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Dooyoo Kaufberatung

Wir fordern den Website-Betreiber „dooyoo GmbH, Ritterstraße 11, 10969 Berlin“ und seinen Geschäftsführer Olivier Sichel auf, unverzüglich die Kategorie Zigaretten und alle darin enthaltenen „Kaufberatungen“ von seiner Internetseite zu entfernen. Zigaretten sind ein süchtig machendes, gesundheitsschädliches Produkt, das nur an volljährige Personen verkauft werden darf und eine „Kaufberatung“ kann im Sinn einer echten Abwägung des Konsumenten aufgrund der starken Abhängigkeitswirkung des Nikotin nicht einmal im besten Sinn getroffen werden. Zigaretten werden durch Markenprägung verkauft, diese Markenprägung wird auf dieser Seite unterstützt und zumindest offensichtlich kostenlose Werbung für Zigaretten betrieben.

Sehr geehrter Herr Sichel, sehr geehrte Damen und Herren, bitte kommen Sie dem Tabakwerbeverbot der EU zuvor und entfernen Sie sämtliche tabakrelevanten Benutzerkritiken von Ihrer Internetseite.

Mit freundlichen Grüßen
Joachim P. Süß

Mai
13

Der 100-jährige Krieg gegen den Tabak

Präsident Barack Obama stand in seinem Heimatland USA vor allem für eins: „Change“, also Veränderung. Daß er nicht nur Wahlversprechen gemacht hat sonder Taten folgen läßt ist nicht überall so sichtbar, wie im Gesundheitsbereich. Die Food and Drug Administraion (FDA) wurde von ihm zur Regulierungsbehörde des Tabaks gemacht.

Spätestens ab 2047 keine Zigaretten mehr

Bis 2047 könnte der Varkauf von Tabakprodukten in den USA eingestellt werden, haben Experten angekündigt und im American Journal of Public Health den „beschleunigten Erfolg des 100-jährigen Krieges gegen die Tabaksucht in den USA“ angekündigt.

Die beiden Forscher Michael Fiore (Direktor des Madison Center for Taobacco Research and Intervention a. d. Univerity of Wisconsin) und Timothy Baker (Vize-Direktor) arbeiten an einem Plan, wie der Tabakverkauf in den kommenden Jahren und Jahrzehnten reduziert werden kann. Dafür haben sie Daten von den 1960er Jahren bis heute gesammelt und ausgewertet: jährlich sank die Zahl der Raucher um ein halbes bis ein Prozent auf nun 20 % (von 42 %).

Bisher hat man in den USA schon einige Geschütze gegen die Nikotinabhänigkeit der Bevölkerung getan:

  • Preiserhöhungen durch Anhebung der Steuern
  • Gesetzte zum Rauchverbot in öffentlichen Räumen
  • Werbebeschränkungen für Tabakprodukte
  • Warnhinweise auf Zigarettenschachteln und Tabakpackungen
  • Werbekampagnen in den Massenmedien
  • Verbesserung von Methoden zur Rauch-Entwöhnung

Konkret sind künftig geplant:

  • Gesetz über Innenraumreinhaltung
  • Eliminierung von Nikotin aus den Zigaretten
  • Teure und aggressive Massenkampagnen als Reaktion auf Tabak- und Zigarettenwerbung
  • ein generelles Werbeverbot für Tabak
  • Entziehungstherapien für jeden willigen Raucher
  • Schutz von Jugendlichen – vor allem derer bis 16 Jahre

Gerade die Rauchprävention bei Jugendlichen hat gutes Potential – wer vor seinem 17ten Geburtstag noch nicht täglich raucht hat gute Chancen es auch später nicht zu tun.

Quelle: http://www.pressetext.at/news/090626024/usa-ende-fuer-zigaretten-spaetestens-2047/

Jan
18

Rauchfrei am Ballermann

Mit dem Rauchen in der Kneipe ist es in Spanien nun vorbei: Von diesem 2. Januar an gilt das neue, verschärfte Anti-Tabak-Gesetz. Bislang wurde in Bars und Restaurants noch munter gepafft, weswegen Spanien als eins der letzten “Raucherabteile” Europas galt. Jetzt heißt es draußen rauchen. Allerdings ist dies nun auch auf Schulhöfen und Spielplätzen sowie vor Krankenhäusern verboten.

“Wir werden ein paar weniger Kunden unter denjenigen haben, die nur auf einen Kaffee und eine Zigarette kamen. Aber so groß wird der Rückgang ingesamt nicht sein, denn die Leute werden weiter zum Essen oder auf ein Bier hier einkehren”, erwartet ein Kneipenwirt.

Der wichtigste Gaststättenverband Spaniens warnte hingegen vor Einkommens- und Arbeitsplatzverlusten durch das Rauchverbot. Die Regierung hält dagegen, dass dies in anderen Ländern mit strengerer Gesetzgebung auch nicht der Fall gewesen sei.

