Empfang der Drogenbeauftragten

2018 war nie-wieder-Tabak.de zum ersten Mal eingeladen am Empfang der Drogenbeauftragten Marlene Mortler in Berlin teilzunehmen. Selbstverständlich habe ich diese Chance wahrgenommen und konnte einen schönen Abend bei bestem Wetter auf der Dachterrasse des „House of Weekend“ verbringen. Neben Gesprächen mit der Veranstalterin konnte ich mit Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungs-Zentrum (DKFZ) und vielen anderen sprechen – aus dem Termin ist also ein echtes Netzwerk gewachsen. Zusammen mit Marcus Sperber vom THW Lauf – Nürnberger Land, der einen vorbildlichen Jugendschutz ganz ohne Alkohol, Tabak und Drogen in seinem Team voranbringen möchte, hatten wir einen zentralen Stehtisch besetzt und konnten die Veranstaltung unter dem Motto „Keine Nacht der Drogen“ genießen.

Allein die Ansprache des „Überraschungsgastes“, der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner (CDU), war unter aller Kanone. Sie sagte mehr oder weniger deutlich, dass Sie nichts von einem Werbeverbot halte, auch wenn Drogentote natürlich schrecklich wären – ganz im Sinne ihres verbohrten Fraktionsvorsitzenden V. Kauder (vgl. Wikipedia) … die Veranstaltung wurde hierdurch leider nicht geadelt.

Mortler ist übrigens die erste Drogenbeauftragte, die eine zweite Amtszeit in dieser Position übernimmt.


Jun
29

Berlin atmet auf!

In Berlin formiert sich eine Volksinitiative mit dem schönen Titel: „Frische Luft für Berlin“ (frei dem bekannten Schlager „das ist die Berliner Luft, Luft, Luft“?). Diese konnte dem Parlamentspräsidenten Walter Momper der Hauptstadt instgesammt 27.800 Unterschriften für einen weitreichenden Nichtraucherschutz in Kneipen und auf Spielplätzen übergeben.

Etwa einen Meter hoch stapeln sich Unterschriftenzettel – zur Übergabe überreichten die Aktivisten Momper außerdem ein weißes T-Shirt mit dem Spruch: „Berlin atmet auf“. Dieser versprach: „Wir werden die Forderungen in den Fraktionen und mindestens ein Mal im Plenum beraten.“

Noch vor der bevorstehenden Wahl wollen die Abgeordneten nun über ein generelles Rauchverbot in Eckkneipen, auf Freiflächen von Krankenhäusern und auf Spielplätzen beraten. Johannes Spatz, Sprecher der Volksinitiative: „In Berlin sterben jährlich 6.000 Menschen an den Folgen des Nikotin-Konsums. Kinder müssen besonders geschützt werden.“

Wir wünschen der Initiative genauso viel Erfolg wie der damals erfolgreichen „Nichtraucherinitiative Bayern“ und damit allen Hauptstädtern ein gesünderes Klima!

Quelle: http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/344017.html / R. Gomy

Apr
15