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Heather Mills

Hather Mills ist ehemaliges englisches Model und war mit Paul McCartney verheiratet und hat eine Tochter mit ihm. Sie verlor 1993 einen Unterschenkel als sie von einem Motorrad angefahren wurde. Sie trainiert momentan in Österreich für die Winter-Paralympics 2018 in Südkorea und wurde in einem Interview nach Ihrer Beziehung zu Österreich gefragt und sie antwortete so:

Ich liebe die Berge, ihr seid alle so freundliche Menschen. Ihr arbeitet hart, liebt den Sport, habt eine Gemeinschaft, ein gutes System. Aber wenn wir schon darüber sprechen, das muss ich sagen: Stoppt endlich das Rauchen in Lokalen! Es ist doch schon hundert Jahre alt, in ganz Europa funktioniert es, nur bei euch nicht. England, Irland, Italien, alle haben es geschafft. Und ich finde es schrecklich, wenn ich Eltern in einem Lokal sehe, die neben ihren Kindern rauchen. Furchtbar.

Quelle: http://diepresse.com/home/sport/wintersport/4706239/Heather-Mills_Ich-mochte-immer-ein-Vorbild-sein

Apr
14

Bluthochdruck durch Passivrauchen bei Kindergartenkindern

Kinder von Raucher, so hat ein deutsches Forscherteam an der Uniklinik Heidelberg in einer großen Studie herausgefunden, leiden deutlich häufiger an Bluthochdruck als der Durchschnitt. Bei den über 4.200 untersuchten Fünfjährigen stellte sich nicht nur eine erbliche Vorbelastung für hohen Blutdruck (Hypertonie) heraus, sondern auch, daß überflüssige Kilos dies begünstigen. Normalgewichtige Kinder sind demnach aber ebenso bedroht, wenn die Eltern rauchen – ihr Risiko steigt um 21 %. Damit ist zum ersten Mal eni Zusammenhang zwischen Passivrauch und Bluthochdruck bei Kindern nachgewiesen worden.

Wieso läßt Tabakqualm den Blutdruck steigen?

„Tabakrauch hat vielfältige Effekte auf die Blutgefäße“, erklärt Privatdozentin Dr. Elke Wühl, Oberärztin am Heidelberger Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin. So komme es zu einem Anstieg der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin und einer Abnahme des Wirkstoffs Stickoxid in der Gefäßwand, der diese erweitert. Außerdem wird die Innenwand der Blutgefäße durch Tabakrauch dicker und verliert an Elastizität. Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Die Gesundheit der Kinder im Blick

Eltern warnen die Ärzte in Heidelberg davor, ihre Kinder Tabakrauch auszusetzen, da dies langfristige schädliche Folgen haben könne. Wichtig sei zudem, weitere Risikofaktoren wie Übergewicht zu reduzieren. Neben den bekannten Risiken für die Atemwege belastet Rauchen und Passivrauchen den gesamten Organismus – wenn Sie Kinder haben oder wollen denken Sie also unbedingt nicht nur an Ihre eigene Gesundheit, sondern auch an die Ihrer Sprösslinge.

Quelle: http://www.idw-online.de/pages/de/news403752

Jan
11

Kinder zeugen: besser ohne Rauch

Wollen Paare Eltern werden, verzichten sie am besten auf das Rauchen. Nikotin könne die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen beeinträchtigen und die Empfängnis verzögern oder verhindern, sagt Christian Albring vom Berufsverband der Frauenärzte in München. Untersuchungen hätten ergeben, dass bei rauchenden Männern die Spermienzahl geringer und ein größerer Teil geschädigt ist als bei Nichtrauchern. Und bei rauchenden Frauen seien Behandlungen gegen Unfruchtbarkeit weniger erfolgreich.

Quelle: http://www.bild.de/BILD/ratgeber/telegramm/ratgeber-telegramm,rendertext=14994442.html

Dez
14

Passivrauchen: 600.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen

GENF (ple). Mehr als eine halbe Million Menschen sterben einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge jedes Jahr an den Folgen von Passivrauchen. Vor allem Kinder sollten stärker als bisher vor den Schadstoffen geschützt werden, fordert die Deutsche Krebshilfe.

