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Lungenkrebs? Rauchstopp!

Lungenkrebs durch Tabakkonsum ist ein Thema, das selbst von Ärzten und Betroffenen immer wieder mit Scheinargumenten (z. B. „Autoabgase sind auch gefährlich“) klein geredet wird oder bei dem Einzelfälle, in denen Tabakkonsum keine Rolle gespielt hat, als Gegenbeweis herangezogen wird („Der hat nie geraucht und trotzdem Lungenkrebs gekriegt.“). Die Zahlen sprechen jedoch eindeutig eine andere Sprache.  Circa 90% der Lungenkarzinome sind in Deutschland auf die Inhalation von Tabakrauch zurückzuführen, d. h. sie wurden durch das Rauchen ausgelöst.

Im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Mediziner jetzt eine Studie mit der Schlussfolgerung: „Die Beendigung des Tabakkonsums bei Patienten mit Lungenkarzinom ist ein wesentliches Therapieziel, um die Wirksamkeit der Interventionen zu erhöhen und die Lebensqualität zu verbessern.“ D. h. wer Lungenkrebs diagnostiziert bekommt sollte sofort aufhören zu Rauchen und dazu auch effizient mit Therapiemöglichkeiten begleitet werden.

Wir würden gerne jedem Raucher zurufen: Höre noch vor der Diagnose auf, damit Du sie (und noch wichtiger den Krebs) gar nicht bekommen musst! Es gibt hierzu unzählig Hilfsangebote; sprechen Sie dazu mit Ihrem Arzt! Rauchstopp: jetzt!

 

Quelle: http://www.aerzteblatt.de/archiv/148294/Tabakentwoehnung-bei-Lungenkrebs-durchfuehrbar-und-wirksam?s=rauchen

Dez
02

Mit sechs Fragen die Nikotinabhängigkeit bestimmen

Der schwedische Arzt Dr. Karl Olov Fagerström hat einen einfachen und dennoch, nach eigenen Angaben, sehr genauen Test entwickelt, mit dem sich sagen läßt, ob Sie das Rauchen einfach beenden können. Im Endeffekt soll die automatisierte Auswertung Ihrer sechs Antworten zeigen, wie stark sie süchtig nach Zigaretten und dem darin enthalten Nikotin sind.

Planen Sie Ihren Ausstieg aus der Sucht, ihren Rauchstopp? Dann testen Sie hier Ihren persönlichen Suchtfaktor: http://quiz.fs.t-online.de/index.php?q_key=976d1e9b0bb720cb333825759cb2cda3&start

Nie-wieder-Tabak! wünscht viel Erfolg bei der Rauchentwöhnung, bei Ihrem Schritt in die Freiheit!

Mrz
10

Rauchstopp verbessert die Cholesterinwerte

Ein Team um den Forscher Dr. James H. Stein aus Madison in Wisconsin (USA) hat eine wissenschaftliche Lücke geschlossen. Bisher gab es keine aussagekräftigen Hinweise darauf, welchen Einfluss Rauchen und ein Rauchstopp auf Blutfettwerte haben. Durch die Untersuchung von knapp 1.000 Probanden, die mit dem Rauchen aufhören wollten, konnte nachgewiesen werden, dass bei denjenigen, die den Rauchstopp geschafft hatten, eine deutliche Cholesterinwertverbesserung eingetreten war.

Als Grundlage dienten die Blutfettwerte zu Beginn der Studie und nach einem Jahr. Von 923 Teilnehmern beider Messungen hatten laut Atemtest etwa 36 % das Rauchen tatsächlich aufgegeben. Bei diesen Probanden konnte das Team eine signifikante Zunahme des „guten“ HDL-Cholesterins im Vergleich zu den rückfälligen messen. Im Vergleich nahm der HDL-Spiegel bei den Nichtrauchern um 2,4 mg/dl und nur um 0,1 mg/dl bei den Rauchern zu. Dieser Wert wurde unabhängig von der Gewichtszunahme der Aufhörer und der Rückfälligen gemessen.

