Anti-Rauch Kampagnen zeigen Wirkung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Berlin teilt mit: immer weniger Jugendliche greifen zu Zigaretten. Gemäß einer aktuellen bundesweiten Studie gilt Rauchen unter Jugendlichen nicht mehr als „cool oder erwachsen“ sondern vielmehr als „out“. „Der Gruppenzwang ist zurückgegangen. […] Man muss nicht mehr Rauchen, um dazuzugehören.“, bringt es der Profzheimer Stadtjugendring-Chef Hartmut Wagner auf den Punkt.

Laut der Studie greifen noch 13 % der Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren zur Zigarette – der niedrigste Stand seit 30 Jahren. Der Anteil der rauchenden jungen Menschen habe sich seit 2001 bis heute mehr als halbiert. Damals gab es noch 28 % jugendliche Raucher. Das Geschlechter-Gleichgewicht ist dabei leicht gekippt – vor zwei Jahren waren noch 16 % der Mädchen und 15 % der Jungen Raucher, heute sind es zwölf Prozent zu 14 %, also mehr männliche Raucher. Das Rauchverhalten der Jugendlichen lässt sich aber durchaus differenzieren. So rauchen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten deutlich weniger als Schüllerinnen und Schüler in Haupt-, Real- oder Gesamtschulen.

In der nächsten Altersgruppe – bei den 18- bis 25-Jährigen rauchen leider noch immer 38 %, auch wenn das einen Rückgang um fünf Prozent seit 2008 bedeuted. Die erste Zigarette rauchen Jungs und Mädchen durchschnittlich mit 14 Jahren. Der etwas nach hinten verschobene Rauchbeginn wird von der BZgA als Erfolg der eigenen Aufklärungsarbeit und Prävention gewertet. Aber auch der Bewusstseinswandel in der Gesellschaft wird als Grund gewertet.

Dazu erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans: „Der weitere Rückgang des Rauchens bei Jugendlichen zeigt, dass es langfristig gelungen ist, Kinder und Jugendliche mit den Maßnahmen der Tabakprävention zu erreichen. Er bestätigt zudem, dass es einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft zum Nichtrauchen gibt. Damit sich der rückläufige Trend weiter festigt und immer weniger Menschen mit dem Rauchen beginnen, müssen wir die präventiven Maßnahmen bei Kindern und Jugendlichen weiter fortsetzen und ausbauen.“

Die BZgA-Direktorin Elisabeth Pott sagt dazu: „Nichtrauchen hat sich in unserer Gesellschaft fest etabiliert.“

Quellen: http://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/?nummer=652, http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Pforzheim/arid,251816_puid,1_pageid,17.html

Feb
25

Erfolge nach Rauchverbot: Weniger Herzanfälle

Im Zeitraum eines Jahres nach Einführung des öffentlichen Rauchverbots im Juli 2007 sind ~1.200 Menschen weniger mit Herzanfällen in Krankenhäuser eingeliefert worden. Der 2,4 %ige Rückgang ist allerdings geringer als bei vergleichbaren Nichtraucherschutzmaßnahmen in Wales oder Schottland.

Insgesamt schätzen die Forscher der Universität in Bath die dadurch gesparten Gesundheitskosen auf 8,4 Mio. £ (~10 Mio €). Für die im British Medical Journal veröffentlichte Studie werteten die Wissenschaftler Krankenhausaufenthalte in England zwischen 2002 und 2009 aus. In Auftrag wurde die Studie vom Department of Health und ist laut BBC die bisher umfassensde zu den Auswirkungen des Rauchverbots.

In einer erweiterten Studie soll nun mit einbeogen werden, ob die Patienten Raucher oder Nichtraucher sind – dadurch soll noch besser darauf eingegangen werden, wie Passivraucher bisher durch das öffentliche Konsumieren von Tabak geschädigt wurden.

