Tabakanbau beutet Kinder aus

Nicht nur wer Tabak raucht, schadet seiner Gesundheit. Auch Tabakbauern werden durch Kontakt mit den nikotinhaltigen Blättern krank. Auf den Plantagen schuften sogar Kinder. Nur so können sie den Tabakmultis die vorgeschriebene Menge liefern. Das Verbraucherschutzmagazin «Kassensturz» im SF1 zeigt, wie sehr diese Familien leiden.

„Trotz ihrer sonst so bekannten Gesprächigkeit sind Tabakkonzerne auch schweigsam. Sie verschweigen in ihrer Werbung, dass die Produktion von Rohtabak im globalen Süden mit Ausbeutung, Kinderarbeit, hohen Gesundheitsrisiken und Umweltzerstörung einher geht. Dies ist kein Randproblem, denn 80% des weltweit gehandelten Tabaks werden in Ländern des Südens hergestellt“ so Sonja von Eichborn, Koordinatorin der Kampagne Rauchzeichen! bei einer Veranstaltung anlässlich des Weltnichtrauchertags in Berlin.

Quelle: http://www.unfairtobacco.org/index.php?id=petition20
Weitere Infos auch unter: http://www.blue21.de/rauchzeichen.php

Dez
07

Ende der Tabak-Subventionen 2013

Durch den Abbau von Subventionen gehört künftig auch der Tabakanbau zu den Bereichen, die sich selbst tragen müssen. Der Bundesverband Deutscher Tabakpflanzer / Die Vereinigung der Tabak-Erzeugergemeinschaft e. V.  publizieren auf Ihrer Website http://www.bundesverband-tabak.de/tabak.htm die enormen Kostensprünge zwischen Anbau und Verarbeitung: „Der Blattertrag von 2.500 bis 3000 kg/ha (Hektar)bringt dem Pflanzer ca. 10.000-12.000 Euro/ha. Nach Herstellung von Tabakwaren liegt der Wert bei 360.000 Euro/ha, wovon 270.000 Euro/ha Tabaksteuer dem Staat zufließen.“

Hart für den Nichtraucher (aber faktisch nicht von der Hand zu weisen) ist die Formulierung: „Positiv stellt sich die Umweltleistung der Tabakpflanze dar. Sie ist eine führende grüne Lunge in der Pflanzenwelt.“ – Tabak als „grüne Lunge“ zu betiteln – das fällt auch nur einer Tabaklobby ein …

Okt
27