Die Auswirkungen des Rauchstopps auf den HDL-Cholesterin ist von nicht zu vernachlässigender Höhe – eine Verbesserung von 1 mg/dl verringert das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten (kardiovaskuläre Erkrankungen) um zwei bis drei Prozent. Wer nicht mehr raucht senkt also sein Herzinfarkt-Risiko und das für andere Gefäßverschlusskrankheiten um sechs bis sieben Prozent – wenn das kein Grund ist, aufzuhören!

Quelle: http://www.vnr.de/b2c/gesundheit/krankheiten/cholesterin/rauchstopp-verbessert-die-cholesterinwerte.html

Feb
28

Schon einen „Guten Vorsatz“? Rauchstopp kann glücklich machen

Wer mit dem Rauchen aufhört, kann neben seiner körperlichen auch die psychische Gesundheit verbessern. Das hat eine Studie an der Brown University in den USA gezeigt, teilt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) mit.

Viele Raucher befürchten den Experten zufolge fälschlicherweise, dass ein Verzicht auf dem Glimmstängel mit Ängsten und Depressionen verbunden ist. Die Studie belege nun das Gegenteil: Teilnehmer, die mit dem Rauchen aufhörten, fühlten sich besonders glücklich. Ein anderes Bild zeigte sich bei denjenigen, die am Nikotinverzicht scheiterten: Wer den Rauchstopp abbrach und wieder zur Zigarette griff, fühlte sich deprimiert und unglücklich. Alle Teilnehmer erhielten während des Experiments Nikotinpflaster zur Unterstützung.

Dass Rauchen angstlösend wirkt und antidepressive Eigenschaften hat, ist laut der DGP ein Mythos. Die anfängliche antidepressive Wirkung sei allein auf das im Tabak enthaltene Nikotin zurückzuführen. Bei Gewohnheitsrauchern entfalte sich diese Wirkung aber nicht mehr.

Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1089839

Jan
02

Es ist nie zu früh aufzuhören

Hilfen für den Rauchstopp

Es ist nie zu spät mit dem Rauchen aufzuhören? Es ist nie zu früh, das Rauchen aufzugeben!

  • Finden Sie heraus, wie Sie aufhören möchten: schrittweise oder abrupt.
  • Notieren Sie sich Gründe, weshalb Sie rauchfrei sein möchten.
  • Notieren Sie sich, wann und wie viel Sie rauchen.
  • Finden Sie Menschen (Familie, Freunde, Arzt), die Sie in Ihrem Vorhaben unterstützen.
  • Vermeiden Sie Langeweile.
  • Suchen Sie sich Ausgleichstätigkeiten. Gehen Sie viel an die frische Luft und bewegen Sie sich möglichst viel.

Quelle (leicht modifiziert): http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Rauchen/Krank-durch-Rauchen/Rauchen-und-Gesundheit-417.html

Dez
27

Schluss mit Rauchen!

Rauchstopp

Zehn Jahre länger leben – das sollte Ihnen jetzt endlich mehr wert sein als nur den guten Vorsatz. Mit diesen Strategien können sie bald Ihr Ziel Rauchstopp erreichen.

Wenn es ums Qualmen geht, sollten wir nicht müde werden, den Rauchstopp zu ver­suchen. Nikotin und seine rund 4000 schädlichen Begleitstoffe sind für knapp ein Drittel aller Deutschen die Gesundheitsräuber schlecht­hin – und für sogar fast jeden Zweiten zwischen 20 und 29 Jahren. Finden Sie mit unserem Test heraus, wie süchtig Sie sind, und wählen Sie dann die Rauchstopp-Methode, die am ehesten Erfolg verspricht. FIT FOR FUN hat je nach Abhängigkeit vier wirkungsvolle Strategien zusammengestellt.

Rauchstopp-Strategie Nr. 1: Eiserner Wille

Der Hälfte der Raucher gelingt der Rauchstopp, ohne Hilfe in Anspruch zu nehmen – mit einem starken Willen. Das gilt vor allem für Gelegenheitsraucher oder jene, deren Abhängigkeit nicht so stark ist. Die andere Hälfte tut sich schwer, endgültig die Finger von der Zigarette zu lassen. Hier sind Sucht und Gewohnheit schon zu groß. Viele suchen Rat, fallen aber nicht selten auf unseriöse Versprechen rein. Gut zu wissen: Als effektiv gilt eine Methode, wenn man nach einem Jahr noch abstinent ist!

