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Kinderarbeit im Tabakanbau

Nikotin diffundiert über die Haut in den Organismus von Tabakpflückern (wir berichteten). Wie das Schweizer Fernsehen zeigt, knebeln Tabakkonzerne u. a. in Brasilien Bauern mit Verträgen, die Kinderarbeit für die Bauernfamilien nötig machen. Daraus resultiert gerade bei den Kindern die sogenannte „Green Tobbacco Sickness“. Aber auch die Arbeit mit Pestiziden schädigt die ärmsten Menschen für das scheinbare „Glück“ der Raucher, das in Wirklichkeit eine Abhängigkeit, eine körperliche und psychische Sucht ist. Es werden in dieser Kette von Abhängigkeiten alle geschädigt – außer den meist global operierenden Konzernen. Durchbrochen werden kann dieser Teufelskreis nur, indem Tabakkonsum weiter gesetzlich eingeschränkt wird; es ist nicht zu erwarten, dass die von den Konzernen in die Sucht getriebenen Raucher selbst in großem Maße aufhören.

Mehr Infos zur Green Tobacco Sickness: http://nie-wieder-tabak.de/2012/10/schadigen-raucher-nur-sich-selbst/

Mrz
13

Tabakanbau beutet Kinder aus

Nicht nur wer Tabak raucht, schadet seiner Gesundheit. Auch Tabakbauern werden durch Kontakt mit den nikotinhaltigen Blättern krank. Auf den Plantagen schuften sogar Kinder. Nur so können sie den Tabakmultis die vorgeschriebene Menge liefern. Das Verbraucherschutzmagazin «Kassensturz» im SF1 zeigt, wie sehr diese Familien leiden.

„Trotz ihrer sonst so bekannten Gesprächigkeit sind Tabakkonzerne auch schweigsam. Sie verschweigen in ihrer Werbung, dass die Produktion von Rohtabak im globalen Süden mit Ausbeutung, Kinderarbeit, hohen Gesundheitsrisiken und Umweltzerstörung einher geht. Dies ist kein Randproblem, denn 80% des weltweit gehandelten Tabaks werden in Ländern des Südens hergestellt“ so Sonja von Eichborn, Koordinatorin der Kampagne Rauchzeichen! bei einer Veranstaltung anlässlich des Weltnichtrauchertags in Berlin.

Quelle: http://www.unfairtobacco.org/index.php?id=petition20
Weitere Infos auch unter: http://www.blue21.de/rauchzeichen.php

Dez
07