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Ron Wood hatte Lungenkrebs

In unzähligen Musikvideos ist Ron Wood, der Gitarrist der „Rolling Stones“ mit Zigarette im Mund zu sehen. Der britischen „Mail on Sunday“ gegenüber sagte im Interview, man habe bei ihm Lungenkrebst festgestellt: „Ganz ehrlich, überrascht war ich nicht“. Jahrelang war der 70-jährige Kettenraucher, nun musste er sich operieren lassen. Aus Furcht, eine Glatze zu bekommen, hätte er aber keine Chemotherapie gemacht.

„Ich hatte verdammtes Glück“ wird er weiter zitiert, denn der Tumor wuchs nicht weiter bzw. kam nicht wieder. Im Mai 2016 schaffte er es, durch die Krankheit aufgerüttelt und mit dem Ansporn, für seine frisch geborenen Zwillingstöchter weiter zu leben, das Rauchen aufzugeben.

Lassen Sie es gar nicht so weit kommen, hören Sie auf bevor Sie erkranken. Der Rauchstop ist leichter als Sie denken und Sie erhalten jede Menge Unterstützung: von Freunden, Verwandten und Ihrem Arzt.

Aug
08

Peter Lustig ist gestorben

Peter Lustig ist der Inbegriff für gutes Kinderfernsehn („Löwenzahn“) für eine ganze Generation. Doch diese Generation weiß kaum etwas über die Krankheitsgeschichte des Mannes, der so schön „abschalten“ sagen konnte und mit ruhiger Stimme und in blauer Latzhose Versuche erklärte, die Kinderherzen jauchzen lassen.

Lustig war lange Jahre Raucher, nach eigenen Angaben auch noch mehr als fünfzehn Jahre nach der Diagnose Lungenkrebs. Bereits 1984 wurde ihm der rechte Lungenflügel entfernt; insgesamt wurde er sieben Mal operiert. Trotz allem rauchte er bis in die 2000er Jahre weiter – bis es ihm „nicht mehr schmeckte“.

Zuletzt engagierte er sich u. a. zusammen mit einem Onkologen und in der Aktion „Selbsthilfe beim Lungenkrebs“.

Feb
26

R.I.P. Eric Lawson

Eric Lawson, der Mann mit dem markanten Kinn, der Werbe-Cowboy der modernen Zeit starb am 10. Januar im Alter von 72 Jahren an der höchstwahrscheinlich tabakinduzierten chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD, häufig als „Raucherlunge“ bezeichnet). Zwischen 1978 und 1981 prägte sein Gesicht die Werbung von Marlboro, er wurde zum Marlboro-Mann. Als er erkannte, für welche perfide Verführung er eingesetzt wurde, wandte er sich gegen die Tabakkonzerne. Denn auch er war mit 14 Jahren dem charmanten Apell seiner Vorgänger erlegen und hatte mit dem Rauchen begonnen; Rauchen ist aber ganz entgegen der damaligen und heutigen Werbebotschaften kein Spiel, kein Abenteuer, kein Männlichkeitsbeweis und erst recht weder Unabhängigkeit noch Freiheit. Es ist ein knallhartes Geschäft mit einem Produkt, das seinen Konsumenten erheblich schädigt und stark abhängig macht, seine Hersteller aber reich.

Die Marlboro-Männer des 20sten Jahrhunderts (vorher und währenddessen wurden für einzelne Spots oder Anzeigen Models gebucht, die aber nicht „authentisch“ genug waren):

  • 50er David Millar starb 1987 an einem Lungenempfysem
  • 60er David McLean starb 1995 an Lungenkrebs
  • 70er Wayne McLaren starb 1992 mit 51 Jahren an Lungenkrebs
  • Dick Hammer starb 1999 an Lungenkrebs
Jan
30

Lungenkrebs? Rauchstopp!

Lungenkrebs durch Tabakkonsum ist ein Thema, das selbst von Ärzten und Betroffenen immer wieder mit Scheinargumenten (z. B. „Autoabgase sind auch gefährlich“) klein geredet wird oder bei dem Einzelfälle, in denen Tabakkonsum keine Rolle gespielt hat, als Gegenbeweis herangezogen wird („Der hat nie geraucht und trotzdem Lungenkrebs gekriegt.“). Die Zahlen sprechen jedoch eindeutig eine andere Sprache.  Circa 90% der Lungenkarzinome sind in Deutschland auf die Inhalation von Tabakrauch zurückzuführen, d. h. sie wurden durch das Rauchen ausgelöst.