Rauchstopp-Strategie Nr. 2: Verhaltenstherapie

Eingefahrene Verhaltensweisen zu ändern ist schwerer als man denkt. Mit Büchern wie dem Klassiker „Endlich Nichtraucher!“ von Allen Carr und anderen verhaltenstherapeutischen Anleitungen zur Selbsthilfe „sind vielleicht 15, nach professionellen Therapien 30 bis 40 Prozent aller Rau­cher nach einem Jahr noch abstinent“, sagt Dr. Hubertus Friederich von der Uniklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Tübingen. Das funktioniert durch eine genaue Analyse des eigenen Verhaltens, Ersatzbeschäftigungen und Belohnungsstrategien. Zu empfehlen, bei starker Abhängigkeit aber nicht ausreichend, damit der Rauchstopp gelingt.

Rauchstopp-Strategie Nr. 3: Hypnose

Durch Hypnose werden alte Verhaltensmuster im Unterbewusstsein aufgelöst und Assoziationen mit dem Rauchen gelöscht. Die Methode erzielt kurzfristige Rauchstopp-Erfolge, die langfristige Effizienz konnte jedoch in aussagekräftigen Studien nicht nachgewiesen werden. Nachteile bestehen laut Friederich darin, dass das Gelingen stark von der Ausstrahlung des Hypnotiseurs abhängt und dass Raucher keine Verhaltenstipps für Krisen und Versu­chungs­situationen erhalten. Scharlatane haben hier leichtes Spiel: Wer sich für diese Methode interessiert, sollte sich zum Beispiel bei den Krankenkassen genau informieren.

Rauchstopp-Strategie Nr. 4: Medikamente

Die physische Abhängigkeit führt beim Rauchstopp zu Entzugssymptomen wie Schlafstörungen, Konzentrations­­mangel, Nervosität, Verstopfung oder Hungergefühl. Nikotinersatzpräparate (z.B. „Nicorette“, in der Apotheke; siehe „Stiftung Warentest“ 10/2009) haben eine Erfolgsquote von bis zu 15 Prozent nach einem Jahr. „In vielen Fällen kann auch die Verschreibung des 2007 eingeführten Wirkstoffs Vareniclin sinnvoll sein“, sagt Friederich. Häufigste Nebenwirkungen: Übelkeit und Kopfschmerzen. Tipp: „Die Kombination von Medikament bzw. Nikotin­ersatzpräparat und psychotherapeutischer Begleitung verdoppelt etwa die Abstinenzquote“, so der Experte.

Übrigens: Wer nicht raucht, lebt im Schnitt tatsächlich rund zehn Jahre länger und Männer, die aufhören zu rauchen, steigern ihre Potenz! Da lohnt sich der Rauchstopp wohl, oder?

Quelle: http://www.fitforfun.de/beauty-wellness/gesundheit/rauchstopp-nie-mehr-rauchen_aid_8785.html

Dez
07

Gründe fürs Scheitern

Gründe fürs Scheitern

Dem Großteil der Raucher gelingt es nicht, dauerhaft auf Zigaretten zu verzichten. US-Forscher haben untersucht, welchen Menschen der Entzug am schwersten fällt.

Seit Jahren schon herrschen in den USA strenge Gesetze zum Nichtraucherschutz, und auch in Deutschland sind die Zeiten für Nikotinsüchtige härter geworden. Der Druck auf die Raucher steigt – und deren Bereitschaft aufzuhören. Doch viele werden rückfällig. Das amerikanische Health Department hat untersucht, welche New Yorker noch am Glimmstängel hängen – und warum.

