Schon einen „Guten Vorsatz“? Rauchstopp kann glücklich machen

Wer mit dem Rauchen aufhört, kann neben seiner körperlichen auch die psychische Gesundheit verbessern. Das hat eine Studie an der Brown University in den USA gezeigt, teilt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) mit.

Viele Raucher befürchten den Experten zufolge fälschlicherweise, dass ein Verzicht auf dem Glimmstängel mit Ängsten und Depressionen verbunden ist. Die Studie belege nun das Gegenteil: Teilnehmer, die mit dem Rauchen aufhörten, fühlten sich besonders glücklich. Ein anderes Bild zeigte sich bei denjenigen, die am Nikotinverzicht scheiterten: Wer den Rauchstopp abbrach und wieder zur Zigarette griff, fühlte sich deprimiert und unglücklich. Alle Teilnehmer erhielten während des Experiments Nikotinpflaster zur Unterstützung.

Dass Rauchen angstlösend wirkt und antidepressive Eigenschaften hat, ist laut der DGP ein Mythos. Die anfängliche antidepressive Wirkung sei allein auf das im Tabak enthaltene Nikotin zurückzuführen. Bei Gewohnheitsrauchern entfalte sich diese Wirkung aber nicht mehr.

Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1089839

Jan
02

Kinder in Wohnungen oft Nachbars Qualm ausgesetzt

Wer in Häuserblocks mit mehreren Wohneinheiten lebt, ist mitunter stärker dem Passivrauchen ausgesetzt als Bewohner von Einfamilienhäusern. Wie eine Studie von Forschern der US-amerikanischen Universitäten Harvard und Rochester zeigt, haben in Wohnungen lebende Kinder eine um 45 Prozent höhere Tabakrauch-Belastung zu ertragen als Heranwachsende aus Einfamilienhäusern.

Bei mehreren Wohnungen in einem Haus findet sich häufig eine Partei, die raucht. Ist das Rauchen in den vier Wänden nicht verboten, können sich nach Angaben der Wissenschaftler Rauch und Geruch durch Wände und die gemeinsamen Lüftungsanlagen im gesamten Haus verteilen. Die Folge: Auch wenn es kaum bemerkt wird, ist man dem Passivrauchen ausgesetzt, was im Ernstfall unter anderem Krebs verursachen und das Diabetes-Risiko erhöhen kann.

Belegt wird dies nun durch die US-Studie, für die rund 5 000 Kinder aus Nichtraucher-Haushalten auf ihre Cotinin-Belastung untersucht worden sind. Cotinin ist ein Abfallprodukt des Nikotins, das sich auch im Blut von Passivrauchern findet. Demnach sind fast drei Viertel aller Kinder passiv dem Tabakrauch ausgesetzt. Besonders stark betroffen ist der Nachwuchs in Wohnungen: 84,5 Prozent aller Heranwachsenden weisen Spuren von Cotinin auf. In Einfamilienhäusern, wo keiner raucht, liegt dieser Anteil bei lediglich 70,3 Prozent. Die Forscher um Dr. Jonathan Winickoff folgern laut BBC daraus, dass Rauch das gesamte Gebäude verunreinigt. Umso wichtiger sind deshalb rauchfreie Gebäude, wo man auch nicht passiv dem gefährlichen Geruch ausgesetzt ist (www.bbc.co.uk/news/health-11969074).

Quelle: http://business-panorama.de/news.php?newsid=80990

Dez
14

Giftige Nikotin-Rückstände

Bislang gingen Raucher zur besseren Lebensqualität von allem für Ihrer Mitbewohner häufig zum Rauchen auf den Balkon oder vor die Tür. Aber Forscher des Berkley Lab (USA) fanden heraus, daß sich auch Nikotinreste auf Haut, in der Kleidung und den Haaren absetzt. Dort reagiert es mit der Oberfläche und Staubpartiekln und es entstehen Nitrosamine, die im ursprünglichen Rauch nicht enthalten sind, aber nicht weniger als krebserregend gelten.

Draußen zu rauchen ist aber immer noch die bessere Alternative. Wird in der Wohnung geraucht lagern sich Nitrosamine über Monate und Jahre hinweg auf Böden, Wänden, Teppichen und Möbeln ab. Lüften hilft dagegen nicht!

Am gefährlichsten ist es für kleine Kinder. Sowohl über die Atmung als auch die Nahrung gelangen die giftigen Stoffe in Raucherwohnungen in die kleinen Körper. Durch das deutlich geringere Körpergewicht, die schnellere Atmung und das laufende Wachstum sind schon kleinere Mengen der krebserregenden Nitrosamine für sie besonders gefährlich.

(Quelle: http://www.topnews.de/auch-nikotin-rueckstaende-sind-krebserregend-384835)

Feb
11

Wer das Rauchen aufhören will braucht keine Hilfsmittel

Wer das Rauchen überwinden möchte ist ohne Hilfsmittel laut australischen Wissenschaftlern von der Universität Sydney erfolgreicher!

Simon Chapman und seine Kollegen sind nach Auswertung von fünfhundertelf (511!) Studien aus den Jahren 2007 und 2008 zum Ergebnis gekommen, daß die meisten erfolgreichen Ex-Raucher Ihr Ziel ohne die Nutzung von Ersatzprodukten oder psychologischer Hilfe erreicht hätten. In der Öffentlichkeit herrsche aber immer noch das Bild, Nikotinersatztherapien wären zum erfolgreichen Rauch-Stopp nötig.

Selbstverständlich gibt die Pharmaindustrie viel Geld aus um Studien zur Rauchentwöhnung zu finanzieren und in den USA werden monatlich dreimal so viele Informationen zum Nikotin-Stopp von der Industrie verbreitet wie von der Regierung oder NGO (Nichtregierungsorganisationen).

Interessant ist es auch die Ergebnisse von gesponsorten Studien im vergleich zu unabhängigen Untersuchungen zu betrachten: 51 % der von den Pharmaziekonzernen bezahlten schrieben den Tabakersatzstoffen hohe Erfolge zu, dagegen stehen nur 22 % der frei erstellten.

Die Empfehlung der Forscher aus Australien an Gesundheitsbehörden ist es, nicht so stark auf Nikotinmittel oder professionelle Hilfe zur Entwöhnung hinzuweisen sondern den Willen zur Rauchfreiheit zu stärken.

(Quelle: PLoS Medicine, Bd. 7, Artikel e1000216  / Süddeutsche)

Feb
11