Prominente gegen das Rauchen « Nie wieder Tabak

Rauchfreie Spiele

Auch wenn der Focus das positive Erlebnis mit: „Rote Karte für den blauen Dunst“ betitelte bleibt das gute hinter den Aussagen von UEFA-Präsident Michel Platini:

„Wir setzen höchste Gesundheitsstandards, bieten maximale Sicherheit und Komfort – Tabak passt dazu überhaupt nicht.“

„Eine tabakfreie EURO 2012 ist ein Zeichen des Respekts für die Gesundheit unserer Zuschauer und aller übrigen Beteiligten.“

Während der Europameisterschaft (immerhin das drittgrößte Sportereignis der Welt nach den Olympischen Sommerspielen und der Fußball-WM) war in den Stadien nicht nur das Rauchen verboten, auch Tabakwerbung und der Verkauf von Tabak waren in der Umgebung der Austragungsorte, in Fanmeilen, Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln verboten.

Mai
16

Wenn die Angst groß genug ist, ist es einfach

Angst vor Krebs – das sagte Peter Maffay in einem Interview – hätte es ihm möglich gemacht, das Rauchen sein zu lassen. Dass die Diagnose Lungenkrebs sich als Fehldiagnose herausstellte ist wirkliches Glück für Maffay. Ich möchte heute aber gar nicht auf die Diagnose, den Lebenswandel der tatsächlich zum Krebs hätte führen können oder den Quellenartikel aus der ZEIT eingehen, sondern auf eine Lesermeinung aus dem Interview. Der Zeit-User TDU schrieb am 13.11.2012

Glück gehabt

„Und die Lust auf Zigaretten ist einfach vorbei.“ Der Glückliche.

Ich glaube, das trifft in mehrfacher Weise zu! Danke TDU, allen Rauchern einen angstfreien Ausstieg und allen durch Tabak erkrankten: Gute Besserung!

Quelle: http://www.zeit.de/2012/45/Rettung-Peter-Maffay/seite-2

Mai
13

Jan Fedder weiß was Zigaretten anrichten

Nach seiner Krebsdiagnose (Gaumenkrebs) zog sich der beliebte TV-Polizist Jan Fedderer für nahezu sechs Monate zurück und unterwarf sich einer umfangreichen Krebstherapie. „Man fängt an, darüber nachzudenken, dass alles mal zu Ende geht“ wird der Schauspieler nach seinem Comeback am Set der ARD-Serie „Großstadtrevier“ von „Bild am Sonntag“ zitiert. Noch auf dem Weg zu Bestrahlung hätte er geraucht – aber nach der ersten Strahlentherapie ist er Nichtraucher.

Noch vor fünf Jahren kämpfte er lautstark für das Rauchen in Kneipen und warnte vor der Zerstörung der Kneipenkultur allgemein und des Hamburger Kiez‘. Er wollte sich partout den „Spaß am Rauchen“ nicht verderben lassen und meinte dazu „Da bin ich schlimmer als Helmut Schmidt – und rigoroser“; aber scheinbar nicht mit einem so unglaublichen Metabolismus wie Schmidt gesegnet.

Wir wünschen Fedder alles Gute im rauchfreien Leben!

Apr
15

Ricardo (DSDS) hört mit dem Rauchen auf

Er selbst sagt, das Rauchen hätte seine Stimme stark belastet. Und aufgehört hätte er ganz einfach – indem er sich von einem Youtube-Video überzeugen hat lassen. Mir persönlich ist noch nicht ganz klar, welches es ist, aber hier gibt es den ersten Teil von „Nichtraucher in fünf Stunden“ (Gesamtdauer aller fünf Teile … äh, etwa fünf Stunden) mit Dr. Stefan Frädrich:

Natürlich ist auch das Video auch als Seminar verfügbar und dort scheinen die Rückfallquoten relativ gering zu sein: http://www.nichtraucher-in-5-stunden.de
Speziell für 5.- bis 7.-Klässler gibt der Verein zur Nikotinprävention auch Seminare: http://www.nikotinpraevention.de

Quelle der Textinfo: http://www.promiflash.de/dsds-ricardo-so-hoerte-er-mit-dem-rauchen-auf-13031712.html

Mrz
18

Dieter Pfaff stirbt an Lungenkrebs

Als großer deutscher Serienschauspieler ist Dieter Pfaff in seinen Rollen als „Der Dicke“ und in „Bloch“ bekannt geworden, nun ist er an den Folgen seines erst im Herbst 2012 diagnostizierten Lungenkrebes (Bronchialkarzinom) gestorben. Pfaff hatte Ende letzten Jahres betont „Ich werde von hervorragenden Ärzten behandelt und ausgezeichnet betreut.“ Nach mehreren Chemotherapien schien er auf dem Weg zur Gesundung zu sein und sagte Anfang Februar zur „Bild am Sonntag“: „Der Krebs ist weg“.