Im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Mediziner jetzt eine Studie mit der Schlussfolgerung: „Die Beendigung des Tabakkonsums bei Patienten mit Lungenkarzinom ist ein wesentliches Therapieziel, um die Wirksamkeit der Interventionen zu erhöhen und die Lebensqualität zu verbessern.“ D. h. wer Lungenkrebs diagnostiziert bekommt sollte sofort aufhören zu Rauchen und dazu auch effizient mit Therapiemöglichkeiten begleitet werden.

Wir würden gerne jedem Raucher zurufen: Höre noch vor der Diagnose auf, damit Du sie (und noch wichtiger den Krebs) gar nicht bekommen musst! Es gibt hierzu unzählig Hilfsangebote; sprechen Sie dazu mit Ihrem Arzt! Rauchstopp: jetzt!

 

Quelle: http://www.aerzteblatt.de/archiv/148294/Tabakentwoehnung-bei-Lungenkrebs-durchfuehrbar-und-wirksam?s=rauchen

Dez
02

90% aller Lungenkrebs-Fälle auf Rauchen zurückzuführen

90 prozent aller lungenkrebse bei rauchern

Nur 1 von 10 Lungenkrebspatienten kann nicht mit Tabak in Verbindung gebracht werden.

Die Welt berichtet in einem interessanten Artikel über die Veränderungen rund um den Tabakglobus und haut „nebenbei“ ein Faktum raus, das schockiert: In Deutschland erkranken jedes Jahr 42.000 Menschen an Lungenkrebs und 90% davon sind auf das Rauchen zurückzuführen.

Lungenkrebs endet überdurchschnittlich häufig tödlich, weil der Tumor häufig sehr spät erkannt wird. Oft werden erst bei blutigem Husten die Anzeichen erkannt, zu spät für viele Patienten. Sind oder waren sie lange Jahre Raucher? Gehen Sie zu ihrem Arzt und lassen Sie regelmäßig Ihre Lunge untersuchen um die Auswirkungen von tausenden Substanzen aus dem Zigarettenrauch (mindestens 90 sind krebserregend oder stehen unter Verdacht krebserregend zu sein) auf Ihr Atemorgan zu prüfen. Beenden Sie die Abhängigkeit noch heute und schützen Sie sich und andere!

Der Entzug von der Droge Tabak mag hart sein – verglichen mit Lungenkrebs ist es aber ein Kinderspiel!

Bedenken Sie auch immer: Tabak macht nicht frei sondern abhängig. Der Mythos „Liberté“ ist eine Marketinglüge: ein Nichtraucher muss auf einer langen Zugfahrt nicht auf Zwischenhalten aussteigen – er ist frei.

Quelle: http://www.welt.de/gesundheit/article117978363/Feldzug-der-WHO-gegen-das-Rauchen.html

Jul
12

Dieter Pfaff stirbt an Lungenkrebs

Als großer deutscher Serienschauspieler ist Dieter Pfaff in seinen Rollen als „Der Dicke“ und in „Bloch“ bekannt geworden, nun ist er an den Folgen seines erst im Herbst 2012 diagnostizierten Lungenkrebes (Bronchialkarzinom) gestorben. Pfaff hatte Ende letzten Jahres betont „Ich werde von hervorragenden Ärzten behandelt und ausgezeichnet betreut.“ Nach mehreren Chemotherapien schien er auf dem Weg zur Gesundung zu sein und sagte Anfang Februar zur „Bild am Sonntag“: „Der Krebs ist weg“.

Im Alter von 65 Jahren starb er am 05. März im Kreis seiner Familie. Pfaff war starker Raucher und stand dazu. 2009 antwortete er auf die Interviewfrage wieviel er rauche „Vielleicht eine Schachtel am Tag. Wenn ich mich aufrege, auch mehr.“ Auch Diether Krebs, ein Freund von Pfaff, starb vor einigen Jahren an Lungenkrebs.

 

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/leute/krebserkrankung-schauspieler-dieter-pfaff-ist-tot-a-887118.html

Mrz
06

Prominente zum Thema Rauchen

Lassen wir doch mal ein paar bekannte Raucher, Ex-Raucher und prominente Nichtraucher zu wort kommen. Jeder von Ihnen hat über seine Sucht oder das Laster anderer nachgedacht. Manche leider zu spät, wie der Autor Allen Carr.

Sänger Georg Danzer (starb im Juni 2007 an Lungenkrebs.)