Quelle: http://www.pressetext.at/news/100609008/england-weniger-herzanfaelle-nach-rauchverbot/

Jan
18

Schon einen „Guten Vorsatz“? Rauchstopp kann glücklich machen

Wer mit dem Rauchen aufhört, kann neben seiner körperlichen auch die psychische Gesundheit verbessern. Das hat eine Studie an der Brown University in den USA gezeigt, teilt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) mit.

Viele Raucher befürchten den Experten zufolge fälschlicherweise, dass ein Verzicht auf dem Glimmstängel mit Ängsten und Depressionen verbunden ist. Die Studie belege nun das Gegenteil: Teilnehmer, die mit dem Rauchen aufhörten, fühlten sich besonders glücklich. Ein anderes Bild zeigte sich bei denjenigen, die am Nikotinverzicht scheiterten: Wer den Rauchstopp abbrach und wieder zur Zigarette griff, fühlte sich deprimiert und unglücklich. Alle Teilnehmer erhielten während des Experiments Nikotinpflaster zur Unterstützung.

Dass Rauchen angstlösend wirkt und antidepressive Eigenschaften hat, ist laut der DGP ein Mythos. Die anfängliche antidepressive Wirkung sei allein auf das im Tabak enthaltene Nikotin zurückzuführen. Bei Gewohnheitsrauchern entfalte sich diese Wirkung aber nicht mehr.

Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1089839

Jan
02

Kinder zeugen: besser ohne Rauch

Wollen Paare Eltern werden, verzichten sie am besten auf das Rauchen. Nikotin könne die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen beeinträchtigen und die Empfängnis verzögern oder verhindern, sagt Christian Albring vom Berufsverband der Frauenärzte in München. Untersuchungen hätten ergeben, dass bei rauchenden Männern die Spermienzahl geringer und ein größerer Teil geschädigt ist als bei Nichtrauchern. Und bei rauchenden Frauen seien Behandlungen gegen Unfruchtbarkeit weniger erfolgreich.

Quelle: http://www.bild.de/BILD/ratgeber/telegramm/ratgeber-telegramm,rendertext=14994442.html

Dez
14

Hademar Bankhofer zum Thema: Rauchen

Rauchentwöhnung: Starten Sie jetzt

  • Mir schmeckt meine Zigarette, warum solle ich aufhören
  • Das bisschen Qualm kann doch nicht schaden
  • Mein Opa ist 87 geworden und hat gequalmt wie ein Schlot
  • Mich beruhigt meine Zigarette
  • Ich treibe doch Sport, da kann ich doch auch rauchen

Das sind die typischen Ausreden der Raucher.

Wie Sie vom Rauchen loskommen sagt Prof. Bankhofer

Das sind die Sätze, die man bei Diskussionen ums Rauchen oder Nichtrauchen von eingefleischten Rauchern immer wieder hört. Es sind die Sätze von Unverbesserlichen und von Unbelehrbaren. Jede wissenschaftliche Untersuchung, jede Forschungsarbeit beweist aber seit Jahrzehnten immer nur Eines: Es gibt nichts auf dieser Welt, was für den Menschen so gesundheitsschädlich ist wie das Rauchen. Und das tun sich Menschen freiwillig an und bezahlen auch noch viel Geld dafür. Rauchen ist kein Spaß – es ist ein Sucht, die lebensgefährlich ist. Das gesetzliche Rauchverbot in öffentlichen Lokalen wird nun mit aller Macht durchgesetzt. Viele Raucher wollen aufhören, aussteigen aus der Droge Nikotin – aber sie schaffen es nicht. Deshalb meine Bankhofer-Tipps für alle, die mit dem Rauchen aufhören wollen.

