STOP Marlboro

logoshadow_400Unterstützt die Kampagne STOP Marlboro und damit die jugendgefährdende Kampagne „Be Marlboro“ die in über 60 Ländern dazu führt, dass mit perfiden Mitteln neue Süchtige generiert werden. Unter www.stopmarlboro.org könnt Ihr schlimme Beispiele finden, mit welchen, genau auf junge Menschen zugeschnittenen Marketinglügen (Motive sind z. B. junge sexy Mädchen, Party und Abenteuer) Jugendliche auch unter 18 in eine aus Konzernsicht möglichst lebenslange „freiwillige“ Abhängigkeit gebracht werden sollen. Dass durch das Rauchen Krankheiten wie Lungenkrebs, COPD, Amputationen wegen Durchblutungsstörungen usw. ausgelöst werden können, ist allen Beteiligten Werbern bewusst und trotzdem ist die Gier stärker.

Es ist für jeden Menschen schwierig, den unmittelbar eintretende Zigarettenkonsum mit Krankheiten in Verbindung zu bringen, die in 20 oder 30 Jahren eintreten. Deswegen ist die Aufklärung bei Jugendlichen, die noch stärker als Erwachsene im Jetzt leben (Beispiel: Rentenversicherung), auch enorm schwierig und Werbung, die auf das Jetzt ausgerichtet ist, kommt bei dieser Zielgruppe sehr gut an. Darauf baut die MayBe-Kampagne mit Motiven wie MAYBE I WILL PARTY ALL NIGHT oder MAYBE NEVER FELL IN LOVE.

Unterzeichne noch heute die Petition auf www.stopmarlboro.org

Mai
06

Tabakwerbung in Nürnberg? Nein Danke.

Ende 2012 auf einem Platz zwischen der Georg-Simon-Ohm Hochschule und der Maria-Ward-Schule, eine private, staatlich anerkannte Mädchenschule, in Nürnberg: Eine französisch auftretende Zigarettenmarke (die in Deutschland durch den Tabakkonzern REEMTSMA vertrieben wird) stellte eine mobile Litfaßsäule auf und verkaufte daraus Crêpes und wirbt mit Gewinnspielen.

Gemäß dem „Vorläufigen Tabakgesetz“ gilt in Deutschland ein Werbeverbot für Tabakprodukte deren Zielgruppe Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren ist. Der Stand an dieser Stelle und in dieser Art und Weise nimmt aber besonders junge Studierende und Schülerinnen und Schüler ins Visier. Sowohl Standort als auch der „Verkauf“ der dünnen, süßen Pfannkuchen ist eindeutig an ein jugendliches, weibliches Publikum ausgerichtet – wie oft sieht man ältere Herren an diesen Ständen anstehen?

Eine Studentin beschwerte sich daraufhin beim Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg und informierte die Nichtraucherinitiativen „Forum Rauchfrei“ und „Pro Rauchfrei“. Durch die Proteste überprüfte die Stadt die Genehmigung, konnte die bereits erteilte Erlaubnis aber nicht wieder zurückziehen. Der Veranstalter war allerdings offensichtlich um Schadensbegrenzung bemüht und verzichtete von sich aus auf eine Fortführung der über Monate im voraus genehmigten Werbemaßnahmen in ganz Nürnberg. Künftig will die Stadt eigenen Aussagen zufolge keine derartigen Werbeaktionen auf öffentlichen Flächen mehr genehmigen – vor allem auch um in der momentan unsicheren Gesetzeslage immer auf der sicheren Seite zu sein.

>>Für die Initiative „Forum Rauchfrei“ ist das ein Erfolg. „Wir haben uns sehr darüber gefreut. Nürnberg ist damit die erste Stadt in Deutschland, die so vorgeht, und wir hoffen, dass andere Städte jetzt nachziehen“, erklärt Johannes Spatz.<<

 

Quelle: http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nurnberg/nurnberg-will-keine-tabak-werbestande-1.2673756

Mai
13