 „Mit 13 oder 14 hab ich begonnen, jeder hat damals geraucht. Wer nicht geraucht hat, war ein Weichei. Heute rauche ich nicht mehr, weil ich mir endlich eingestanden habe, dass rauchen nichts mit Selbstbestimmung oder Mündigkeit zu tun hat, sondern dass ich schlicht und einfach suchtkrank war. Außerdem will ich meinen Kindern noch lang als Vater erhalten bleiben. Heute haben Zigaretten für mich die gleiche Anziehungskraft wie ein Teller mit Hundekot.“

Altbundeskanzler Helmut Schmidt (raucht bei jeder unpassenden Gelegenheit, gerne auch ohne sich um in Mitleidenschaft gezogene Passivraucher und seine Vorbildfunktion zu scheren)

„Jawohl, ich bin süchtig, ich bin eine Nikotinmarionette.“

„Das Rauchverbot ist nicht grundgesetzwidrig.“

Buchautor Allen Carr (Allen Carr rauchte früher über 100 Zigaretten am Tag. Er starb im November 2006 an Lunkenkrebs.)

 „Ich hatte sehr viel Glück im Leben, doch das Wunderbarste, was mir je zugestoßen ist, war die Befreiung von diesem Albtraum, von dieser Sklaverei, lebenslang systematisch den eigenen Körper zerstören und für dieses ‚Privileg‘ auch noch teuer bezahlen zu müssen.“

Schauspieler Yul Brynner (1985 starb Yul Brynner an Lungenkrebs. Kurz vor seinem Tod trat er in einem Werbefilm gegen das Rauchen auf. Er rief die Yul-Brynner-Foundation ins Leben, eine Stiftung zur Bekämpfung des Rauchens, die heute noch existiert.)

 „Jetzt, wo ich tot bin, sage ich Ihnen: Rauchen Sie nicht. Tun Sie, was immer Sie wollen, aber rauchen Sie nicht!“

Schauspieler Omar Sharif (Sharif musste sich 1992 einer Bypass-Operation unterziehen und erlitt 1994 einen leichten Herzinfarkt. Bis zu seiner Operation hatte Sharif 50 Zigaretten täglich geraucht. Nach der Operation konnte er problemlos mit dem Rauchen aufhören.)

 „Wenn ich heute eine Raucherin küsse, kommt es mir vor, als küsste ich den Tod…“

Sonny Barger, „Hells Angels“-Präsident (Nach 30 Jahren Tabakkonsum bekam Barger Anfang der 1980er Jahre Kehlkopfkrebs und musste operiert werden. Er atmet heute durch ein Kunststoffventil in seinem Kehlkopf und muss das Ventil mit der Hand abdecken, um sich verständlich machen zu können.)

„Was ich am meisten in meinem Leben bereue? Dass ich Zigaretten geraucht habe. Jetzt kann ich kaum sprechen, und das behindert mich in meinem Leben. Ich mache zwar immer noch alles, aber es klappt nicht mehr so gut wie früher. Es tut mir leid, dass ich ein Schwerverbrecher gewesen bin und kein Recht mehr habe, eine Feuerwaffe zu besitzen. Aber am meisten bereue ich, dass ich geraucht habe.“

Rapper und Schauspieler Ice-T

„Ich rauche nicht, weil mich bisher niemand davon überzeugen konnte, dass es gut für mich ist, wenn ich rauche. Wenn mir jemand beweisen könnte, dass es gut für mich ist, wenn ich rauche, würde ich heute noch damit anfangen. Aber solange das nicht der Fall ist, sehe ich keinen Sinn darin, mit dem Rauchen anzufangen.“

US-Präsident Abraham Lincoln

„Eine Zigarette ist ein stinkendes Stäbchen mit einem Feuer an einem Ende und einem Narren am anderen Ende.“

TV-Moderator Peter Hahne

 „Wer seine Mitmenschen dazu zwingt, passiv mitzurauchen und dafür noch Toleranz einfordert, ist entweder dumm oder dreist.“

Fidel Castro (Antwortet auf die Frage ob er seine Zigarren vermissen würde)

„Frag mich bitte nicht danach, ich bekomme sonst Albträume davon!“

Bundeskanzlerin Angela Merkel

„Als ich Jugendministerin war, habe ich eine Schachtel Zigaretten am Tag geraucht. Damals war ich oft erkältet. Nach einem Jahr habe ich das Rauchen dann gelassen. Die Forderung nach einem generellen Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden finde ich legitim.“