GUTE GRÜNDE, SICH DAS RAUCHEN ABZUGEWÖHNEN

  • Jede gerauchte Zigarette kostet Sie fast eine halbe Stunde Ihrer Lebenszeit. Wenn Sie 20 Zigaretten am Tag rauchen, dann verkürzen Sie damit Ihr Leben um fast zehn Stunden. So lautet eine Warnung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
  • In der Bundesrepublik sterben jedes Jahr zwischen 110 000 bis 140 000 Menschen an den Folgen des Rauchens.
  • Wer mit 14/15 anfängt zu Rauchen, verkürzt sein Leben um ca. 10 bis 12 Jahre.
  • Rauchen kostet Sie inzwischen ein Vermögen. Wenn Sie eine Schachtel am Tag rauchen, dann kostet Sie das innerhalb von zehn Jahren fast 20 000 EUR.
  • Raucher altern deutlich schneller als Nichtraucher: Die Haut wird faltig, die körperliche Leistungsfähigkeit sinkt, das Interesse und der Spaß am Sex hört deutlich früher auf als bei Nichtrauchern.
  • Wenn Sie Ihre Kinder oder andere Menschen durch Ihre Rauchsucht zum Passivrauchen zwingen, dann ist das fast wie vorsätzliche Körperverletzung.
  • Das Gift des Nikotins verändert Ihr Gehirn, Sie werden abhängig.
  • Rauchen gilt schon längst nicht mehr als „gemütlich“ und stimmungsbelebend. Raucher sind sozial geächtet, geraten immer stärker ins Abseits.

Wenn Sie es schaffen, vom Rauchen los zu kommen, dann beweisen Sie sich und Ihrer Umwelt Willensstärke und Unabhängigkeit. Man wird Sie achten.

Rauchentwöhnung – Wie reagiert der Körper

Sie haben es geschafft, die letzte Zigarette ist ausgedrückt, Sie werden auch nie wieder rückfällig. Was geschieht nun in Ihrem nikotinverseuchten Körper? Wie reagiert er. Können sich die durch jahrelangen Nikotinmissbrauch geschädigten Zellen regenerieren? Auch darüber gibt es Studien und Untersuchungen. Die haben ergeben:

  • Die erste Blitzreaktion kommt vom Blutdruck und vom Puls: Beide sinken schon nach 20 Minuten in einen wesentlich gesünderen Bereich. Die Durchblutung von Händen und Füßen verbessert sich, die Blutgefässe weiten sich.
  • Schon nach einem halben Tag beginnt der rauchbedingte Kohlenmonoxidspiegel im Blut zu sinken, der gesundheitsfördernde Sauerstoffspiegel steigt.
  • Weitere 12 Stunden später wird bereits ein Sinken des Herzinfarktrisikos registriert.
  • Zwei bis drei Tage nachdem Sie Ihre letzte Zigarette geraucht haben, spüren Sie: „Ich schmecke und rieche wieder besser.“
  • Spätestens nach einem Vierteljahr lässt der chronische „Raucherhusten“ nach, Ihr Kreislauf stabilisiert sich, Ihre Lungenfunktion verbessert sich, Sie können wieder frei durchatmen.
  • Nach einem Jahr Nichtraucherdasein ist Ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 50 Prozent gesunken.
  • Nach fünf Jahren hat sich das Lungenkrebsrisiko auf die Hälfte verringert.
  • Nach etwa zehn Jahren kann Ihr Arzt feststellen: Ihr Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko ist jetzt auf Nichtraucherniveau, das Krebsrisiko sinkt weiter.

Diese Angaben stammen von der renommierten amerikanischen Krebs-Gesellschaft. Hätten Sie gedacht, dass sich das Nichtrauchen so sehr lohnt, dass Sie so viel an Gesundheit gewinnen? Alleine das sind Gründe genug, mit dem Rauchen endlich aufzuhören.

