Rauchen und Krebs

  • Raucher haben ein doppelt so hohes Risiko an Krebs zu sterben wie Nichtraucher (Circulation 1997; 96:2128-36).
  • Der Konsum von Tabakwaren, wie Zigaretten, Zigarren, Pfeife etc. ist die Hauptursache für Krebserkrankungen an Lunge, Kehlkopf (Larynx), Lippen, Mundhöhle, Rachen (Pharynx) und Speiseröhre (Ösophagus).
  • Bei Rauchern wird fünf- bis zehnmal häufiger Lungenkrebs festgestellt als bei Nichtrauchern.
  • Das Risiko für Mundhöhlenkrebs ist bei Rauchern (Männer) sogar 27fach und für Kehlkopfkrebs 12fach erhöht.
  • Raucher bekommen im Vergleich zu Nichtrauchern zwei- bis dreimal häufiger Blasenkrebs, mehr als 1,5mal häufiger Brustkrebs und 1,3mal häufiger Pankreaskrebs (WHO, American Cancer Society).

Quelle: http://www.assmann-stiftung.de/information/rauchen/

Dez
12

Der Tabakepidemie Einhalt gebieten

Regierungen und wirtschaftliche Aspekte der Tabakkontrolle
Ein hochinteressantes Schriftstück zu den Themen Kosten und Gefahren des Rauchens aus globaler Sicht finden Sie hier: http://www1.worldbank.org/tobacco/pdf/Deutsche%20Version.pdf
Verfasst / in Auftrag gegeben wurde das 1999 erschienene Heft von der Weltbank (The International Bank for Reconstruction and Development/THE WORLD BANK). Die deutsche Ausgaben wurde mit der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung realisiert

 

Dez
12

Schluss mit Rauchen!

Rauchstopp

Zehn Jahre länger leben – das sollte Ihnen jetzt endlich mehr wert sein als nur den guten Vorsatz. Mit diesen Strategien können sie bald Ihr Ziel Rauchstopp erreichen.

Wenn es ums Qualmen geht, sollten wir nicht müde werden, den Rauchstopp zu ver­suchen. Nikotin und seine rund 4000 schädlichen Begleitstoffe sind für knapp ein Drittel aller Deutschen die Gesundheitsräuber schlecht­hin – und für sogar fast jeden Zweiten zwischen 20 und 29 Jahren. Finden Sie mit unserem Test heraus, wie süchtig Sie sind, und wählen Sie dann die Rauchstopp-Methode, die am ehesten Erfolg verspricht. FIT FOR FUN hat je nach Abhängigkeit vier wirkungsvolle Strategien zusammengestellt.

Rauchstopp-Strategie Nr. 1: Eiserner Wille

Der Hälfte der Raucher gelingt der Rauchstopp, ohne Hilfe in Anspruch zu nehmen – mit einem starken Willen. Das gilt vor allem für Gelegenheitsraucher oder jene, deren Abhängigkeit nicht so stark ist. Die andere Hälfte tut sich schwer, endgültig die Finger von der Zigarette zu lassen. Hier sind Sucht und Gewohnheit schon zu groß. Viele suchen Rat, fallen aber nicht selten auf unseriöse Versprechen rein. Gut zu wissen: Als effektiv gilt eine Methode, wenn man nach einem Jahr noch abstinent ist!

Rauchstopp-Strategie Nr. 2: Verhaltenstherapie

Eingefahrene Verhaltensweisen zu ändern ist schwerer als man denkt. Mit Büchern wie dem Klassiker „Endlich Nichtraucher!“ von Allen Carr und anderen verhaltenstherapeutischen Anleitungen zur Selbsthilfe „sind vielleicht 15, nach professionellen Therapien 30 bis 40 Prozent aller Rau­cher nach einem Jahr noch abstinent“, sagt Dr. Hubertus Friederich von der Uniklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Tübingen. Das funktioniert durch eine genaue Analyse des eigenen Verhaltens, Ersatzbeschäftigungen und Belohnungsstrategien. Zu empfehlen, bei starker Abhängigkeit aber nicht ausreichend, damit der Rauchstopp gelingt.