Die Studie enthüllt, dass zwei Drittel aller New Yorker Raucher – insgesamt rund 800 000 Menschen – im vergangenen Jahr versucht haben, die Zigaretten aufzugeben. Erfolgreich waren davon aber nur 17 Prozent. Besonders sozial Schwächere waren am Rauchstopp interessiert, denn Zigaretten sind teuer. Allerdings scheiterten sie bei dem Versuch häufiger als Raucher mit gehobenem Einkommen: So hielten in der Gruppe der gut Verdienenden 23 Prozent den Rauchverzicht durch, in der übrigen Bevölkerung waren es nur 15 Prozent. Das passt auch zu dem Ergebnis, dass gebildeten Rauchern der Verzicht häufiger gelang als weniger gebildeten.

Stress und Alkohol erschweren das Durchhalten

Auch die Rasse schien einen gewissen Einfluss zu haben: Von den Afroamerikanern und Hispanos schafften es nur 14 Prozent aufzuhören – unter den Weißen und Asiaten lag die Quote mit 22 Prozent deutlich höher. Dabei könnten allerdings die unterschiedlichen Einkommensverhältnisse der ethnischen Gruppen eine Rolle spielen. Frauen, die oft weniger gut verdienen als Männer, hielten mit 18 Prozent Erfolgsanteil häufiger durch als Männer mit 16 Prozent.

Besonders häufig rückfällig wurden Raucher, die zu manchen Gelegenheiten reichlich Alkohol konsumierten. Auch Stress reduzierte die Erfolgsquote von 18 auf zwölf Prozent. Das ist wenig überraschend, da Nikotin eine entspannende Wirkung hat. Außerdem brachte die Untersuchung ans Licht, dass weniger als ein Fünftel aller Rauchstoppwilligen auf eine Nikotinersatztherapie (Pflaster, Gel oder Kaugummis) setzte, obwohl sie die Chancen für den Ausstieg verdoppelt. Vielleicht ist auch dies – zumindest für einige – eine Frage des Geldes.

Quelle: http://www.fitforfun.de/beauty-wellness/gesundheit/nicht-rauchen/nichtrauchen_aid_4614.html

Dez
07

Passivrauchen: 600.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen

GENF (ple). Mehr als eine halbe Million Menschen sterben einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge jedes Jahr an den Folgen von Passivrauchen. Vor allem Kinder sollten stärker als bisher vor den Schadstoffen geschützt werden, fordert die Deutsche Krebshilfe.

Weltweit gibt es etwa eine Milliarde Raucher. Erstmals hat nun die WHO in Zusammenarbeit mit skandinavischen Wissenschaftlern die Auswirkungen von Passivrauchen auf Kinder und erwachsene Nichtraucher in mehr als 190 Ländern untersucht. Die aktuellsten Daten, die ihnen für die Analyse zur Verfügung standen, stammen aus dem Jahr 2004 (Lancet online).

Den Schätzungen der WHO zufolge beruht weltweit ein Prozent der Todesfälle pro Jahr auf Erkrankungen als Folge des Passivrauchens, also etwa koronare Herzkrankheit, Infektionen der unteren Atemwege und Lungenkrebs.

Das sind etwa 603 000 Todesfälle jedes Jahr. Die Wissenschaftler um Dr. Annette Prüss-Ustün aus Genf haben zudem herausgefunden, dass sich durch das Passivrauchen im Jahr 2004 die DALYs (disability-adjusted life-years) auf fast 11 Millionen summierte; 61 Prozent davon betrafen Kinder und bei ihnen vor allem aufgrund von Infektionen der unteren Atemwege Kinder unter fünf Jahren.

DALY ist ein Maß für die Lebensqualität, also die Beeinträchtigung des normalen, beschwerdefreien Lebens durch eine Krankheit und den Verlust an Lebensjahren durch vorzeitigen Tod.

Fast 50 Prozent der Todesfälle sind Frauen

Von den mehr als 600 000 Menschen, die an den Folgen von Passivrauchen gestorben sind, war bei 380 000 eine koronare Herzkrankheit die Ursache, bei 165 000 Menschen waren es Infektionen der unteren Atemwege, bei 36 000 war es Asthma und bei 41 000 Lungenkrebs.