Schauspieler Günther Pfitzmann

„Verzichten Sie auf den blauen Dunst. Das sind Sie Ihren Kindern schuldig.“

Schauspieler James Garner

„Ich bereue jede Zigarette, die ich je geraucht habe!“

Johann Wolfgang von Goethe

„Aber es liegt im Rauchen auch eine arge Unhöflichkeit, eine impertinente Ungeselligkeit. Die Raucher verpesten die Luft weit und breit und ersticken jeden ehrenwerten Menschen, der nicht zu seiner Verteidigung zu rauchen vermag. Wer ist denn imstande, in das Zimmer eines Rauchers zu treten, ohne Übelkeit zu empfinden?“

Dr. Ellen Stiller, Tabakindustrie

„Ich finde es richtig, dass man dort, wo Kinder sind, nicht raucht. Und dass man auf Nichtraucher Rücksicht nimmt, auch am Arbeitsplatz. Das kann durch Rücksichtsnahme, Toleranz und Respekt vor dem Andersdenkenden oder Andershandelnden meines Erachtens erreicht werden.“

Christian Bahr, Deutscher Bundesgesundheitsminister

“Ich habe Zigaretten geraucht, habe aber damit aufgehört, weil ich häufig erkältet war und letztlich gemerkt habe, dass es meiner Fitness nicht gut tut.”

Tonio Borg, EU-Gesundheitskommissar

„Alle Tabakprodukte bedingen potenzielle Sterblichkeit, Krankheit und Arbeitsunfähigkeit. Ihr Genuss sollte deswegen eingeschränkt werden.“

Sultan Murad IV. (27. Juli 1612 bis 8. Februar 1640)

ließ 1633 den Tabakkonsum (sowie Wein und Opium) im Osmanischen Reich unter Todesstrafe stellen und erließ wegen Übertretungen bis zu 18 Todesurteile pro Tag.

Zar Michael (12. Juli 1596 bis 13. Juli1645)

war das Rauchen seiner Bürger derart zuwieder, dass er als „abschreckende“ Maßnahme Rauchern Lippen und Nasen aufreißen ließ.

Die Päpste Urban VIII. und Innozenz X.

untersagten das Rauchen in Gotteshäusern unter Androhung der Exkommunikation.

 

Vielen Dank an Alex, der einige diese Zitate auf seiner Website http://www.transman.gmxhome.de/qualm.htm veröffentlicht und mir erlaubt hat, sie hierher zu kopieren.

Okt
11

WHO-Studie: Passivrauchen tötet Kinder

600.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen des blauen Nebels – soviele als würden jeden Tag drei vollbesetzte Jumbos abstürzen

Die erste weltweite Studie der WHO (www.who.int) zeigt erschütterndes – und doch altbekanntes. Passivrauchen kann tödlich sein – und immer häufiger sterben bereits Kinder. Bei der Auswertung von Daten aus über 190 Ländern zeigte sich ein signifikant höheres Risiko für Kinder für plötzlichem Kindstod, Lungenentzündung und Astma. Das einatmen von Tabakrauch kann zu Herzerkrankungen, Atemwegserkrankungen und Lungenkrebs führen.

Vor allem in Afrika sind etwa 165.000 Kinder gestorben, weil sie zu Hause dem Passivrauchen ausgesetzt waren. Infektionskrankheiten kombiniert mit Passivrauchen ist laut dieser Studie häufig tödlich. Aber nicht nur das Risiko für Erkrankungen der Atemwege steigt, auch die Lungen der Kinder könnten sich unter der Dauerbelastung langsamer entwickeln als in rauchfreier Umgebung.

Besorgniserregend ist, daß immer noch 40% aller Kinder weltweit dem blauen Dunst ausgesetzt sind. Vergleichsweise dazu haben 33 % der nichtrauchenden Männer und 35 % der Nichtraucherinnen Dauerkontakt zu Zigarettenrauch. Die Wissenschaftler beziffern die Todesfälle wie folgt:

  • 379.000 – Herzerkrankungen
  • 165.000 – Infektion der unteren Atemwege
  • 39.000 – Astma
  • 21.400 – Lungenkrebs

Am häufsten vom Passivrauch sind Menschen in Europa und Asien – wenig Rauchkontakt haben Menschen in Nord-, Mittel- und Südamerika und dem östlichen Mittelmeerraum.

