Es ist nie zu früh aufzuhören

Hilfen für den Rauchstopp

Es ist nie zu spät mit dem Rauchen aufzuhören? Es ist nie zu früh, das Rauchen aufzugeben!

  • Finden Sie heraus, wie Sie aufhören möchten: schrittweise oder abrupt.
  • Notieren Sie sich Gründe, weshalb Sie rauchfrei sein möchten.
  • Notieren Sie sich, wann und wie viel Sie rauchen.
  • Finden Sie Menschen (Familie, Freunde, Arzt), die Sie in Ihrem Vorhaben unterstützen.
  • Vermeiden Sie Langeweile.
  • Suchen Sie sich Ausgleichstätigkeiten. Gehen Sie viel an die frische Luft und bewegen Sie sich möglichst viel.

Quelle (leicht modifiziert): http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Rauchen/Krank-durch-Rauchen/Rauchen-und-Gesundheit-417.html

Dez
27

Wer das Rauchen aufhören will braucht keine Hilfsmittel

Wer das Rauchen überwinden möchte ist ohne Hilfsmittel laut australischen Wissenschaftlern von der Universität Sydney erfolgreicher!

Simon Chapman und seine Kollegen sind nach Auswertung von fünfhundertelf (511!) Studien aus den Jahren 2007 und 2008 zum Ergebnis gekommen, daß die meisten erfolgreichen Ex-Raucher Ihr Ziel ohne die Nutzung von Ersatzprodukten oder psychologischer Hilfe erreicht hätten. In der Öffentlichkeit herrsche aber immer noch das Bild, Nikotinersatztherapien wären zum erfolgreichen Rauch-Stopp nötig.

Selbstverständlich gibt die Pharmaindustrie viel Geld aus um Studien zur Rauchentwöhnung zu finanzieren und in den USA werden monatlich dreimal so viele Informationen zum Nikotin-Stopp von der Industrie verbreitet wie von der Regierung oder NGO (Nichtregierungsorganisationen).

Interessant ist es auch die Ergebnisse von gesponsorten Studien im vergleich zu unabhängigen Untersuchungen zu betrachten: 51 % der von den Pharmaziekonzernen bezahlten schrieben den Tabakersatzstoffen hohe Erfolge zu, dagegen stehen nur 22 % der frei erstellten.

Die Empfehlung der Forscher aus Australien an Gesundheitsbehörden ist es, nicht so stark auf Nikotinmittel oder professionelle Hilfe zur Entwöhnung hinzuweisen sondern den Willen zur Rauchfreiheit zu stärken.

(Quelle: PLoS Medicine, Bd. 7, Artikel e1000216  / Süddeutsche)

Feb
11