RAUCHEN SCHADET IHRER GESUNDHEIT

DIE RAUCHER-KRANKHEITEN

Es gibt sehr viele Krankheiten, die unmittelbar mit dem Genuß von Nikotin und dem Inhalieren vom Feinstaub der Zigaretten zu tun haben. Je länger Sie rauchen, je höher der Zigarettenkonsum ist, desto größer ist die Gefahr, daß Sie sich an eine dieser Krankheiten „hinrauchen“. Hier die wichtigsten:

HERZINFARKT:

Durch das Rauchen verengen sich die Blutgefäße, es kann sich dort Plaque ablagern (Arterienverkalkung). Besonders gefährdet sind die Arterien des Herzens, des Gehirns und der Gliedmaßen (Raucherbein). Das führt zu sehr oft lebensgefährlichen Gefäßverschlüssen. Ausserdem erhöht Rauchen den Blutdruck, ein weiterer Risikofaktor für einen Herzinfarkt.

RAUCHERLUNGE:

Hauptverursacher dieses chronischen Hustens ist das Rauchen. Die charakteristischen Merkmale: Husten (vor allen nachts und am Morgen), Auswurf beim Husten und Atemnot bei körperlicher Anstrengung. Kann nur nach einem sofortigen Rauchstop geheilt werden.

RAUCHERBEIN:

Die durch das Rauchen entstandenen Gefäßverengungen und -verschlüsse führen zu schweren Durchblutungsstörungen. Die Folgen: Verletzungen heilen nicht mehr, es entstehen beim Gehen plötzlich starke Schmerzen, die zum Stehenbleiben zwingen (im Volksmund „Schaufensterkrankheit“ genannt). Die schweren Durchblutungsstörungen können bis zur Amputation des betroffenen Beines führen.

RAUCHERKREBS:

Jeder Zug an einer Zigarette befördert rund 40 krebserregende Stoffe aus dem Tabakrauch in unsere Lunge. Von dort gelangen sie in die Blutbahn, wo sie unsere natürlichen Killerzellen zur Krebsbekämpfung schädigen. Damit steigt das Krebsrisiko für alle Organe die mit dem Zigarettenrauch oder dessen Inhaltsstoffen in Berührung kommen, enorm. Deshalb sind Speiseröhre, Kehlkopf, Zunge, Rachen Mundhöhle, Lippen, Luftröhre, Bronchien und vor allem die Lunge sehr stark gefährdet.

WEITERE RAUCHERSCHÄDEN:

Das Rauchen schädigt vor allem unser Immunsystem, unser Gesundheitszustand leidet, wir sind anfällig für Infektionen. Raucher brauchen mehr Vitamine als Nichtraucher. Das Nikotin wirkt sich auf die Knochen und den Calciumhaushalt aus und kann so Osteoporose fördern.

PASSIVRAUCHEN:

Auch das passive „Mitrauchen“ ist schwer gesundheitsgefährdend. Nichtraucher haben keine Anpassungsmechanismen an Nikotin und Schadstoffe entwickelt, deshalb sind sie viel stärker gefährdet, als bisher angenommen. Besonders schwer trifft es Kinder. Kinder von rauchenden Eltern haben ein doppelt so hohes Asthmarisiko und sind viel anfälliger für Infektionen als die Kinder von Nichtrauchern, haben Studien bewiesen.

NICHT MEHR RAUCHEN: NUR SO SCHAFFEN SIE ES

Wer raucht, der konsumiert Nikotin und Nikotin macht genau so süchtig wie Alkohol- oder Drogenmissbrauch. Das müssen Sie sich immer vor Augen halten. Es gibt kein Patentrezept, wie man vom Rauchen loskommen kann, da jeder Mensch und jeder Fall verschieden ist. Aber Sie müssen immer daran denken: Rauchentwöhnung ist eine Entziehungskur – und eine Entziehungskur können Sie nur durchstehen, wenn Sie mit der ganzen Kraft Ihres Willens dahinter stehen.

