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ExSmoker – endlich rauchfrei!

So sieht die Website exsmokers.eu aus.

Screenshot von exSmokers.eu

Menschen rauchen aus den unterschiedlichsten Gründen, jedoch einen Grund der das Rauchen legitimiert gibt es nicht. Dies erkennen auch immer mehr  Menschen und beschließen mit dem Rauchen aufzuhören, doch nur wenige schaffen es wirklich dauerhaft. „Wer raucht stirbt früher!“ Diese Worte hat bestimmt jeder Raucher schon einmal gehört und ganz schnell wieder ausgeblendet. Doch es ist wahr, Raucher sterben bis zu zehn Jahre früher, dies zeigt eine neue US-Studie. Wer jedoch vor seinem 40ten Lebensjahr mit dem Rauchen aufhört verringert das Risiko laut Bild.de um 90%.

Das Rauchen aufzugeben ist sicherlich nicht leicht und für viele eine große Überwindung,  jeder der schon einmal darüber nachgedacht hat, sollte sich immer die Vorteile  vor Augen halten. Ein Nichtraucher fühlt sich nicht nur gesünder und fitter, sondern er ist es tatsächlich auch. Der Geschmacks- und Geruchssinn verbessert sich und zudem man spart viel Geld. Dies sind nur drei  von vielen Vorteilen die eine Rauchentwöhnung mit sich bringen kann. Jeder der dem schwarzen Dunst entsagt, kann stolz auf sich sein und ist ein Vorbild für alle die es noch schaffen wollen.

Die europäische Kommission sieht dies auch so und hat eine neue Kampagne „Ex-Raucher sind nicht aufzuhalten“  ins Leben gerufen. Sie bietet Unterstützung beim Aufhören mit dem Rauchen durch iCoach. Die kostenlose digitale Gesundheits-Coaching-Plattform wird in 23 Amtssprachen der EU angeboten wird. Sie konzentriert sich nicht nur auf die Menschen, die mit dem Rauchen aufhören wollen, sondern auch auf diejenigen, die es noch nicht vorhaben oder ein hohes Rückfallrisiko besitzen. ICoach unterstützt die Benutzer mit interaktiven Hilfsmitteln, persönlich angepassten Feedbacks, Empfehlungen, Methoden und Mini-Tests. Bis jetzt haben 30% aller Teilnehmer von iCoach tatsächlich, mit dem Rauchen aufgehört.

Natürlich ist die Entscheidung mit dem Rauchen aufzuhören jedem selbst überlassen, doch sich mit dem Thema  intensiver auseinander zu setzten, schadet sicherlich nicht. Wer mit dem Rauchen aufhören will oder sich über das EU-weite Angebot informieren möchte kommt hier zu iCoach: http://www.exsmokers.eu/de-de/icoach

Apr
15

Risiko: die umstrittene E-Zigarette

Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) kommt in seiner Einschätzung der E-Zigarette und der enthaltenen und freigesetzten Inhaltsstoffe der sogenannten Liquids zu keinem überraschenden Ergebnis: „Die Dämpfe dieser Substanzen können die Gesundheit von E-Rauchern beeinträchtigen. Gefahren für Dritte sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht auszuschließen.“

Zu dieser Stellungnahme kommt das BfR nicht zuletzt weil das bereits große und immer noch wachsende Angebot dazu führt, dass völlig unklar ist WAS der E-Raucher denn eigentlich inhaliert und durch ausatmen an seine Mitmenschen weitergibt. Noch undurchschaubarer wird dies duch nachfüllbare Kartuschen – beinahe alles kann damit verdampft und inhaliert werden. Das Bundesamt empfiehlt deshalb zum Schutz von Unbeteiligten die E-Zigarette in Nichtraucherbereichen wie eine „normale“ Zigarette, also eine Tabakzigarette, zu behandeln. Der Präsident Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel sagt: „So können E-Zigaretten Passivraucher nicht gesundheitlich beeinträchtigen.“

Grund zu Sorge geben den Mitarbeitern des BfR dabei die Inhaltsstoffe der Liquids. Neben dem Verneblungsmittel Propylenglycol und Nikotin geben unterschiedliche Chemikalienzusätze, pharmakologische Inhaltsstoffe und Duftstoffe sowie Aromen aber auch Verunreinigungen Anlass zur Sorge. Es gibt in der einschlägigen Fachliteratur Hinweise darauf, dass bestimmte Fabrikate auch krebserzeugende Aldehyde freisetzen könnten. Deshalb empfiehlt das BfR eine Risikoeinschätzung wie bei Tabakprodukten und auch einen ebenso sensiblen Umgang – besonders bei Kindern, Schwangeren und krankheitsbeding vorgeschädigten Personen; sowohl bei aktiven Rauchern als auch bei passiv dem ausgeatmeten Nebel ausgesetzten Menschen.

Quellen: http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2012/17/e_zigaretten_koennen_auch_zu_gesundheitlichen_gefahren_fuer_passivraucher_fuehren-129587.html, http://www.bfr.bund.de/cm/343/liquids-von-e-zigaretten-koennen-die-gesundheit-beeintraechtigen.pdf

Jun
01

Rauchen und Krebs

  • Raucher haben ein doppelt so hohes Risiko an Krebs zu sterben wie Nichtraucher (Circulation 1997; 96:2128-36).
  • Der Konsum von Tabakwaren, wie Zigaretten, Zigarren, Pfeife etc. ist die Hauptursache für Krebserkrankungen an Lunge, Kehlkopf (Larynx), Lippen, Mundhöhle, Rachen (Pharynx) und Speiseröhre (Ösophagus).
  • Bei Rauchern wird fünf- bis zehnmal häufiger Lungenkrebs festgestellt als bei Nichtrauchern.
  • Das Risiko für Mundhöhlenkrebs ist bei Rauchern (Männer) sogar 27fach und für Kehlkopfkrebs 12fach erhöht.
  • Raucher bekommen im Vergleich zu Nichtrauchern zwei- bis dreimal häufiger Blasenkrebs, mehr als 1,5mal häufiger Brustkrebs und 1,3mal häufiger Pankreaskrebs (WHO, American Cancer Society).

Quelle: http://www.assmann-stiftung.de/information/rauchen/

Dez
08