zigaretten, Zigarillos und Zigarren aber auch die Tabakbeutel für Selbstdreher und Pfeifenraucher für Krankheiten wie Erblinden, Mund- und Halskrebs und Zahnschäden. Künftig wird auch davor gewarnt, dass Kinder von Rauchern eher selbst zu Rauchern werden. Bis es soweit ist, kann es aber noch zwei Jahre dauern – so lange haben die EU-Mitgliedsstaaten Zeit, die Regelung in Ihre Gesetzte einzubauen.

Die 14 wirksamsten Hinweistexte wurden unter anderem in Tests mit Rauchern und potentiellen Rauchern ermittelt. Generell ist es notwendig die Texte von Zeit zu Zeit zu überarbeiten um ihre Effektivität so hoch wie möglich zu halten. Gleichzeitig werden Gefahren des Rauchens durch die Wissenschaft erst nach und nach aufgedeckt und so können aktuelle Forschungsergebnisse in die Schachtelaufdrucke einfließen. Seit 2003 sind die Textwarnungen in allen EU-Staaten Pflicht, abschreckende Bilder können zusätzlich aufgebracht werden.

Quelle: http://lifestyle.t-online.de/rauchen-neue-warnhinweise-auf-zigarettenschachteln/id_54611852/index?news

Categories: Prävention
Mrz
3

Nur noch halb so viele junge Raucher

Sehr erfreulich: offenbar trugen Kampagnen zur Prävention und die verbesserten Nichtraucherschutzgesetze dazu, dass sich der Anteil rauchender Jugendlicher innerhalb der letzten zehn Jahre mehr als halbiert hat. Laut einer Studie der BZgA, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, rauchten im Jahr 2011 nur noch knapp 12 % der 12- bis 17-Jährigen. Das bedeutet im Vergleich zum Jahr 2001 eine deutliche Senkung – damals waren es noch ca. 28 % der jungen Leute. Auch in der Gruppe der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren konnte ein Rückgang des Tabakkonsums verzeichnet werden.

Die BZgA deutet die Entwicklungen als eigenen Erfolg: die 2003 gestartete Rauchfrei-Kampagne (Link siehe rechts) und ähnliche Maßnahmen hätten ebenso wie die neuen Gesetze zum Schutz von Nichtrauchern, insbesondere von Jugendlichen, Wirkung gezeigt. Auch die Erhöhung der Tabaksteuer und der dazu höhere Preis für Zigaretten und andere Tabakwaren führe dazu, dass der Einstieg für junge Menschen schwieriger würde. Rauchverbote in Schulen, öffentlichen Gebäuden und Gaststätten haben genau wie die Diskussionen um deren Einführung dazu geführt, dass Teenager sich mehr mit den Gefahren des Rauchens auseinandergesetzt hätten.

Ein interessantes Informations-Angebot rund um illegale und legale Drogen bietet die BZgA unter http://www.drugcom.de/ seit nunmehr 10 Jahren.

Quelle: http://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/?nummer=724

Categories: Prävention
Feb
2

Transplantaion: hohe Rückfallquote bei Rauchern

Raucher wird in Deutschland eine Herz- oder Lungentransplantation bislang verwehrt. Dafür sprechen vielfältige Gründe, unter anderem eine deutlich schlechtere Wundheilung, Herz-Kreislauf-Komplikationen und Infektionen. Wie Dr. Martina Pötschke-Langer und Kollegen in der Fachzeitschrift “Transplantationsmedizin” berichten werden dennoch etwa ein drittel aller Patienten, die vor einer Herzplantation geraucht haben, nach der OP rückfällig und riskieren nicht nur das neue Herz sondern dadurch auch ihr Leben. Selbst nach einer Lungentransplantation liegt die Rückfallquote bei etwa zehn Prozent!

Das DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum) empfiehlt deshalb allen Patienten einen langfristigen Rauchstopp vor Transplantationen: “Zwar verbessert sich durch einen Rauchstopp die Sauerstoffversorgung schon innerhalb von zwölf Stunden; die meisten physiologischen Vorgänge, die durch das Rauchen beeinträchtigt werden, brauchen aber mehrere Wochen, um sich zu erholen. So regerieriert sich das Immunsystem innerhalb von vier bis sechs Wochen nach einem Rauchstopp. Die Produktion von Bronchialsekret und die mukoziliäre Clearance sowie die Lungenfunktion erholen sich innerhalb von sechs bis acht Wochen. Infolgedessen treten weniger pulmonale Komplikationen auf, wenn der Patient mindestens acht Wochen vor der Operation mit dem Rauchen aufgehört hat.”