Das langsame Reduzieren des Verbrauchs, nach dem Motto: „Ich rauche jetzt jede Woche eine Zigarette weniger am Tag“, wird in den wenigsten Fällen funktionieren, weil da die Rückfallgefahr zu groß ist. Zu oft siegt der „innere Schweinehund“, weil man immer die Ausweichmöglichkeit hat: „Naja, heute rauche ich mal die volle Ration so wie früher, dafür rauche ich dann morgen um so weniger.“ Das haut nie hin.

  • Machen Sie sich einen Plan. Sie können Ihren Zigaretten-Konsum durchaus schrittweise reduzieren – aber dann sollten Sie spätestens nach zwei Wochen auf „Null“ sein.
  • Suchen Sie sich einen „Paten“ der Sie überwacht: Den Partner, einen guten Freund, einen Kollegen, einen nahen Verwandten. Führen Sie gemeinsam Buch über Ihre Erfolge, seien Sie aber auch ehrlich, wenn Sie schwach geworden sind.
  • Am Besten ist es, Sie schließen sich einer Gruppe Entwöhnugswilliger an. Der Gruppendruck kann so manchen Rückfall verhindern.
  • Nehmen Sie ärztliche Beratung und Hilfe in Anspruch. Ihr Körper und Ihr Gehirn sind vergiftet, es dauert viele Wochen, bis Sie den körperlichen und geistigen Entzug geschafft haben.
  • Fangen Sie sofort mit dem Rauchentzug mit intensiver sportlicher Betätigung an. Das regt den Stoffwechsel an, die Giftstoffe können besser abtransportiert werden. Sie bekommen mehr Sauerstoff ins Blut, es werden positive Hormone frei gesetzt. Und Sie haben Erfolgserlebnisse, wenn Sie die Verbesserung Ihrer Kondition spüren. Und die brauchen Sie dringend.
  • Belasten Sie sich während der Entwöhnungsperiode nicht mit schwierigen Problemen. Nikotinentzug macht depressiv und aggressiv, da müssen Sie gegen steuern.
  • Beziehen Sie Ihren Partner, Ihren Freundeskreis und Ihre Kollegen in Ihren Entzug mit ein. Das bringt moralische Unterstützung.
  • Vermeiden Sie die Art von Stress, bei dem Sie früher zur Zigarette gegriffen haben.
  • Essen Sie viel Obst und viel Gemüse, wenig tierisches Fett. Ihr Körper braucht jetzt viel Vitalstoffe. Greifen Sie – nach Rücksprache mit dem Arzt – auch zu Nahrungsergänzungsmitteln.
  • Besuchen Sie Nichtraucherkurse (siehe Entwöhnugshilfen im Kasten unten). Die werden mit Sicherheit auch in Ihrer Nähe angeboten.
  • Vielleicht kann Ihnen Hypnose oder Akupunktur helfen.
  • Ersetzen Sie auf keinen Fall den verminderten Nikotingenuss durch ein Mehr an Alkohol.
  • Entfernen Sie in Ihrer Umgebung alles, was mit dem Rauchen zu tu hat: Feuerzeug, Streichhölzer, Aschenbecher und vor allem auch noch die letzte Zigarette. Ja keine „Notfall-Schachtel“ im Schrank aufbewahren – sonst tritt der „Notfall“ täglich ein und die Entwöhnung war für die Katz.
  • Wenn es Sie ganz schlimm erwischt hat, dann können Sie zu einer Nikotin-Ersatztherapie greifen. Die Zufuhr von Nikotin ohne die Zigarette hilft, die körperlichen Entzugssymptome zu mildern. Das sind: Nikotinpflaster, Nasensprays, Kaugummis und Lutscher – alle mit Nikotin versetzt.
  • Und zum Schluß gibt es noch Medikamente, die die Sucht nach Nikotin direkt im Gehirn stoppen – ohne selbst Nikotin zu enthalten. Ein solcher Wirkstoff ist Vareniclin: Der täuscht dem Gehirn Nikotin vor, es reagiert wie beim Nikotingenuß, ohne welches zu bekommen. Das Mittel ist verschreibungspflichtig und wird von den Kassen nicht übernommen.

