Kohlenstaub tötet 3.000 Menschen

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Greenpeace will mit dem Ende der Stromgewinnung aus Kohlekraftwerken dem „Tod aus dem Schlot“ entgegenwirken. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation würde der Gesundheitsschutz beim Thema Strom sträflich vernachlässigt. Um ein Druckmittel zu haben legten die Umwelt-Aktivisten eine Studie vor, die belegen soll dass jährlich über 3.000 Menschen in Europa durch Feinstaub und andere durch die Kohleverbrennung verursachte Faktoren sterben.

Das darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da stimmen wir mit Greenpeace überein. Dürfen wir aber ins Feld führen, dass durch Tabak im gleichen Zeitraum bei niedrig geschätzten 320 Tabak-Toten pro Tag alleine in Deutschland bereits nach einer Woche die Risikoschätzung für Kohle, die von vielen Experten als deutlich hoch gegriffen angezweifelt wird, spielend übertroffen wird? Liebe Greenpeace-Mitarbeiter, gebt die Baustelle saubere Energie nicht auf, aber widmet Euch bitte auch der konsequenten Umsetzung von Nichtraucherschutzgesetzen wie der Umsetzung der Warnhinweise auf Zigarettenschachteln und einem Verbot der Kino- und Außenwerbung für Tabakprodukte. Wir wünschen uns ein energisches Vorgehen gegen Sucht und Umweltverschmutzung (alleine die Abfallmengen durch Kippenreste und Filter … wenn Ihr Anregungen dazu braucht: http://www.cigarettelitter.org/, http://www.tennessean.com/assets/pdf/DN1466441113.PDF oder http://www.dkfz.de/de/presse/pressekonferenzen/download/Pressemappe_Tabak_und_Umwelt.pdf)!

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