Zahl des Tages: 860 Millionen

Ja, das ist eine Zahl, die sogar uns überraschte. Laut einem Bericht des österreichischen Standards habe eine Studie des Magistrats von Wien in Kooperation mit der Universität für Bodenkultur gezeigt, dass allein in der Landeshauptstadt 860 Millionen Zigarettenstummel jährlich auf die Straßen und Wege geworfen würden. Durch diese Verschmutzungen verursachte Kosten für Reinigung wie Kehrmaschinen usw. trugen bisher alle Bürger gemeinschaftlich. Einen Teil der Kosten holt sich die Stadt jetzt aber direkt von den Verursachern.

Mitarbeiter der städtischen Aufsichtstruppe „Waste-Watchers“, die sich vorwiegend mit illegaler Hausmüllentsorgung, unrechtmäßigem Sperrmüllabstellung und Hundekot-Vergehen beschäftigt, haben inzwischen gegen 450 Raucher wegen weggeworfener Zigarettenstummel eingeleitet. Im Fall einer Niederösterreicherin, die gegen das Reinhaltegesetzt verstieß als sie einen Glimmstängel aus dem Auto warf, macht das 75€ Strafgebühr.

In vielen deutschen Städten gibt es ähnliche Verordnungen, wir haben aber bisher nur von Gebühren zwischen 10 und 25 € gehört und vielerorts wird bislang kaum vollstreckt sondern, sehr vernünftig, der Müllsünder höflich auf sein Vergehen hingewiesen und um eigene Beseitigung gebeten.

Quelle: http://derstandard.at/1313024556679/Waste-Watcher-Hohe-Strafen-fuer-weggeworfene-Zigaretten-in-Wien

Aug
18

Schon einen „Guten Vorsatz“? Rauchstopp kann glücklich machen

Wer mit dem Rauchen aufhört, kann neben seiner körperlichen auch die psychische Gesundheit verbessern. Das hat eine Studie an der Brown University in den USA gezeigt, teilt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) mit.

Viele Raucher befürchten den Experten zufolge fälschlicherweise, dass ein Verzicht auf dem Glimmstängel mit Ängsten und Depressionen verbunden ist. Die Studie belege nun das Gegenteil: Teilnehmer, die mit dem Rauchen aufhörten, fühlten sich besonders glücklich. Ein anderes Bild zeigte sich bei denjenigen, die am Nikotinverzicht scheiterten: Wer den Rauchstopp abbrach und wieder zur Zigarette griff, fühlte sich deprimiert und unglücklich. Alle Teilnehmer erhielten während des Experiments Nikotinpflaster zur Unterstützung.

Dass Rauchen angstlösend wirkt und antidepressive Eigenschaften hat, ist laut der DGP ein Mythos. Die anfängliche antidepressive Wirkung sei allein auf das im Tabak enthaltene Nikotin zurückzuführen. Bei Gewohnheitsrauchern entfalte sich diese Wirkung aber nicht mehr.

Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1089839

Jan
02