Am stärksten betroffen von den tödlichen Folgen des Passivrauchens sind erwachsene Frauen, die nie geraucht haben. Denn etwa 47 Prozent der Todesfälle sind Frauen, 28 Prozent Kinder und 26 Prozent männliche Nichtraucher.

Dass bei den DALYs vor allem Kinder betroffen sind, greift auch die Deutsche Krebshilfe auf. „Eltern wollen eigentlich nur das Beste für ihre Kinder“, sagt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Krebshilfe.

„Leider muss aber in Deutschland fast die Hälfte aller Kinder zu Hause passiv mitrauchen. Sie werden damit einem erheblichen Gesundheitsrisiko ausgesetzt.“ Eltern hätten zudem eine große Vorbildfunktion: Wenn beide Elternteile rauchten, fingen die Kinder mit hoher Wahrscheinlichkeit später selbst an zu rauchen, so Nettekoven.

Ein Drittel aller Krebserkrankungen ist der Krebshilfe zufolge auf das Rauchen zurückzuführen. Die Deutsche Krebshilfe rät daher, dass Raucher auf keinen Fall in der Nähe von Kindern rauchen sollten, auch nicht am offenen Fenster in der Wohnung oder im Auto. Denn die Schadstoffe des Tabakrauchs setzten sich an Wänden, Möbeln oder Textilien ab. Lüften oder Lüftungsanlagen seien nicht geeignet, um die Belastung mit krebserregenden und anderen giftigen Stoffen aus dem Tabakrauch angemessen zu beseitigen.

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/news/article/631268/passivrauchen-600000-menschen-sterben-jaehrlich-folgen.html

Nov
29

Focus bietet kostenloses Nichtraucher-Training

„Unabhängig für immer – Nichtrauchen-Trainer“

„Schluss mit Rauchen“ heißt das Motto des Nichtrauchen-Coachs. Er hilft Ihnen kostenlos, von den Glimmstängeln loszukommen, und zwar gut gelaunt und für immer.

Wahrscheinlich haben auch Sie diese Erfahrung schon gemacht: Es ist nicht schwer, mit dem Rauchen aufzuhören. Aber es ist schwierig, dauerhaft durchzuhalten. Um Sie dazu zu motivieren, hat FOCUS Online den Nichtrauchen-Trainer aufgebaut. Er entstand in Kooperation mit den Entwicklern der „Phönix-Methode“, Katrin Hoerner und Dr. med. Gudrun Starringer, und basiert auf den neuesten Erkenntnissen der Verhaltensforschung.

Der Nichtrauchen-Trainer bereitet Sie in zehn Tagen auf ein rauchfreies Leben vor und begleitet Sie dann noch weitere vier Monate. Basis des Coachings ist ein Zehn-Schritte-Programm, das kombiniert ist mit zahlreichen Tipps zur Motivation, Tricks um Frust zu überwinden, Infos zur Ernährung und zur Fitness.
Und so funktioniert das Online-Programm:

Wenn Sie sich für ein Leben ohne Zigaretten entschieden haben, melden Sie sich im Gesundheits-Manager von FOCUS Online kostenlos an und abonnieren Sie gratis den Nichtrauchen-Trainer.
Am nächsten Tag erhalten Sie eine erste Mail, mit der das Motivationsprogramm startet. Neun weitere Mails bereiten Sie auf den ersten Tag in Ihrem Leben als Nichtraucher vor. Der zwölfte Tag nach Anmeldung zu unserem Service ist der Tag X – der erste rauchfreie Tag. Beispiel: Ihr erster Tag ohne Zigaretten soll der 12. November sein. Dann melden Sie sich am 1. November für das Programm an.

Tipp: Für Leute, die am meisten unter Stress im Büro rauchen, ist es sinnvoll, das Schlussdatum auf das Wochenende zu legen. Freizeitraucher wählen lieber einen Tag unter der Woche. Bedenken Sie das, wenn Sie sich für den Nichtrauchen-Trainer einschreiben.

Das Programm dauert insgesamt 20 Wochen. Wenn Sie zwischendurch Unterstützung brauchen oder einen Expertenrat benötigen, besuchen Sie das Nichtrauchen-Forum. Dort können Sie sich mit Gleichgesinnten austauschen.

Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/nichtrauchen/motivation/nichtrauchen-coach_aid_9092.html

Zur Anmeldung: http://www.focus.de/gesundheit/gesundheitsmanager/?interface=register

Nov
16

Rauchertelefone: Via Hotline auf dem Weg zum Nichtraucher

Wer das Rauchen aufgeben möchte, der hat in der Regel einen schwierigen Weg vor sich. Damit die angehenden Nichtraucher diesen nicht allein meistern müssen, stellen Ärzte, Initiativen und Verbände viele Unterstützungsangebote zur Verfügung. Angefangen bei Foren, Broschüren und Aufklärungskampagnen, bis hin zu medizinischen Hilfen wie Nikotinpflastern oder Kaugummis. Aber auch ein Anruf kann beim Rauchausstieg helfen! Rauchertelefone haben es sich zur Aufgabe gemacht, konkrete Unterstützung zu bieten. Wer hinter den Diensten steckt und wie die Hotlines arbeiten – Dirk Freytag hat mal das Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungszentrums angerufen.
Beginnt mit O-Ton
„Das Rauchertelefon – Sie sprechen mit Astrid Albrecht, hallo. Womit kann ich Ihnen helfen?“

Wer die 06221 – 42 42 00 wählt, die Nummer des Rauchertelefons des Deutschen Krebsforschungszentrums, der kann hier unter anderem Diplom-Psychologin Astrid Albrecht erreichen. Auf Wunsch ganz anonym können sich Raucher oder rückfallgefährdete Nichtraucher bei ihr und ihren Kollegen Hilfe holen. Die Anliegen der Menschen sind vielfältig, sagt Astrid Albrecht:

„Also oft rufen Raucher an, die Schwierigkeiten haben aufzuhören mit dem Rauchen. Viele haben dann eben auch Angst vor Entzugserscheinungen und wissen nicht so genau mit was zu rechnen ist. Dann sind es auch Betriebe die uns anrufen, die zum Beispiel einen rauchfreien Betrieb einrichten möchten und dabei Unterstützung bei der Umsetzung brauchen. Oder aber auch Experten, die selber Raucherberatung machen und die da einfach noch mal den Stand der Wissenschaft genauer dargelegt haben möchten.“

Dabei geht es den Hilfesuchenden nicht nur darum, einfach mal mit jemandem zu sprechen. Das Ziel ist ganz klar, den Betroffenen auch konkrete Hilfe anzubieten und sie bei Bedarf weiterzuvermitteln. Seit 1999 wird das beim Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungszentrums getan. Von Montag bis Freitag zwischen 14 und 17 Uhr gibt es kostenfreie Unterstützung bei der Planung und Umsetzung des Rauchausstiegs. Noch einmal Diplom-Psychologin Astrid Albrecht:

„Was wir dann machen ist, dass wir erstmal genau das Rauchverhalten, was bisher der Raucher so an den Tag gelegt hat, noch mal mit dem besprechen. Und dann geben wir so im Einzelnen speziell auch Tipps zur Vorbereitung des Rauchstopps. Rauchutensilien nicht mehr so in direkt greifbarer Nähe zu haben, weil es einfach zu verführerisch ist. Und dann wird so ein Rauchstoppdatum festgelegt und dann schaut man halt wie der Raucher da zurecht kommt und was es vielleicht so an Tipps und Unterstützungsmöglichkeiten noch gibt, um Krisen zu bewältigen oder auch zum Vorbeugen vor Rückfällen.“

Klar, den Ausstieg müssen die Betroffenen selber schaffen – und auch wollen. Die Rauchertelefone können dabei aber Wege aufzeigen oder Kontakte herstellen, die das Vorhaben, zum Nichtraucher zu werden, wesentlich erleichtern. Die Rauchertelefone werden hervorragend ergänzt durch Unterstützungsangebote im Internet, wie beispielsweise der Webseite der EU-Initiative „HELP – für ein rauchfreies Leben“ unter www.help-eu.com.

Quelle: http://www.getaudio.de/redakteur_beitrag.php5?beitrag=1877

Okt
21