Weltweit gibt es etwa eine Milliarde Raucher. Erstmals hat nun die WHO in Zusammenarbeit mit skandinavischen Wissenschaftlern die Auswirkungen von Passivrauchen auf Kinder und erwachsene Nichtraucher in mehr als 190 Ländern untersucht. Die aktuellsten Daten, die ihnen für die Analyse zur Verfügung standen, stammen aus dem Jahr 2004 (Lancet online).

Den Schätzungen der WHO zufolge beruht weltweit ein Prozent der Todesfälle pro Jahr auf Erkrankungen als Folge des Passivrauchens, also etwa koronare Herzkrankheit, Infektionen der unteren Atemwege und Lungenkrebs.

Das sind etwa 603 000 Todesfälle jedes Jahr. Die Wissenschaftler um Dr. Annette Prüss-Ustün aus Genf haben zudem herausgefunden, dass sich durch das Passivrauchen im Jahr 2004 die DALYs (disability-adjusted life-years) auf fast 11 Millionen summierte; 61 Prozent davon betrafen Kinder und bei ihnen vor allem aufgrund von Infektionen der unteren Atemwege Kinder unter fünf Jahren.

DALY ist ein Maß für die Lebensqualität, also die Beeinträchtigung des normalen, beschwerdefreien Lebens durch eine Krankheit und den Verlust an Lebensjahren durch vorzeitigen Tod.

Fast 50 Prozent der Todesfälle sind Frauen

Von den mehr als 600 000 Menschen, die an den Folgen von Passivrauchen gestorben sind, war bei 380 000 eine koronare Herzkrankheit die Ursache, bei 165 000 Menschen waren es Infektionen der unteren Atemwege, bei 36 000 war es Asthma und bei 41 000 Lungenkrebs.

Am stärksten betroffen von den tödlichen Folgen des Passivrauchens sind erwachsene Frauen, die nie geraucht haben. Denn etwa 47 Prozent der Todesfälle sind Frauen, 28 Prozent Kinder und 26 Prozent männliche Nichtraucher.

Dass bei den DALYs vor allem Kinder betroffen sind, greift auch die Deutsche Krebshilfe auf. „Eltern wollen eigentlich nur das Beste für ihre Kinder“, sagt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Krebshilfe.

„Leider muss aber in Deutschland fast die Hälfte aller Kinder zu Hause passiv mitrauchen. Sie werden damit einem erheblichen Gesundheitsrisiko ausgesetzt.“ Eltern hätten zudem eine große Vorbildfunktion: Wenn beide Elternteile rauchten, fingen die Kinder mit hoher Wahrscheinlichkeit später selbst an zu rauchen, so Nettekoven.

Ein Drittel aller Krebserkrankungen ist der Krebshilfe zufolge auf das Rauchen zurückzuführen. Die Deutsche Krebshilfe rät daher, dass Raucher auf keinen Fall in der Nähe von Kindern rauchen sollten, auch nicht am offenen Fenster in der Wohnung oder im Auto. Denn die Schadstoffe des Tabakrauchs setzten sich an Wänden, Möbeln oder Textilien ab. Lüften oder Lüftungsanlagen seien nicht geeignet, um die Belastung mit krebserregenden und anderen giftigen Stoffen aus dem Tabakrauch angemessen zu beseitigen.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/news/article/631268/passivrauchen-600000-menschen-sterben-jaehrlich-folgen.html

Nov
29

Raucherkinder ähnlich belastet wie einst Barkeeper

Auch wenn Eltern nur im Garten oder auf dem Balkon rauchen, die Kinder bekommen trotzdem ihre Portion Nikotin ab

Mehr als die Hälfte der Kinder, die in Raucherhaushalten leben, rauchen ungewollt mit: Bei ihnen lassen sich im Urin zum Teil erhebliche Mengen eines Nikotin-Abbauprodukts nachweisen – selbst dann, wenn die Eltern lediglich auf dem Balkon oder im Garten rauchen.

Das haben Greifswalder Forscher um Sabina Ulbricht im Rahmen einer groß angelegten Studie entdeckt. Darin wurden bisher 922 Familien aus Ost- und Nordvorpommern befragt, in denen mindestens ein Raucher und mindestens ein Kleinkind unter vier Jahren lebt. In der nächsten Phase der Studie wollen die Forscher testen, ob die Passivrauchbelastung der Kinder durch Beratungs- und Informationsangebote verringert werden kann, berichtet die Universität.