Quelle: http://www.pressetext.at/news/101126009/passivrauchen-ein-drittel-der-toten-sind-kinder/

Jan
18

Mit Ekel-Fotos gegen den Qualm

Mit Ekel-Fotos gegen den Qualm

In Großbritannien haben Raucher die Folgen ihrer Sucht vor Augen: Seit 2008 prangen Schockfotos von Lungenkrebs und anderen Rauchfolgen auf den Zigarettenschachteln. „Rauchen gefährdet ihre Gesundheit“, „Rauchen verursacht Krebs“ – dem britischen Gesundheitsministerium reichten die von der EU vorgeschriebenen Warntexte auf Zigarettenschachteln nicht mehr aus. Drastische Bilder, etwa von einer Raucherlunge, blutige Darstellungen einer Herz-OP oder ein ekelerregender Halstumor sollen den Briten den Appetit auf eine Zigarette vermiesen.

„Mit den drastischen schriftlichen Warnhinweisen auf den Schachteln haben wir bislang schon große Fortschritte erzielt“, erklärte Gesundheitsminister Alan Johnson. Nun will das Gesundheitsministerium noch einen Schritt weiter gehen: Aus einer Vorschlagsliste der Europäischen Kommission wählte ein Gremium 15 grafische Darstellungen aus, die ihrer Meinung nach am wirkungsvollsten waren. Ab Herbst 2008 sollen die Warnungen verpflichtend auf allen Schachteln zu sehen sein.

In der auf FitForFun-Bildergalerie finden Sie eine Auswahl der Schockbilder.

Quelle: http://www.fitforfun.de/beauty-wellness/gesundheit/nicht-rauchen/zigaretten_aid_4617.html

Jan
10

Schon wenige Zigaretten schädigen die DNA

Washington – Schon zum 30. Mal erhebt der Surgeon General, der Oberbefehlshaber in Sachen Gesundheit in den USA, den mahnenden Finger, um vor den schädlichen Wirkungen des Tabakrauchens zu warnen. Dieses Mal fasst der Report die biologischen Wirkungen der inhalierten Toxine zusammen, zu denen auch das hohe Abhängigkeitspotenzial gehört.

Auf mehr als 700 Seiten fasst der Report “How Tobacco Smoke Causes Disease: The Biology and Behavioral Basis for Smoking-Attributable Disease” von Regina Benjamin, der ersten Afroamerikanerin in dieser Position, die schädlichen Wirkungen des Rauchens zusammen.

Mit jedem Zug aus der Zigarette gelangen demnach 7000 Chemikalien, davon Hunderte von Toxine und wenigsten 70 Karzinogenen über die Atemwege und die Blutbahn, heißt es in dem Bericht. Schon nach kurzer Zeit kommt es zur Schädigung der Zellen.

Rauchen ist nicht nur für die Mehrzahl der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) und 85 Prozent der Lungenkrebserkrankungen verantwortlich. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass auch andere Organe in Mitleidenschaft gezogen werden, darunter Herz und Gefäße. Bereits das Passivrauchen erhöht das Risiko von Herzinfarkten und anderen Kreislauferkrankungen.

Über die Blutbahn erreichen die Schadstoffe auch die Fortpflanzungsorgane, wo sie bei der Frau das Risiko von Fehlgeburten oder ektopischen Schwangerschaften erhöhen. Beim Mann werde die DNA in den Spermien geschädigt, was sich negativ auf die Gesundheit der Kinder auswirken könne, warnt der Report.

Die Schwierigkeiten vieler US-Amerikaner, das Rauchen aufzugeben, führen die Autoren auf das veränderte Design der Zigaretten zurück, die den Suchtcharakter des Rauchens in den letzten Jahrzehnten noch verstärkt hätten, da das Nikotin schneller und effizienter freigesetzt werde.

Gleichzeitig würde durch die Entwicklung von so genannten Light-Zigaretten mit einem niedrigen Teergehalt ein vermindertes Risiko vorgegaukelt, das in Wirklichkeit nicht besteht. Immerhin scheinen es aber doch immer mehr Amerikaner zu schaffen, auf das Rauchen zu verzichten.

Der Anteil der Raucher ist nach Angaben der Centers for Disease Control and Prevention zwischen 1998 und 2008 von 24,1 auf 20,6 Prozent zurückgegangen. Doch noch immer greifen der US-General Surgeon zufolge jeden Tag etwa tausend Teenager zur ersten Zigarette, die bei vielen nicht die letzte bleibt. Der Report schätzt, dass jedes Jahr 443.000 US-Amerikanern an den Folgen des Rauchens sterben.

Quelle: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=43878&src=suche&p=rauchen

Jan
05