Rauchstopp-Strategie Nr. 3: Hypnose

Durch Hypnose werden alte Verhaltensmuster im Unterbewusstsein aufgelöst und Assoziationen mit dem Rauchen gelöscht. Die Methode erzielt kurzfristige Rauchstopp-Erfolge, die langfristige Effizienz konnte jedoch in aussagekräftigen Studien nicht nachgewiesen werden. Nachteile bestehen laut Friederich darin, dass das Gelingen stark von der Ausstrahlung des Hypnotiseurs abhängt und dass Raucher keine Verhaltenstipps für Krisen und Versu­chungs­situationen erhalten. Scharlatane haben hier leichtes Spiel: Wer sich für diese Methode interessiert, sollte sich zum Beispiel bei den Krankenkassen genau informieren.

Rauchstopp-Strategie Nr. 4: Medikamente

Die physische Abhängigkeit führt beim Rauchstopp zu Entzugssymptomen wie Schlafstörungen, Konzentrations­­mangel, Nervosität, Verstopfung oder Hungergefühl. Nikotinersatzpräparate (z.B. „Nicorette“, in der Apotheke; siehe „Stiftung Warentest“ 10/2009) haben eine Erfolgsquote von bis zu 15 Prozent nach einem Jahr. „In vielen Fällen kann auch die Verschreibung des 2007 eingeführten Wirkstoffs Vareniclin sinnvoll sein“, sagt Friederich. Häufigste Nebenwirkungen: Übelkeit und Kopfschmerzen. Tipp: „Die Kombination von Medikament bzw. Nikotin­ersatzpräparat und psychotherapeutischer Begleitung verdoppelt etwa die Abstinenzquote“, so der Experte.

Übrigens: Wer nicht raucht, lebt im Schnitt tatsächlich rund zehn Jahre länger und Männer, die aufhören zu rauchen, steigern ihre Potenz! Da lohnt sich der Rauchstopp wohl, oder?

Quelle: http://www.fitforfun.de/beauty-wellness/gesundheit/rauchstopp-nie-mehr-rauchen_aid_8785.html

Dez
12

Halb so viel Sex wie Nichtraucher

Eine Studie an knapp 300 Pärchen ergab: Männer, die rauchen, haben im Monat nur halb so viel Sex wie Nichtraucher. (Cosmopolitan)

Dez
12

Passivrauchen: 600.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen

GENF (ple). Mehr als eine halbe Million Menschen sterben einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge jedes Jahr an den Folgen von Passivrauchen. Vor allem Kinder sollten stärker als bisher vor den Schadstoffen geschützt werden, fordert die Deutsche Krebshilfe.

Weltweit gibt es etwa eine Milliarde Raucher. Erstmals hat nun die WHO in Zusammenarbeit mit skandinavischen Wissenschaftlern die Auswirkungen von Passivrauchen auf Kinder und erwachsene Nichtraucher in mehr als 190 Ländern untersucht. Die aktuellsten Daten, die ihnen für die Analyse zur Verfügung standen, stammen aus dem Jahr 2004 (Lancet online).

Den Schätzungen der WHO zufolge beruht weltweit ein Prozent der Todesfälle pro Jahr auf Erkrankungen als Folge des Passivrauchens, also etwa koronare Herzkrankheit, Infektionen der unteren Atemwege und Lungenkrebs.

Das sind etwa 603 000 Todesfälle jedes Jahr. Die Wissenschaftler um Dr. Annette Prüss-Ustün aus Genf haben zudem herausgefunden, dass sich durch das Passivrauchen im Jahr 2004 die DALYs (disability-adjusted life-years) auf fast 11 Millionen summierte; 61 Prozent davon betrafen Kinder und bei ihnen vor allem aufgrund von Infektionen der unteren Atemwege Kinder unter fünf Jahren.

DALY ist ein Maß für die Lebensqualität, also die Beeinträchtigung des normalen, beschwerdefreien Lebens durch eine Krankheit und den Verlust an Lebensjahren durch vorzeitigen Tod.

Fast 50 Prozent der Todesfälle sind Frauen

Von den mehr als 600 000 Menschen, die an den Folgen von Passivrauchen gestorben sind, war bei 380 000 eine koronare Herzkrankheit die Ursache, bei 165 000 Menschen waren es Infektionen der unteren Atemwege, bei 36 000 war es Asthma und bei 41 000 Lungenkrebs.