Zu den Empfehlungen der Experten gehört als Standartaufgabe in Medizin und Pflege auch eine engmaschige Nachsorge um die Rückfallprophylaxe nahtlos gewährleisten zu können – in einem vollständig rauchfreien Transplantationszentrum.

Quelle: http://www.transplantation.de/fileadmin/transplantation/txmedizin/txmedizin_2011_2/04_poetschke-langer.pdf

Dez
12

2.500 £ Strafe für Zigarettenautomaten

Mit umgerechnet bis zu 2.500 £ Strafe muß seit 01. Oktober 2011 in England jeder rechnen, der Zigarettenautomaten betreibt oder auf Automaten für Rauchwaren wirbt. Das kontrovers diskutierte Gesetz gilt seit letztem Samstag nur in England, in anderen Teilen des Königreichs werden die Regelungen später folgen.

Ziel der Gesetzinitiative ist es – wie überall in Europa mit unterschiedlichen Mitteln angegangen – Jugendliche vor einer gesundheitlich dramatischen, oft lebenslänglichen Sucht zu bewahren, die enorme ökonomische Folgen für die Staatskassen hat. Ungeachtet der Behauptungen, ohne die Einnahmen aus der Tabaksteuer würden ganze Staaten Pleite gehen oder die Renten nicht länger bezahlt werden können u. ä.,  ist Rauchen sowohl für die Kranken- als auch für Pensions- und Rentenkassen zumindest langfristig ein “Draufzahlgeschäft”.

In Großbritannien, so das Gesundheitsministerium, habe praktisch jeder aktive Raucher mit dem Tabakkonsum vor seinem 18. Geburtstag begonnen. Der Verkauf an Jugendliche ist verboten und die Schätzungen gehen davon aus, das jedes Jahr ~35 Millionen Zigaretten illegal über Automaten an Minderjährige abgegeben worden sein. Den Umweg über das “Deutsche System” mit Verifikation des Alters am Automaten war den Engländern wohl – nachvollziehbarerweise – zu leicht zu umgehen.

In naher Zukunft greift die Gesellschaft sogar noch viel radikaler in die vermeintliche “Selbstbestimmung” der Bürger ein. Nach diesem Gesetz und dem bereits eingeführten Rauchverbot in Pubs und Gastwirtschaften sollen künftig auch Ladengeschäfte gänzlich ohne sichtbare Werbung für oder sichtbare Plazierung der Tabakprodukte selbst auskommen müssen: Wer meint zu rauchen, kann, aber keinerlei Verführung durch Werbung, ist der Hintergedanke. Auf diesem fußt auch die politische Debatte darüber, ob die Hersteller ihre Zigaretten künftig nur noch in neutralen Verpackungen ohne Werbebotschaft und großer Gesundheitswarnung abgeben dürfen.

Okt
10

Schock-Wirkung nur bei Nichtrauchern

Auf der gesamten Welt überlegen Gesundheitspolitiker, wie sie den Raucher von seiner Sucht befreien und Nichtraucher vor der Nikotinsucht bewahren können. Nicht nur Kanada setzt dabei auf schockierende Bilder von teergeschwärzten Lungen, Raucherbeinen und obduzierten Menschen – direkt auf die Schachteln gedruckt.

Die Uniklinik Bonn, genauer die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, untersuchte jetzt die Wirkung der auf Zigarettenschachteln aufgedruckten Photos auf Raucher und Nichtraucher. Von insgesamt 56 Personen waren 28 Raucher mit einem Konsum von durchschnittlich 17 Zigaretten in den letzten neun Jahren. Die andere Hälfte der Probanden waren Nichtraucher.

Mit Bildern von Menschen mit drei unterschiedlichen Gesichtsausdrücken werden üblicherweise emotionale Untersuchungen durchgeführt, so auch in dieser Studie. D. h. die zu untersuchenden Personen haben nicht die Originalbilder der Schachtelabdrucke zu sehen bekommen. Bei der Betrachtung der glücklichen, neutralen und angsterfüllten Gesichter wurden bei allen Probanden die Gehirnaktivitäten mit Hilfe der Magnetresonanztomographie aufgenommen und gemessen. Dabei wurde besonders der Bereich des “Furchtzentrums” im Gehirn beobachtet. Die Amygdala (“Mandelkern”) sitzt im Schläfenlappen und zeigte zunächst keine Unterschiede in der emotionalen Verarbeitung der Sinneseindrücke.

