Berlin atmet auf! « Nie wieder Tabak

Berlin atmet auf!

In Berlin formiert sich eine Volksinitiative mit dem schönen Titel: „Frische Luft für Berlin“ (frei dem bekannten Schlager „das ist die Berliner Luft, Luft, Luft“?). Diese konnte dem Parlamentspräsidenten Walter Momper der Hauptstadt instgesammt 27.800 Unterschriften für einen weitreichenden Nichtraucherschutz in Kneipen und auf Spielplätzen übergeben.

Etwa einen Meter hoch stapeln sich Unterschriftenzettel – zur Übergabe überreichten die Aktivisten Momper außerdem ein weißes T-Shirt mit dem Spruch: „Berlin atmet auf“. Dieser versprach: „Wir werden die Forderungen in den Fraktionen und mindestens ein Mal im Plenum beraten.“

Noch vor der bevorstehenden Wahl wollen die Abgeordneten nun über ein generelles Rauchverbot in Eckkneipen, auf Freiflächen von Krankenhäusern und auf Spielplätzen beraten. Johannes Spatz, Sprecher der Volksinitiative: „In Berlin sterben jährlich 6.000 Menschen an den Folgen des Nikotin-Konsums. Kinder müssen besonders geschützt werden.“

Wir wünschen der Initiative genauso viel Erfolg wie der damals erfolgreichen „Nichtraucherinitiative Bayern“ und damit allen Hauptstädtern ein gesünderes Klima!

Quelle: http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/344017.html / R. Gomy

Apr
15

2 Responses to “Berlin atmet auf!”

  1. MAST sagt:

    Kneipenwirten euren Willen aufdrängen kann schon fast als FASCHISMUS bezeichnen!!! Ich hoffe sehr, dass die Entscheidungsfreiheit des einzelnen gewinnen und ihr verlieren werdet. Gibt es denn keine weitaus wichtigeren Themen mit denen ihr euch befassen solltet?

  2. admin sagt:

    Hallo Mast, interessante These – Nichtraucher zwingen Kneipiers ihren Willen auf. Hm, aber selbst wenn es so wäre, ist das nicht immer noch unschädlicher für alle, als wenn Raucher Nichtrauchern ihren schädlichen Qualm aufzwingen? Und zum Thema Faschismus: ein tolles Totschlagargument – aber völlig verfehlt und überzogen. Bitte recherchiere nochmal zum von Dir angeregten Vergleich den Horror des Faschismus und auch was man mit ihm vergleichen kann. (Unserer Auffassung zufolge kann man Tische auch nicht mit Fernsehern vergleichen.) Zurück zum Thema: ich kenne keinen Nichtraucher, der einen Kneipenwirt oder Raucher nicht leiden kann, aber das Verhalten der Raucher oder den Qualm der Zigaretten kann man ablehnen und auch etwas dagegen tun, dass man ihm nicht ausgesetzt ist, auch wenn man mal eine Kneipe aufsuchen will.
    Aber Du hast natürlich Recht – Ein Tabakverbot sollte nicht auf dem Rücken der Wirte ausgetragen werden nur weil die Politik zu feige ist Nägel mit Köpfen zu machen (wie z. B. in Australien).

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