Am stärksten betroffen von den tödlichen Folgen des Passivrauchens sind erwachsene Frauen, die nie geraucht haben. Denn etwa 47 Prozent der Todesfälle sind Frauen, 28 Prozent Kinder und 26 Prozent männliche Nichtraucher.

Dass bei den DALYs vor allem Kinder betroffen sind, greift auch die Deutsche Krebshilfe auf. “Eltern wollen eigentlich nur das Beste für ihre Kinder”, sagt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Krebshilfe.

“Leider muss aber in Deutschland fast die Hälfte aller Kinder zu Hause passiv mitrauchen. Sie werden damit einem erheblichen Gesundheitsrisiko ausgesetzt.” Eltern hätten zudem eine große Vorbildfunktion: Wenn beide Elternteile rauchten, fingen die Kinder mit hoher Wahrscheinlichkeit später selbst an zu rauchen, so Nettekoven.

Ein Drittel aller Krebserkrankungen ist der Krebshilfe zufolge auf das Rauchen zurückzuführen. Die Deutsche Krebshilfe rät daher, dass Raucher auf keinen Fall in der Nähe von Kindern rauchen sollten, auch nicht am offenen Fenster in der Wohnung oder im Auto. Denn die Schadstoffe des Tabakrauchs setzten sich an Wänden, Möbeln oder Textilien ab. Lüften oder Lüftungsanlagen seien nicht geeignet, um die Belastung mit krebserregenden und anderen giftigen Stoffen aus dem Tabakrauch angemessen zu beseitigen.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/news/article/631268/passivrauchen-600000-menschen-sterben-jaehrlich-folgen.html

Nov
11

Rauchen für die Figur

Frauen, die während der Schwangerschaft nicht rauchten, fangen nach der Geburt oft wieder damit an. Hauptgrund: Gewichtssorgen.
Wenn sie ein Baby erwarten, verhalten sich die meisten Raucherinnen gesundheitsbewusst und hören mit dem Qualmen auf. Doch schon bald nach der Geburt greifen viele wieder zum Glimmstängel. Einer der wichtigsten Gründe dafür ist die Sorge der jungen Mütter um ihre Figur. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Universität Pittsburgh.

„Zwei Drittel aller Frauen, die während der Schwangerschaft nicht rauchen, fangen bald wieder damit an, wenn das Baby geboren ist“, sagt Studienleiterin Michele Levine. „Wir stellten in unserer Studie fest, dass die Sorge um die Figur die stärkste Motivationsbremse ist, dauerhaft rauchfrei zu leben.“

Figursorgen bremsen Motivation

Die Psychologin und ihre Kollegen interviewten für die Studie 119 Frauen, die täglich mindestens acht Zigaretten geraucht hatten, bis sie erfuhren, dass sie schwanger sind, und das Rauchen sofort aufgaben. Der Rauchstopp gelang 89 Prozent der Frauen ohne irgendwelche Entwöhnungsprogramme.

65 Prozent von ihnen wollten auch nach der Schwangerschaft nicht mehr rauchen. Zwei Drittel dieser motivierten Frauen waren überzeugt davon, dass sie das auch tatsächlich schaffen würden. Es zeigte sich allerdings ein deutlicher Unterschied zwischen den Frauen, die glaubten, ihr normales Gewicht auch ohne Zigaretten halten zu können und denen, die diesbezüglich unsicher waren. Letztere waren von vorn herein weniger motiviert, Nichtraucherin zu bleiben.

„Unsere Studie hat gezeigt, wie die Sorge um die Figur die Motivation von Schwangeren beeinflusst, nikotinfrei zu bleiben. Jetzt wollen wir herausfinden, ob diese Bedenken tatsächlich das Verhalten der jungen Mütter bestimmt“, so Michele Levine. Diese Erkenntnis müsse dann in Entwöhnungsprogramme einfließen, um Mutter und Kind vor den bekannten Folgen des Rauchens zu schützen.

Die Studie erscheint in der Oktoberausgabe des Fachmagazins „Annals of Behavioral Medicine“.

Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/nichtrauchen/news/junge-muetter_aid_115577.html

Nov
11

Raucht die werdende Mutter droht kriminelles Kind

Rauchen werdende Mütter, gefährden sie nicht nur die Gesundheit ihres Kindes. Zigaretten machen den Nachwuchs auch aggressiv – und manchmal kriminell.