Angstfrei durch Nikotinentzug?

Andere Messwerte zeigten sich nachdem die Raucher zwölf Stunden vor den Tests nicht mehr Rauchen durften, also während der Messungen auf Entzug waren – das Angstzentrum zeigte bei Bildern mit angsterfüllten Gesichtern keinerlei Aktivität mehr: “Das ist ein problematischer Befund [...] denn Furcht ist ein archaischer Trieb, der uns Menschen vor Gefahren schützen soll. Das Alarmzentrum im Gehirn scheint einfach nicht mehr auf angsteinflößende Reize zu reagieren.” so René Hurlemann, Oberarzt der Klinik in Bonn.

Es scheint so, dass die korrekte Hirnfunktion bei Rauchern nur aufrecht erhalten werden kann, wenn genug Nikotin zugeführt wird. Dem entsprechen auch Tierversuche, bei denen festgestellt wurde, dass Lernprozesse weniger erfolgreich sind, wenn das Tier unter Nikotinentzug leidet.

Die Wissenschaftler sind sich einig, dass Schockbilder auf abhängige Raucher kaum Wirkungen haben werden. Der Effekt auf Nichtraucher, also sie auch in Zukunft vom Rauchen abzuhalten, ist aber dadurch nicht geschmälert und durchaus möglich. Für uns eine klare Warnung an Menschen, die das Rauchen verharmlosen: Rauchen wirkt sich nicht nur gesundheitsschädlich auf Lungen, Mundhöhle, Herz-Kreislauf-System usw. aus sondern manipuliert auch das Gehirn erheblich!

Quelle: http://www.n-tv.de/wissen/Raucher-auf-Entzug-haben-keine-Angst-article3823071.html

Jul
7

Shishas: ungefährlicher als Zigaretten?

Wie gefährlich ist der Jugendtrend zum Shisharauchen? Um genaueres zu erfahren, haben wir die G-Suche bemüht und sind zügig auf den Wikipedia-Eintrag gestoßen:

“Das Ausmaß der Schädlichkeit und die Auswirkungen der Shisha auf die Gesundheit sind umstritten. Da die Wasserpfeife grundsätzlich zum Tabakrauchen dient, birgt der Shisha-Konsum die für Tabakprodukte typischen Gefahren; durch Zusatzstoffe im Tabak könnten diese noch verstärkt werden. Zum Beispiel Glycerin, das zum Befeuchten des Tabaks enthalten oder nachträglich selbst hinzugefügt wird, zerfällt bei Erhitzen unter Sauerstoffmangel zum hochgiftigen Propenal. Da sich wassergekühlter Rauch leichter inhalieren lässt, kann er besonders für unerfahrene Raucher wie Kinder und Jugendliche gefährlich sein und die Shisha zum Einstiegsmittel in den Nikotinkonsum werden lassen.

Die Mehrheit der Schadstoffe wird auch nur zu einem kleinen Teil vom Wasser zurückgehalten. Daneben lassen sich je nach Größe der Rauchsäule unterschiedliche Nikotin- und Kondensat-Rückstände in ihr finden, was von manchen Shisha-Rauchern als Indiz für das geringe Verlangen nach Tabakwaren nach dem Genuss einer Shisha gedeutet wird.

In der aktualisierten gesundheitlichen Bewertung zum Thema „Gesundheits- und Suchtgefahren durch Wasserpfeifen“ kommt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zu dem Schluss, dass „einige Indizien dafür [sprächen], daß die Verwendung der Wasserpfeife kaum weniger gefährlich sei als der Konsum von Zigaretten. Allerdings sei die Nikotinaufnahme bei Wasserpfeifenkonsum deutlich höher als bei Zigarettenkonsum.“ Ferner wird auch auf die deutlich höhere Aufnahme des giftigen Kohlenmonoxids hingewiesen. Das BfR kommt jedoch an anderer Stelle zu dem Fazit, dass (durchschnittlicher) Zigarettenkonsum nachweislich schädlicher sei als (durchschnittliches) Wasserpfeifenrauchen. Der entscheidende Unterschied hierfür ist jedoch der niedrigere durchschnittliche Konsum von „ein bis zwei Wasserpfeifen pro Woche“ im Vergleich zu „20-30 Zigaretten am Tag“. Im Rauch der Wasserpfeife wurden auch Schadstoffe wie Arsen, Chrom und Nickel nachgewiesen, die zu Lungenkrebs, Blasenkrebs und Tumoren an den Lippen führen können. Nach langjähriger Verwendung von Wasserpfeifen ließen sich außerdem Verschlechterungen der Lungenfunktion sowie ein erhöhtes Risiko hinsichtlich Tumorerkrankungen feststellen.