Im Alter von 65 Jahren starb er am 05. März im Kreis seiner Familie. Pfaff war starker Raucher und stand dazu. 2009 antwortete er auf die Interviewfrage wieviel er rauche „Vielleicht eine Schachtel am Tag. Wenn ich mich aufrege, auch mehr.“ Auch Diether Krebs, ein Freund von Pfaff, starb vor einigen Jahren an Lungenkrebs.

 

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/leute/krebserkrankung-schauspieler-dieter-pfaff-ist-tot-a-887118.html

Mrz
06

Mit aller Kraft gegen das Rauchen

Eine neue Kampagne der Deutschen Krebshilfe trägt den schönen Titel „Mit aller Kraft“ und verschiedene junge Prominente, darunter Maite Kelly und Benedikt Höwedes, machen sich als Vorbilder stark gegen den Krebs, gegen das Rauchen.

Video mit Benedikt Höwedes (Schalke 04 / Fußballnationalspieler)

Zur Website des Projekts geht es hier lang: www.mit-aller-kraft.de, zur Seite der Deutschen Krebshilfe: www.krebshilfe.de

Feb
15

Unbelehrbarer Helmut Schmidt

Altkanzler Helmut Schmidt, der nach eigenen Angaben eine „Nikotinmarionette“ ist, hat wieder einmal geltenden Nichtraucherschutz mißachtet und zeigt damit wieder eine Ignoranz oder Überheblichkeit – ab einer bestimmten „Lebensleistung“ oder ab einem bestimmtem Alter darf man alles?! Konsequent hat das Hamburger Bezirksamt Mitte die Handelskammer Hamburg als Veranstalter der Verleihung des nach Schmidt benannten Journalistenpreises im Hotel Atlantic abgemahnt.

Schmidt wurden in den letzten Jahren (teilweise auch mit seiner inzwischen verstorbenen Frau gemeinsam) beim rücksichtslosen Rauchen bei verschiedenen öffentlichen Anlässen gefilmt, photografiert oder beobachtet und dann angezeigt. So beim Neujahresempfang 2008 in einem Hamburger Theater oder bei Fernsehauftritten 2011 bei Günther Jauch.

Das Hamburger Abendblatt berichtet darüber, als sei es für Ämter und Behörden lächerlich Gesetze einzuhalten oder bei Verstößen regulierend einzugreifen. Der Bezirk Mitte gibt an in diesem Fall nicht von selbst aktiv geworden zu sein sondern auf eine Anzeige der agilen Nichtraucherlobby in der Elbmetropole reagiert zu haben: „Wenn ein solcher Fall offiziell angezeigt wird, sind wir einfach verpflichtet, gewisse Maßnahmen zu ergreifen“.

Schmidt raucht seit vielen Jahren (lt. einem Interview seit etwa 80 Jahren) und ist offensichtlich mit einem hervorragenden Metabolismus gesegnet. Statistisch betrachtet ist er ein gesundheitlicher Ausreißer und kein Beispiel für Raucher – Langzeitabhängige leiden häufig in diesem Alter unter Lungenkrebs, COPD (chronisch-obstruktive Lungenkrankheit) und anderen Folgeerscheinungen des Tabakrauchens; die meisten langjährig abhängigen Raucher erleben den 90sten Geburtstag aber leider nicht.

Quelle: http://www.abendblatt.de/hamburg/article113107015/Rauchen-im-Atlantic-Vorwurf-gegen-Schmidt-loest-Debatte-aus.html

Jan
28

Prominente zum Thema Rauchen

Lassen wir doch mal ein paar bekannte Raucher, Ex-Raucher und prominente Nichtraucher zu wort kommen. Jeder von Ihnen hat über seine Sucht oder das Laster anderer nachgedacht. Manche leider zu spät, wie der Autor Allen Carr.

Sänger Georg Danzer (starb im Juni 2007 an Lungenkrebs.)

