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Berlin atmet auf!

In Berlin formiert sich eine Volksinitiative mit dem schönen Titel: „Frische Luft für Berlin“ (frei dem bekannten Schlager „das ist die Berliner Luft, Luft, Luft“?). Diese konnte dem Parlamentspräsidenten Walter Momper der Hauptstadt instgesammt 27.800 Unterschriften für einen weitreichenden Nichtraucherschutz in Kneipen und auf Spielplätzen übergeben.

Etwa einen Meter hoch stapeln sich Unterschriftenzettel – zur Übergabe überreichten die Aktivisten Momper außerdem ein weißes T-Shirt mit dem Spruch: „Berlin atmet auf“. Dieser versprach: „Wir werden die Forderungen in den Fraktionen und mindestens ein Mal im Plenum beraten.“

Noch vor der bevorstehenden Wahl wollen die Abgeordneten nun über ein generelles Rauchverbot in Eckkneipen, auf Freiflächen von Krankenhäusern und auf Spielplätzen beraten. Johannes Spatz, Sprecher der Volksinitiative: „In Berlin sterben jährlich 6.000 Menschen an den Folgen des Nikotin-Konsums. Kinder müssen besonders geschützt werden.“

Wir wünschen der Initiative genauso viel Erfolg wie der damals erfolgreichen „Nichtraucherinitiative Bayern“ und damit allen Hauptstädtern ein gesünderes Klima!

Quelle: http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/344017.html / R. Gomy

Apr
15

Erfolge nach Rauchverbot: Weniger Herzanfälle

Im Zeitraum eines Jahres nach Einführung des öffentlichen Rauchverbots im Juli 2007 sind ~1.200 Menschen weniger mit Herzanfällen in Krankenhäuser eingeliefert worden. Der 2,4 %ige Rückgang ist allerdings geringer als bei vergleichbaren Nichtraucherschutzmaßnahmen in Wales oder Schottland.

Insgesamt schätzen die Forscher der Universität in Bath die dadurch gesparten Gesundheitskosen auf 8,4 Mio. £ (~10 Mio €). Für die im British Medical Journal veröffentlichte Studie werteten die Wissenschaftler Krankenhausaufenthalte in England zwischen 2002 und 2009 aus. In Auftrag wurde die Studie vom Department of Health und ist laut BBC die bisher umfassensde zu den Auswirkungen des Rauchverbots.

In einer erweiterten Studie soll nun mit einbeogen werden, ob die Patienten Raucher oder Nichtraucher sind – dadurch soll noch besser darauf eingegangen werden, wie Passivraucher bisher durch das öffentliche Konsumieren von Tabak geschädigt wurden.

Quelle: http://www.pressetext.at/news/100609008/england-weniger-herzanfaelle-nach-rauchverbot/

Jan
18