Rauchen in der Schwangerschaft erhöht einer neuen US-Studie zufolge das Kriminalitätsrisiko der Kinder. Rauchen Frauen während der Schwangerschaft täglich eine Packung Zigaretten oder mehr, steigt das Risiko ihrer Kinder um 30 Prozent, später kriminell zu werden. Das fanden Forscher vom Institut für Gesundheitswesen der Harvard University heraus. Dazu untersuchten die Forscher das Vorstrafenregister von 4000 Erwachsenen im Alter von 33 bis 40 Jahren sowie den Tabakkonsum ihrer Mütter.

Demnach werden Männer wie Frauen eher und häufiger straffällig, wenn ihre Mütter starke Raucher waren. Dieser Zusammenhang bleibe auch bestehen, nachdem andere Faktoren wie psychische Krankheiten, familiäre Probleme oder Armut, die ebenfalls Einfluss auf die Kriminalitätsrate haben könnten, ausgeschlossen worden seien, berichteten die Forscher.

Frühere Studien hatten gezeigt, dass es einen engen Zusammenhang zwischen dem Rauchen in der Schwangerschaft und Problemen wie Aggressivität, Hyperaktivität und Konzentrationsschwäche von Kindern gibt.

Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/baby/news/nikotinsucht-rauchende-schwangere-kriminelles-kind_aid_572526.html

Nov
11

Cannabis bleibt illegale Droge Nummer eins

Der Drogenkonsum von jungen Deutschen ist weiter besorgniserregend. Das geht aus aktuellen Drogenberichten hervor. Experten warnen außerdem vor sogenannten “Legal Highs”, die als Kräutermischungen im Internet verkauft werden.

In Deutschland stagniert der Konsum illegaler Drogen. Cannabis wird dabei als illegale Droge immer noch am häufigsten konsumiert, erklärte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, am Donnerstag in Berlin. Dyckmans warnte zugleich vor der Verbreitung neuer Substanzen und sogenannter Legal Highs, die im Internet vertrieben würden und bislang nicht verboten seien.

Dyckmans zufolge konsumierten 2009 mit 5,1 Prozent rund 2,5 Millionen der 18- bis 64-Jährigen illegale Drogen (2006: 5 Prozent). Davon nahmen 1,3 Prozent andere illegale Drogen als Cannabis (2006: 1,2 Prozent). In Berlin wurden die Jahresberichte der deutschen und europäischen Beobachtungsstellen für Drogen und Drogensucht vorgestellt.

Der Leiter der deutschen Stelle, Tim Pfeiffer-Gerschel, sagte, jeder zweite Hilfesuchende in ambulanten Suchthilfeeinrichtungen sei Cannabiskonsument. Europaweit hat jeder 15. Erwachsene 2009 Cannabis genommen, wie der Direktor der Europäischen Beratungsstelle, Wolfgang Götz, berichtete. Mehr als ein Prozent der Erwachsenen konsumierten laut Bericht nahezu täglich.

Die Zahl der Kokainkonsumenten bleibt in Deutschland weiterhin vergleichsweise niedrig: 1,6 Prozent nahmen 2009 Kokain. In anderen europäischen Ländern steigt der Konsum hingegen an: Vier Millionen Europäer konsumierten die Droge, sagte Götz, darunter vor allem junge Männer in Spanien, Großbritannien und Italien. Kokain verbreite sich dabei von ehemals sozial besser gestellten Schichten hin zu eher ausgegrenzten Bevölkerungsgruppen. “2009 starben geschätzte 1.000 Europäer an den Folgen des Kokainkonsums”, sagte Götz.

Dyckmans warnte vor der Verbreitung neuer psychoaktiver Substanzen in Deutschland und Europa. Eine Herausforderung sei unter anderem der Internetvertrieb von Kräutermischungen mit synthetischen Cannabinoiden ähnlich der in den vergangenen Jahren bekanntgewordenen Modedroge “Spice”. Götz ergänzte, über Risiken und Auswirkungen sei noch wenig bekannt, weil sich die Zusammensetzungen, Namen und Anbieter ständig änderten. Derzeit stünden 170 Online-Shops für solche “Legal Highs” unter Beobachtung.

Götz sagte weiter, Heroin und andere Opiate seien mit 1,35 Millionen regelmäßigen Konsumenten nach wie vor das schwerwiegendste Problem in Europa. Besorgniserregend sei insbesondere der enorme Konsum in der russischen Föderation.