 „Mit 13 oder 14 hab ich begonnen, jeder hat damals geraucht. Wer nicht geraucht hat, war ein Weichei. Heute rauche ich nicht mehr, weil ich mir endlich eingestanden habe, dass rauchen nichts mit Selbstbestimmung oder Mündigkeit zu tun hat, sondern dass ich schlicht und einfach suchtkrank war. Außerdem will ich meinen Kindern noch lang als Vater erhalten bleiben. Heute haben Zigaretten für mich die gleiche Anziehungskraft wie ein Teller mit Hundekot.“

Altbundeskanzler Helmut Schmidt (raucht bei jeder unpassenden Gelegenheit, gerne auch ohne sich um in Mitleidenschaft gezogene Passivraucher und seine Vorbildfunktion zu scheren)

„Jawohl, ich bin süchtig, ich bin eine Nikotinmarionette.“

„Das Rauchverbot ist nicht grundgesetzwidrig.“

Buchautor Allen Carr (Allen Carr rauchte früher über 100 Zigaretten am Tag. Er starb im November 2006 an Lunkenkrebs.)

 „Ich hatte sehr viel Glück im Leben, doch das Wunderbarste, was mir je zugestoßen ist, war die Befreiung von diesem Albtraum, von dieser Sklaverei, lebenslang systematisch den eigenen Körper zerstören und für dieses ‚Privileg‘ auch noch teuer bezahlen zu müssen.“

Schauspieler Yul Brynner (1985 starb Yul Brynner an Lungenkrebs. Kurz vor seinem Tod trat er in einem Werbefilm gegen das Rauchen auf. Er rief die Yul-Brynner-Foundation ins Leben, eine Stiftung zur Bekämpfung des Rauchens, die heute noch existiert.)

 „Jetzt, wo ich tot bin, sage ich Ihnen: Rauchen Sie nicht. Tun Sie, was immer Sie wollen, aber rauchen Sie nicht!“

Schauspieler Omar Sharif (Sharif musste sich 1992 einer Bypass-Operation unterziehen und erlitt 1994 einen leichten Herzinfarkt. Bis zu seiner Operation hatte Sharif 50 Zigaretten täglich geraucht. Nach der Operation konnte er problemlos mit dem Rauchen aufhören.)

 „Wenn ich heute eine Raucherin küsse, kommt es mir vor, als küsste ich den Tod…“

Sonny Barger, „Hells Angels“-Präsident (Nach 30 Jahren Tabakkonsum bekam Barger Anfang der 1980er Jahre Kehlkopfkrebs und musste operiert werden. Er atmet heute durch ein Kunststoffventil in seinem Kehlkopf und muss das Ventil mit der Hand abdecken, um sich verständlich machen zu können.)

„Was ich am meisten in meinem Leben bereue? Dass ich Zigaretten geraucht habe. Jetzt kann ich kaum sprechen, und das behindert mich in meinem Leben. Ich mache zwar immer noch alles, aber es klappt nicht mehr so gut wie früher. Es tut mir leid, dass ich ein Schwerverbrecher gewesen bin und kein Recht mehr habe, eine Feuerwaffe zu besitzen. Aber am meisten bereue ich, dass ich geraucht habe.“

Rapper und Schauspieler Ice-T

„Ich rauche nicht, weil mich bisher niemand davon überzeugen konnte, dass es gut für mich ist, wenn ich rauche. Wenn mir jemand beweisen könnte, dass es gut für mich ist, wenn ich rauche, würde ich heute noch damit anfangen. Aber solange das nicht der Fall ist, sehe ich keinen Sinn darin, mit dem Rauchen anzufangen.“

US-Präsident Abraham Lincoln

„Eine Zigarette ist ein stinkendes Stäbchen mit einem Feuer an einem Ende und einem Narren am anderen Ende.“

TV-Moderator Peter Hahne

 „Wer seine Mitmenschen dazu zwingt, passiv mitzurauchen und dafür noch Toleranz einfordert, ist entweder dumm oder dreist.“

Fidel Castro (Antwortet auf die Frage ob er seine Zigarren vermissen würde)

„Frag mich bitte nicht danach, ich bekomme sonst Albträume davon!“

Bundeskanzlerin Angela Merkel

„Als ich Jugendministerin war, habe ich eine Schachtel Zigaretten am Tag geraucht. Damals war ich oft erkältet. Nach einem Jahr habe ich das Rauchen dann gelassen. Die Forderung nach einem generellen Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden finde ich legitim.“

Schauspieler Günther Pfitzmann

„Verzichten Sie auf den blauen Dunst. Das sind Sie Ihren Kindern schuldig.“

Schauspieler James Garner

„Ich bereue jede Zigarette, die ich je geraucht habe!“

Johann Wolfgang von Goethe

„Aber es liegt im Rauchen auch eine arge Unhöflichkeit, eine impertinente Ungeselligkeit. Die Raucher verpesten die Luft weit und breit und ersticken jeden ehrenwerten Menschen, der nicht zu seiner Verteidigung zu rauchen vermag. Wer ist denn imstande, in das Zimmer eines Rauchers zu treten, ohne Übelkeit zu empfinden?“