Untersuchungen der Universität Dschidda (Saudi-Arabien) zufolge ist Wasserpfeifentabak fast so gesundheitsgefährdend wie das Rauchen von Zigaretten. Hier ist aber zu erwähnen, dass in arabischen Ländern hauptsächlich starker Tabak mit neutralem Geschmack (Salloumtabak) geraucht und die Kohle direkt aufgelegt wird.

Trotz dieser leichten methodischen Schwächen der Studien, die nicht alle Varianten des Konsums abdecken, kann die frühere Einschätzung der Ungefährlichkeit als widerlegt gelten. Ein Beispiel für die methodischen Schwächen ist, dass in den Tests Maschinen ununterbrochen an einer Shisha ziehen, bis diese leer ist. In Verbindung mit fehlender Angabe wie verwendeter Tabak oder Kohle ergibt sich so ein von der Realität entferntes Ergebnis. Dennoch sei gesagt, dass die Shisha in Bezug auf die Gesundheitsgefährdung noch nicht ausreichend untersucht worden ist. So sagte der Toxikologe Thomas Schulz des BfR in einem Interview mit dem Shisha-Fachmagazin „hookahMag“ auf die Frage, ob das Rauchen einer Shisha ähnlich schädlich sei wie Zigarettenrauchen: „Die deutlichsten Ergebnisse für die Gesundheitsgefahren der Zigarette ergaben sich aus großen Studien, die zum Teil über 50 Jahre liefen und mehrere zehntausend Studienteilnehmer einschlossen… Vergleichbare Studien sind für die Wasserpfeife nicht zu erwarten, wir werden unsere Schlussfolgerungen auf der Basis eines unvollständigen Puzzles ziehen müssen.“” (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Shisha)

Auch die Techniker Krankenkasse (TK) warnt durch ihre Ärztin Beate Thier vor der Verharmlosung: “Der Wasserpfeifenrauch schmeckt nicht streng nach Tabak, sondern nach den beigefügten Fruchtaromen. Das verführt oft auch Nichtraucher dazu, die Wasserpfeifen auszuprobieren”. Laut einer Studie der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) geben etwa 14% der Jugendlichen zwischen 12 und 17 an, einmal im Monat oder öfter Wasserpfeife zu rauchen. Flankiert wird der Trend durch geschickte Vermarktung des “orientalischen Lebensgefühls” und durch irreführende Aufrucke auf den Tabakschachteln: saftiges Obst soll vom gefährlichen Tabak ablenken.

Der Zoll warnt außerdem vor illegal eingeführtem Shisha-Tabak. Im Orient wird dieser häufig mit Glyzerin und Zucker gestreckt um die Feuchtigkeit im Produkt auf über 30 Prozent zu erhöhen. Dadurch entstehen beim indirekten Verbrennen mit niedrigeren Temperaturen viele Schad- und Giftstoffe die krebserzeugend wirken können und die Schleimhäute reizen. Durch die Kühlung des Wassers kann der Giftcocktail noch tiefer inhaliert werden und unter anderem Schwermetalle wie Blei und Cobald gelangen tief in die Lunge.