Seit 2006 gilt in Spanien ein Rauchverbot am Arbeitsplatz. Kritiker bemängelten, dass die Gastwirte dabei weiter selbst über Raucherzonen in ihren Lokalen entscheiden durften.

Mit den neuen Verboten wird Spanien nun einer der strengsten EU-Staaten bei der Anti-Tabak-Gesetzgebung. Bei Verstößen drohen Geldbußen. Doch selbst die Gesundheitsministerin rechnet damit, dass ihre Landsleute eine Weile für die Umstellung brauchen werden…

Quelle: http://de.euronews.net/2011/01/02/spanien-setzt-die-raucher-vor-die-tuer/

Jan
02

Tabakanbau beutet Kinder aus

Nicht nur wer Tabak raucht, schadet seiner Gesundheit. Auch Tabakbauern werden durch Kontakt mit den nikotinhaltigen Blättern krank. Auf den Plantagen schuften sogar Kinder. Nur so können sie den Tabakmultis die vorgeschriebene Menge liefern. Das Verbraucherschutzmagazin «Kassensturz» im SF1 zeigt, wie sehr diese Familien leiden.

„Trotz ihrer sonst so bekannten Gesprächigkeit sind Tabakkonzerne auch schweigsam. Sie verschweigen in ihrer Werbung, dass die Produktion von Rohtabak im globalen Süden mit Ausbeutung, Kinderarbeit, hohen Gesundheitsrisiken und Umweltzerstörung einher geht. Dies ist kein Randproblem, denn 80% des weltweit gehandelten Tabaks werden in Ländern des Südens hergestellt“ so Sonja von Eichborn, Koordinatorin der Kampagne Rauchzeichen! bei einer Veranstaltung anlässlich des Weltnichtrauchertags in Berlin.

Quelle: http://www.unfairtobacco.org/index.php?id=petition20
Weitere Infos auch unter: http://www.blue21.de/rauchzeichen.php

Dez
07

Tabaksteuer wird kontinuierlich erhöht

Unabhängig von verschiedenen Medien in Deutschland befürworten wir uneingeschränkt die Erhöhung der Tabaksteuer der Bundesregierung. Einzig die Höhe erscheint uns deutlich zu niedrig, auch dass die letzte Erhöung im September 2005 war erscheint uns zu lange. Das beschlossene fünfstufige Modell tritt zum 1. Mai 2011 in Kraft und beruht (lt. Quelle) weitgehend auf Plänen der Tabakindustrie.

Die „schleichende“ Erhöung birgt folgendes Risiko: durch kaum wahrzunehmende Preiserhöhung aller Tabakanbieter werden Raucher weder die Marke wechseln noch ihr Laster aus finanziellen Gründen aufgeben. Die Preissteigerung macht gerade mal vier bis acht Cent pro Jahr für eine Schachtel mit 19 Zigaretten aus. Etwas höher wird sie für Schnitttabak also für Selbstdreher ausfallen; eine 40-Gramm-Packung soll demnach pro Jahr um 12 bis 14 Cent teurer werden – insgesammt ein Aufschlag von max. 70 Cent. Bei Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabak ist eine Mindeststeuer vorgesehen.

Verwendung findet das Geld aber nicht z. B. um die enormen Kosten der Behandung schlechter Raucher-Gesundheit zu decken (das dürfen schön weiter die Nichtraucher gleichermaßen mit ihrem Krankenkassenbeitrag) sondern um die finanzielle Lücke durch den weniger harten Abbau von Ökosteuer-Subventionen zugunsten der Industrie auszugleichen.

Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11937799/492531/Auch-Bundeswehr-Einsaetze-in-Bosnien-im-Mittelmeer-und.html

Nov
11

Ende der Tabak-Subventionen 2013

Durch den Abbau von Subventionen gehört künftig auch der Tabakanbau zu den Bereichen, die sich selbst tragen müssen. Der Bundesverband Deutscher Tabakpflanzer / Die Vereinigung der Tabak-Erzeugergemeinschaft e. V.  publizieren auf Ihrer Website http://www.bundesverband-tabak.de/tabak.htm die enormen Kostensprünge zwischen Anbau und Verarbeitung: „Der Blattertrag von 2.500 bis 3000 kg/ha (Hektar)bringt dem Pflanzer ca. 10.000-12.000 Euro/ha. Nach Herstellung von Tabakwaren liegt der Wert bei 360.000 Euro/ha, wovon 270.000 Euro/ha Tabaksteuer dem Staat zufließen.“

Hart für den Nichtraucher (aber faktisch nicht von der Hand zu weisen) ist die Formulierung: „Positiv stellt sich die Umweltleistung der Tabakpflanze dar. Sie ist eine führende grüne Lunge in der Pflanzenwelt.“ – Tabak als „grüne Lunge“ zu betiteln – das fällt auch nur einer Tabaklobby ein …

Okt
27