Quelle: http://www.bankhofer-gesundheitstipps.de/artikel/137-Rauchen-aufhoeren-Tipps-zur-Rauchentwoehnung.html

Dez
08

Halb so viel Sex wie Nichtraucher

Eine Studie an knapp 300 Pärchen ergab: Männer, die rauchen, haben im Monat nur halb so viel Sex wie Nichtraucher. (Cosmopolitan)

Dez
06

Rauchen für die Figur

Frauen, die während der Schwangerschaft nicht rauchten, fangen nach der Geburt oft wieder damit an. Hauptgrund: Gewichtssorgen.
Wenn sie ein Baby erwarten, verhalten sich die meisten Raucherinnen gesundheitsbewusst und hören mit dem Qualmen auf. Doch schon bald nach der Geburt greifen viele wieder zum Glimmstängel. Einer der wichtigsten Gründe dafür ist die Sorge der jungen Mütter um ihre Figur. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Universität Pittsburgh.

„Zwei Drittel aller Frauen, die während der Schwangerschaft nicht rauchen, fangen bald wieder damit an, wenn das Baby geboren ist“, sagt Studienleiterin Michele Levine. „Wir stellten in unserer Studie fest, dass die Sorge um die Figur die stärkste Motivationsbremse ist, dauerhaft rauchfrei zu leben.“

Figursorgen bremsen Motivation

Die Psychologin und ihre Kollegen interviewten für die Studie 119 Frauen, die täglich mindestens acht Zigaretten geraucht hatten, bis sie erfuhren, dass sie schwanger sind, und das Rauchen sofort aufgaben. Der Rauchstopp gelang 89 Prozent der Frauen ohne irgendwelche Entwöhnungsprogramme.

65 Prozent von ihnen wollten auch nach der Schwangerschaft nicht mehr rauchen. Zwei Drittel dieser motivierten Frauen waren überzeugt davon, dass sie das auch tatsächlich schaffen würden. Es zeigte sich allerdings ein deutlicher Unterschied zwischen den Frauen, die glaubten, ihr normales Gewicht auch ohne Zigaretten halten zu können und denen, die diesbezüglich unsicher waren. Letztere waren von vorn herein weniger motiviert, Nichtraucherin zu bleiben.

„Unsere Studie hat gezeigt, wie die Sorge um die Figur die Motivation von Schwangeren beeinflusst, nikotinfrei zu bleiben. Jetzt wollen wir herausfinden, ob diese Bedenken tatsächlich das Verhalten der jungen Mütter bestimmt“, so Michele Levine. Diese Erkenntnis müsse dann in Entwöhnungsprogramme einfließen, um Mutter und Kind vor den bekannten Folgen des Rauchens zu schützen.

Die Studie erscheint in der Oktoberausgabe des Fachmagazins „Annals of Behavioral Medicine“.

Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/nichtrauchen/news/junge-muetter_aid_115577.html