Quelle: http://www.ksta.de/html/artikel/1289401297551.shtml

Nov
11

Tabaksteuer wird kontinuierlich erhöht

Unabhängig von verschiedenen Medien in Deutschland befürworten wir uneingeschränkt die Erhöhung der Tabaksteuer der Bundesregierung. Einzig die Höhe erscheint uns deutlich zu niedrig, auch dass die letzte Erhöung im September 2005 war erscheint uns zu lange. Das beschlossene fünfstufige Modell tritt zum 1. Mai 2011 in Kraft und beruht (lt. Quelle) weitgehend auf Plänen der Tabakindustrie.

Die “schleichende” Erhöung birgt folgendes Risiko: durch kaum wahrzunehmende Preiserhöhung aller Tabakanbieter werden Raucher weder die Marke wechseln noch ihr Laster aus finanziellen Gründen aufgeben. Die Preissteigerung macht gerade mal vier bis acht Cent pro Jahr für eine Schachtel mit 19 Zigaretten aus. Etwas höher wird sie für Schnitttabak also für Selbstdreher ausfallen; eine 40-Gramm-Packung soll demnach pro Jahr um 12 bis 14 Cent teurer werden – insgesammt ein Aufschlag von max. 70 Cent. Bei Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabak ist eine Mindeststeuer vorgesehen.

Verwendung findet das Geld aber nicht z. B. um die enormen Kosten der Behandung schlechter Raucher-Gesundheit zu decken (das dürfen schön weiter die Nichtraucher gleichermaßen mit ihrem Krankenkassenbeitrag) sondern um die finanzielle Lücke durch den weniger harten Abbau von Ökosteuer-Subventionen zugunsten der Industrie auszugleichen.

Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11937799/492531/Auch-Bundeswehr-Einsaetze-in-Bosnien-im-Mittelmeer-und.html

Nov
11

Experten fordern mehr Aufklärung über COPD

Unter der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden europaweit mehr als 44 Millionen Menschen, weltweit ist es die vierthäufigste Todesursache. Doch bis zu 75 Prozent der COPD-Patienten werden laut Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gar nicht oder erst sehr spät diagnostiziert.
 
 Aufatmen, die Lunge mit Sauerstoff füllen – für Patienten mit COPD ist das nur eingeschränkt möglich. Deswegen fordern Lungenfachärzte und Patientenorganisationen mehr Aufklärung und klare Vorgaben für die Früherkennung und Behandlung dieser Krankheit.
 
 COPD ist eine chronisch fortschreitende Lungenerkrankung, die das Atmen massiv beeinträchtigt. Hauptursache ist das Rauchen. COPD, umgangssprachlich auch „Raucherlunge“ genannt, verursacht europaweit Kosten von etwa 50 Milliarden Euro im Jahr, Tendenz steigend. Das geht aus einem Bericht der European Respiratory Society und der European Lung Foundation hervor.
 
 Lungentests in den Erstattungskatalog
 
 In erster Linie trifft die Krankheit Menschen zwischen 40 und 65 Jahren, die noch mitten im Beruf stehen. Deswegen sei COPD in Europa zudem für einen jährlichen Produktivitätsverlust von 28,5 Milliarden Euro verantwortlich.
 
 In der Früherkennung und Behandlung der Krankheit gibt es europaweit große regionale Unterschiede. In den Niederlanden ist die Früherkennungsrate besonders hoch, Großbritannien hinkt weit hinterher. Dort, so schätzen Experten, sind zwei der drei Millionen COPD-Patienten gar nicht diagnostiziert. Doch unbehandelt führt die Krankheit durch ihre zunehmende Atemnot zu einer schweren Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die Schäden, die COPD an der Lunge anrichtet, lassen sich nicht rückgängig machen.
 
 Professor Klaus Rabe, President Elect der European Respiratory Society, fordert eine verbesserte Früherkennung. „Lungenfunktionsmessungen sollten in allen EU-Ländern in den Rückerstattungskatalog aufgenommen werden. Je früher wir Betroffene diagnostizieren und behandeln, desto besser sind ihre Aussichten und desto geringer sind die psychischen, physischen und finanziellen Belastungen“, sagt er.

Quelle: http://www.gesund-durch.de/gesundheit_a-z/meldungen/15748/

Okt
10