Die Familien, die sich zur Teilnahme an der Studie bereit erklärt hatten, gaben in einem Gespräch Auskunft über das Rauchverhalten und andere gesundheitsbezogene Fragen. Zudem stellten sie den Forschern eine Urinprobe ihres Kindes zur Verfügung.

Nach mittlerweile drei Jahren gibt es jetzt die ersten Ergebnisse: Lediglich bei 43 Prozent der Kinder aus den betroffenen Familien ließen sich keine Rauchrückstände in Form der Verbindung Cotinin im Urin nachweisen. Bei 34 Prozent zeigte sich eine eher geringe Belastung, knapp 23 Prozent der Proben müssen jedoch als stark belastet eingestuft werden.

„Am höchsten ist die Passivrauchkonzentration bei Kindern, deren Eltern direkt im Wohnzimmer rauchen“, erläutert Studienleiterin Ulbricht. Doch auch wenn ausschließlich auf dem Balkon geraucht wird, sind die Kleinen nicht ganz vor dem Passivrauch geschützt: „Trotz dieser Vorsicht kann es zu nachweisbaren Rückständen bei den Kindern kommen“, sagt Ulbricht. Sie betont, dass es auch nicht ausreiche, lediglich nachts zu lüften.

Das Rauchen auf einen Raum in der Wohnung zu begrenzen, ist ebenfalls keine erfolgversprechende Strategie: Kleinkinder hielten sich aufgrund der engen Bindung an die Eltern in den ersten Lebensjahren bevorzugt dort auf, wo die Eltern sind. Übersehen werde zudem häufig die Gefahr, die vom Rauchen im Auto ausgeht – selbst wenn nur kurze Strecken zurückgelegt wurden.

„Passivrauchen erhöht nachgewiesenermaßen die Anfälligkeit für Krankheiten und, vor allem wenn die Kleinen mit ihren Eltern in einem Zimmer schlafen, das Risiko für plötzlichen Kindstod“, weist Ulbricht auf die Folgen der Rauchinhalation hin.

Zudem habe erst kürzliche eine Untersuchung von 10- bis 12-Jährigen aus Raucherhaushalten gezeigt, dass bei ihnen bereits erste Anzeichen einer Arteriosklerose, landläufig Arterienverkalkung genannt, nachweisbar sind. Sie gilt als wichtigster Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. „Man muss sich also klarmachen, dass man bei den Kindern bereits Weichen für das gesamte spätere Leben stellt“, betont die Studienleiterin.

Einen Schwellenwert, bis zu dem kein Risiko besteht, gibt es dabei nicht: „Wenn wir sagen, die Proben waren nur schwach belastet, beziehen wir uns ausschließlich auf die Messwerte – eine Entwarnung ist das nicht, im Gegenteil“, sagt Ulbricht. Wie stark die Belastung der Kleinen in der aktuellen Studie zum Teil war, illustriere ein Vergleich mit einer Untersuchung von Barkeepern und Kellnern: „Die Barmitarbeiter hatten im Schnitt etwa 45 Nanogramm Cotinin in jedem Milliliter Urin – und die stärker belasteten Kinder erreichten ebenfalls Werte über 40 Nanogramm pro Milliliter.“

Die endgültigen Ergebnisse wollen die Forscher Anfang nächsten Jahres veröffentlichen. Dann könne auch bewertet werden, ob Informationsangebote und Aufklärungskampagnen tatsächlich helfen, die Belastung der Kleinkinder zu senken. Dazu hatten die Wissenschaftler die Raucherfamilien in zwei Gruppen geteilt, von denen eine intensive Beratung erhielt und die andere keine zusätzlichen Informationen. Nach einem Jahr soll eine zweite Urinprobe bei den Kindern dann zeigen, ob sich in dieser Zeit ein Unterschied herausgebildet hat.

Quelle: http://www.welt.de/wissenschaft/article10563317/Raucherkinder-aehnlich-belastet-wie-einst-Barkeeper.html

Okt
27