Downloads

Hier finden Sie den Flyer der BZgA zum Thema: http://www.rauch-frei.info/fileadmin/rauch-frei/user/downloads/Wasserpfeife_Folder.pdf

Die Wasserpfeife, Dr. Barbara Bertram, Deutsches Krebsforschungszentrum, WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle (Stand Juni 2005) Download

Gesundheits- und Suchtgefahren durch Wasserpfeifen, Bundesinstitut für Risikobewertung: Aktualisierte Gesundheitliche Bewertung Nr. 037/2006 des BfR vom 15. April 2005 Download

Interessant dazu ist auch der Artikel auf gesund.de: http://www.gesundheit.de/krankheiten/psyche-und-sucht/rauchen-und-nikotinsucht/shisha-rauchen

Quellen: http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/gesundheit/pl_sucht/shisha.html, http://www.zoll.de/f0_veroeffentlichungen/a0_zigaretten/t0_2011/z85_pm_shisha/index.html, http://www.stern.de/gesundheit/gefaehrlicher-jugendtrend-sucht-experte-warnt-vorm-shisha-rauchen-1550661.html

Jul
7

Island: Zigaretten auf Rezept

Wer krank ist geht zum Arzt, bekommt eine Diagnose und gegebenen Falls ein Rezept für Medikamente. Ist die Sucht eine Krankheit? Ja, meine Mediziner überall auf der Welt. Ja, meine auch Politiker in Island. Statt wie bisher Glimmstengel im Supermarkt, an Tankstellen oder an Kiosken sollen Nikotinsüchtige künftig zuerst den Weg zu Ihrem Arzt machen um dann gegen Vorlage eines Attestes Zigaretten aus der Apoteke holen zu dürfen. Das der Umweg zum Arzt und die dortige Aufklärungs- und Entwöhnungsinformationen viele Raucher zu gesünderen Menschen macht ist sehr warscheinlich und wir drücken dem Parlament in Reykjavik die Daumen für den Erfolg!

Der Gesetzentwurf des ehemaligen Gesundheitsministers Siv Fridleifsdottir wird heiß diskuttiert – und hätte in dem abgelegenen Land tatsächlich Chancen auf Durchsetzung. Schnell mal zum Zigarettenautomaten im Nachbarland fahren ist nicht! Die isolierte Lage Islands im Nordatlantik, die dünne Besiedelung und das wachsame Auge der Polizei machen es auch für Zigarettenschmuggler schwierig. In den meisten anderen Europäischen Ländern würde eine Solche Initiative schlichtweg an der Umsetzung scheitern.

Hinter der Rauchentwöhnungsinitiative steht das gleiche Ziel wie hinter dieser Website: Die Menschen durch Aufklärung dazu zu bringen, das Suchtpotential und die Gefährlichkeit von Nikotin und Tabak zu erkennen und einen Sieg des Geistes über das Fleisch zu erringen. Bleibe gesunde, rauche nicht!

Jul
7

England versteckt seine Zigaretten

Künftig sollen Zigaretten vor den Rauchern - vor allem aber den Nichtrauchern - versteckt werden. Am 09.03.2011 – dem britischen Nichtrauchertag (No smoking day – http://www.nosmokingday.org.uk/) präsentierte die brittische Regierung den nächsten Schritt in der Nichtraucherschutz-Politik. Laut diesen Plänen werden schrittweise Zigaretten auf Ladentheken, in Regalen vor und hinter der Verkaufstheke und öffentliche Automaten verboten. Die Zigaretten-Automaten müssen bis kommendem Oktober demontiert werden, für Supermärkte gilt das Verbot ab April 2012. Nur in kleinen Geschäften wirde es noch bis 2015 möglich sein, Packungen öffentlich zu zeigen.

“Die Tabakindustrie findet immer wieder Wege, für Tabakprodukte zu werben, etwa mit Hilfe von Verpackungen, Verkaufsständern oder über das Internet” lässt der aktualisierte “Tabak-Kontrollplan” verlauten.

Ein mutiger Schritt der Regierung in Großbritannien – Vorbild für Deutschland und die gesamte EU!

Quelle: http://www.europeonline-magazine.eu/grossbritannien-verbannt-zigaretten-unter-ladentische_114855.html

Mrz
3

50 Jahre rauchfreie Straßenbahnen

München hatte am Aschermittwoch einen besonderen Grund zu feiern:seit 1961 wird in den Trambahnen nicht mehr geraucht. Grund war ein Bürgerentscheid, bei dem von über 108.000 beteiligten Münchner Bürger stolze 85 % die Frage “Rauchen in der Straßenbahn?” mit NEIN beantworteten – eine “überwältigende Mehrheit”, wie die Stadtchronisten von damals vermerkten.

Herzlichen Glückwunsch, zu der klugen und weitsichtigen Entscheidung, München – weiter so!

Quelle: http://www.bahninfo.de/artikel/9574/am-aschermittwoch-war-das-rauchen-vorbei/

Mrz
3