zigarettenwerbung « Nie wieder Tabak

Dooyoo Kaufberatung

Wir fordern den Website-Betreiber „dooyoo GmbH, Ritterstraße 11, 10969 Berlin“ und seinen Geschäftsführer Olivier Sichel auf, unverzüglich die Kategorie Zigaretten und alle darin enthaltenen „Kaufberatungen“ von seiner Internetseite zu entfernen. Zigaretten sind ein süchtig machendes, gesundheitsschädliches Produkt, das nur an volljährige Personen verkauft werden darf und eine „Kaufberatung“ kann im Sinn einer echten Abwägung des Konsumenten aufgrund der starken Abhängigkeitswirkung des Nikotin nicht einmal im besten Sinn getroffen werden. Zigaretten werden durch Markenprägung verkauft, diese Markenprägung wird auf dieser Seite unterstützt und zumindest offensichtlich kostenlose Werbung für Zigaretten betrieben.

Sehr geehrter Herr Sichel, sehr geehrte Damen und Herren, bitte kommen Sie dem Tabakwerbeverbot der EU zuvor und entfernen Sie sämtliche tabakrelevanten Benutzerkritiken von Ihrer Internetseite.

Mit freundlichen Grüßen
Joachim P. Süß

Mai
13

Die DAK sagt: Zigaretten-Werbung treibt in die Sucht

Daß Werbung nicht nur reiner Selbstzweck ist darf man annehmen – gerade wenn man wie ich selbst in der Werbewelt arbeitet und lebt. Wie schockierend allerdings Werbung macht, wie schockierend genau die Werbemacher ihre Zielgruppe zu kennen scheinen, wie leicht sich die Rezipienten mit Witz, dem Vorgaukeln von Freiheits- und Lebensgefühl usw. übertölpeln lassen hat jetzt die DAK erarbeitet. Dazu sagte Ralf Kremer, Präventionsexperte der DAK: „Ganz bewußt setzt die Tabakindustrie auf Motive, die Jugendliche anspricht“.

Gemeinsam mit dem Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord, Kiel) beobachtete man 3.400 Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren beim Konsum von Werbung. Unter anderem sechs Zigarettenmarken und acht andere Produkte (darunter Süßigkeiten und Mobilfunk) – jeweils ohne erkennbare Marke. Die Schüler sollten angeben, wie oft Ihnen die Werbung bereits begegnet sei und für welche Marke die Anzeige werben würde.

Bei den Jugendlichen, die Zigarettenwerbung häufig wiedererkannten und sogar den Markennamen nennen konnten war die Abneigung gegen das Rauchen deutlich eingeschränkt, in der Gruppe der Personen mit hohem Werbekontakt hatten doppelt so viele Kinder und Jugendliche bereits geraucht.

Als Konsequenz fordern DAK und IFT ein absolutes Werbeverbot für Tabakwaren – und wir unterstützen diese Forderung. Schützt unsere Kinder endlich vor schädlichem Tabak! Jeden Tag rauchen weltweit über 6.000 Jugendliche ihre erste Zigarette … und laut DAK werden Jugendliche besonders schnell abhängig – bereits nach vier Wochen gelegentlichen Rauchens litten sie unter Entzugserscheinungen wie Nervosität, Unruhe und Gereiztheit.

(Quelle: http://www.focus.de/panorama/welt/gesundheit-werbung-mitverantwortlich-fuer-junge-raucher_aid_485684.html)

Mrz
02