Nov
16

Ein deutliches Ja! zum Nichtraucherschutz: 61%

Update vom 05.07.2010:
Bayern atmet auf – es ist gelungen: 61% der zur Wahl gegangenen Bayern sind unserer Meinung – Freizeit sollte rauchfrei sein! Die Wahlbeteiligung von 37,7% liegt nur wenig unter den momentanen Beteiligungen an landes- und bundesweiten Wahlen. Die bisher strengste Regelung in Deutschland ist ein Signal weit über die Deutschen Grenzen hinaus; wir erwarten ein Zeichen auch aus Brüssen für ganz Europa! Trotz Aufwendungen von etwa 400.000 € nach aktuellen Pressemeldungen aus der Rauch-Lobby (Industrie, Verbände usw.) und einem Großaufgebot von Prominenten konnten die Bürger in der freien Entscheidung nicht beeinflußt werden und können jetzt wieder frei durchatmen.
Skandalös finden wir allerdings das sogenannte Vorratsgesetz: Rauchen auf dem Oktoberfest 2010 soll straffrei bleiben. Zwar sollen die Wirte Verbotsschilder anbringen und ihre Ordner auf das Verbot hinweisen; raucht ein Gast aber dennoch, werden ihn weder Polizei noch städtische Beamte belangen, sagt Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle. Gerechtfertigt wird dies mit eventuell ausbrechenden Tumulten, sollte versucht werden einen Raucher zu belangen …
Ein Schlag ins Gesicht der bayerischen Staatsregierung des nicht gewählten Ministerpräsidenten Udo (o.ä.) Seehofer ist die Abstimmung allemal. Und eine Bestätigung, daß mündige Bürger keine gelben Lobbyverbände mit Verwaltungs- und Verwesungsaufgabn beauftragen sondern mit Ihrer Wahl einen politischen Auftrag erteilen – und dieser jederzeit widerrufen werden kann.
Beachtung findet das Thema auch in anderen Ländern, z. B. in der Schweiz: http://bazonline.ch/ausland/europa/Ausgeraucht-am-Oktoberfest/story/11726592
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„Bayern atmet auf – Ja! zum Nichtraucherschutz“ – so lautet das Motto der Kampagne zum Volksentscheid am 4. Juli. Das Ziel: Eine konsequent rauchfreie Gastronomie und mehr Lebensqualität für uns alle. Als Nürnberger sind wir natürlich dafür: Unterstützt alle die Kampagne die unter http://www.nichtraucherschutz-bayern.de/ gefunden werden kann!
Ja zum Nichtraucherschutz! Volksentscheid am 4. Juli

Bayern atmet auf

Categories: Nichtraucher sein
Jun
04

Motivation: gute Gründe

Wissen Sie auch, wie schlecht Rauchen für Sie, Ihre Nachkommen, Ihre Nachbarn und die Umwelt ist? Können Sie es trotzdem nicht lassen? Freundlicherweise hat Jana Zeh im Dosier auf n-tv.de zehn gute Gründe aufgeführt, warum Sie sich möglichst noch heute für das neue Leben als Nichtraucher entscheiden sollten:

  1. Nichtraucher haben mehr Geld und Zeit (1 Schachtel pro Tag für 4€ * 30 Tage * 12 Monate = 1440 € / Jahr) (5 Minuten pro Zigarette +20 proSchachtel = 100 Min/Tag bzw. mehr als 11 Stunden pro Woche)
  2. Nichtraucher haben eine höhere Wohnqualität als Raucher (kein kalter Rauch, geringere Schmutz- und Staubbelastung, geringere Heizkosten durch weniger langes Lüften)
  3. NR haben längeren und besseren Atem (Mundgeruch durch Rauchen / Kohlenmonoxid wird über die Lunge ans Blut abgegeben und verdrängt dort Sauerstoff)
  4. NR sind nicht süchtig (Nikotin ist ein starkes Nervengift das extrem süchtig machen kann)
  5. NR schmecken und riechen mehr und besser (Veränderung des Geschmacks da Nikotin bitter schmeckt / Rezeptoren auf der Zunge und in der Nase werden blockiert oder verändert)
  6. NR leben gesünder und länger (Tabak enthält mehr als 50 als krebserregende Stoffe [Dunkelziffer deutlich höher!] – vor allem an Lungenkrebs, Mundhöhlenkrebs, Nasenkrebs, Brustkrebs, Gebährmutterhalskrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Nierenkrebs sowie Krebs an der Harnblase sowie bestimte Formen der Leukämie werden von den Inhaltsstoffen im Rauch begünstigt / die Lebenserwartung bei Rauchern ist um etwa 10% geringer)

 

Quelle: http://www.n-tv.de/wissen/dossier/Gute-Gruende-Nichtraucher-zu-sein-article897310.html

Categories: Nichtraucher sein
Jun
04