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Mr. Spock hat COPD

Leonard Nimoy schrieb am 30. Januar: „Ich habe vor 30 Jahren mit dem Rauchen aufgehört*. Nicht früh genug. Ich habe COPD**. Großvater sagt: hört jetzt auf.“ (TheRealNimoy @ twitter: „I quit smoking 30 yrs ago. Not soon enough. I have COPD. Grandpa says, quit now!! LLAP“) und einige Tage später am 6. Februar postete er: „Raucher, bitte hört zu. Wenn ihr erst mit dem Rauchen aufhört, wenn ihr Lungenkrank seid, ist es zu spät. Hört auf Opa und lernt aus meiner Geschichte: Hört jetzt auf.“  („Smokers, please understand. If you quit after you’re diagnosed with lung damage it’s too late. Grandpa says learn my lesson. Quit now. LLAP.“)

* Nimoy ist für seine unnachahmliche Darstellung des gefühlsunterdrückten Vulkaniers Mr. Spock berühmt und bei seinen Filmpartnern dafür bekannt, in den Drehpausen eine Zigarette nach der anderen zu rauchen. Inzwischen muss Nimoy mit Sauerstoff beatmet werden um seine Lungenfunktion zu unterstützen; er ist 82 Jahre alt.
** COPD (chronic obstructive pulmonary disease, chronische obstruktive Lungenerkrankung) ist eine unheilbare Lungenerkrankung die mit chronisch-obstruktiver Bronchitis (90 % der Erkrankten sind Raucher oder Ex-Raucher, Q: Wikipedia) und häufig auch mit einem Lungenemphysem einher geht.

Warum sind besonders Raucher betroffen? Das Rauchen hemmt den Zilienschlag des Flimmerepithels, der für den Abtransport des Bronchialsekretes Richtung Rachen verantwortlich ist. Nach jahrelangem Tabakkonsum degenerieren die Zilien, und es beginnt eine Umwandlung (Metaplasie) zum Plattenepithel. Das Selbstreinigungssystem der Lunge wird gestört. Der Patient muss abhusten. Danach ist er oft stundenlang beschwerdefrei. Vor allem nachts sammelt sich Schleim, der das typische morgendliche Abhusten des Rauchers bedingt, das jedoch oft nur einen Teil des produzierten Schleims beseitigen kann. Das morgendliche Abhusten wird oft zwar als störend, aber nicht allzu gefährlich empfunden. Trotz regelmäßiger Untersuchung der Atemfunktion kann nur bei 15 bis 20 % aller Raucher über die Jahre eine Abnahme der Atemleistung in einem Ausmaß festgestellt werden, dass die Entstehung einer COPD mit großer Wahrscheinlichkeit vorherzusagen ist. Bei feststehender Diagnose ist es meistens zu spät für eine Heilung, und es können nur lindernde Maßnahmen ergriffen werden.(Q: Wikipedia)

Feb
07