Dr. Ellen Stiller, Tabakindustrie

„Ich finde es richtig, dass man dort, wo Kinder sind, nicht raucht. Und dass man auf Nichtraucher Rücksicht nimmt, auch am Arbeitsplatz. Das kann durch Rücksichtsnahme, Toleranz und Respekt vor dem Andersdenkenden oder Andershandelnden meines Erachtens erreicht werden.“

Christian Bahr, Deutscher Bundesgesundheitsminister

“Ich habe Zigaretten geraucht, habe aber damit aufgehört, weil ich häufig erkältet war und letztlich gemerkt habe, dass es meiner Fitness nicht gut tut.”

Tonio Borg, EU-Gesundheitskommissar

„Alle Tabakprodukte bedingen potenzielle Sterblichkeit, Krankheit und Arbeitsunfähigkeit. Ihr Genuss sollte deswegen eingeschränkt werden.“

Sultan Murad IV. (27. Juli 1612 bis 8. Februar 1640)

ließ 1633 den Tabakkonsum (sowie Wein und Opium) im Osmanischen Reich unter Todesstrafe stellen und erließ wegen Übertretungen bis zu 18 Todesurteile pro Tag.

Zar Michael (12. Juli 1596 bis 13. Juli1645)

war das Rauchen seiner Bürger derart zuwieder, dass er als „abschreckende“ Maßnahme Rauchern Lippen und Nasen aufreißen ließ.

Die Päpste Urban VIII. und Innozenz X.

untersagten das Rauchen in Gotteshäusern unter Androhung der Exkommunikation.

 

Vielen Dank an Alex, der einige diese Zitate auf seiner Website http://www.transman.gmxhome.de/qualm.htm veröffentlicht und mir erlaubt hat, sie hierher zu kopieren.

Okt
11

Basteln statt rauchen. Freizeittipps eines Rauchers.

Harmonie. Das ist, wenn alle der gleichen Meinung sind. Auch wenn sie verschiedene Lebensweisen haben. Und totzdem lässt jeder den anderen tun und lassen was er will. In dem unten verlinkten, schön zu lesenden Artikel aus der Frankfurter Rundschau formulier der Autor Stefan Behr eine sehr schöne sicht auf das Rauchen. Ganz nebenbei geht er mit einem winzigen Satz auf die letzte TV-Verfehlung zum Thema Rauchen ein, auf Maischbergers Interview mit Altbundeskanzler Helmut Schmidt: „Selbst ein herrlicher hanseatischer Patrizier wie Helmut Schmidt wird, wenn’s ums Rauchen geht, zur altersstarrsinnigen Nervensäge.“ Vor allem schreibt er aber was sich geändert hat: das Wissen um die Gefährlichkeit des Tabakkonsums (in jeder Form) und der In-Faktor von Zigaretten. Danke, für einen kurzweiligen Lesespaß.

Zum Artikel: http://www.fr-online.de/freizeittipps/rauchen-kippen-zu-bastelstaeben,1474298,16810172.html

Aug
09

Russland greift hart durch

Durch Russlands Absichten, die Volksgesundheit zu stärken, sieht das sogenannte „Bayerische Rauchverbot“ wie eine Kindergartenverordnung aus. Im einzelnen sieht der Gesetzentwurf vor, Werbung für und den Verkauf von Zigaretten deutlich zu reglementieren und deren Preise stark zu erhöhen. Ab 2014 soll das Rauchen in Flughäfen und Bahnhöfen aber auch in Fernzügen und Schiffen verboten werden. Ein Jahr später sollen Russen auch in Nachtclubs, Bars und Cafés sowie Restaurants nicht mehr qualmen dürfen.

Wladimir Putin hat die Gesetzinitiative bereits 2010 angestoßen. Das Gesundheitsministerium hat bereits einen Stufenplan online bereit gestellt, der den Raucheranteil von momentan 44 Millionen Rauchern unter der russischen Bevölkerung stark reduzieren soll. Russland hat mit einer Raucherquote von geschätzten 40 % momentan einen der vorderen Plätze unter den traurigen Staaten. In Russland sterben etwa 400.000 Menschen Jahr für Jahr an den Folgen der Tabaksucht.

Ob das Gesetz allerdings in einem demokratischen Land gegen eine derart mächtige Tabaklobby durchgesetzt werden kann wird von Beobachtern bezweifelt – wir wünschen es allen Süchtigen und Nichtrauchern, die unter dem Passivrauch zu leiden haben.

Quelle: http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/russland-will-rauchen-strikt-reglementieren-484141/index.do

Aug
17