Prävention « Nie wieder Tabak

Machst Du alles, was andere machen?

Meine Oma sagte immer: „Wenn die andern in die Pegnitz springen, machst Du es dann auch?“ (Anm. Pegnitz: gefühlt sehr, sehr kalter Bach/Fluß)
Einen ähnlichen Tenor schläg diese Werbung an:

Categories: Prävention
Mrz
20

Kommst Du zum Furzen mit raus?

Die Kanadier haben einen sehr „interessanten“ Blick auf die Welt. In einer Kampagne gegen das Sociale Rauchen („Fast alle meine Freunde rauchen; ich rauche eigentlich nicht – nur, wenn wir miteinander tanzen/trinken/Spaß haben.“) vergleichen sie das völlig unangebrachte Rauchen als Sozialkomponente von Freundschaft und Unterhaltung mit dem völlig unangebrachten Furzen … „Do you want to go outside for a fart?“ … man könnte sich ja auch einfach gleich unterhalten statt dafür erst vor die Tür zu gehen. Und natürlich ist Rauchen sehr viel gesundheitsschädlicher als flatulieren.

Das Video ist aber sehr lustig:

Mrz
20

Neuseeland will einheitliche Schachteln

Neuseeland folgt dem großen Bruder und will, sobald Australien den rechtlichen Weg mit Streitigkeiten gegen verschiedene multinationale Tabakkonzerne vor der WTO (World Trade Organization) geebnet hat, auch vereinheitlichte Schachteln für alle Zigarettenmarken vorschreiben. Diese Schachteln tragen große Warnhinweise und -bilder (bis zu dreiviertel der Schachteloberfläche) und einheitlich in Farbe, Größe und Schriftart einen Aufdruck für Marke, Handelsname und Preis.

Neuseeland möchte bis 2025 das Rauchen aus dem Land verbannen und wird dafür laut Gesundheitsministerin Tariana Turia das Rauchen in öffentlichen Gebäuden aber auch in Fahrzeugen verbieten und die Tabaksteuern kontinuierlich erhöhen.

Einen interessanten Artikel auf englisch dazu finden sie hier: http://www.cbsnews.com/8301-204_162-57570086/new-zealand-proposes-plain-cigarette-packaging/

Categories: Prävention
Feb
26

Mit aller Kraft gegen das Rauchen

Eine neue Kampagne der Deutschen Krebshilfe trägt den schönen Titel „Mit aller Kraft“ und verschiedene junge Prominente, darunter Maite Kelly und Benedikt Höwedes, machen sich als Vorbilder stark gegen den Krebs, gegen das Rauchen.

Video mit Benedikt Höwedes (Schalke 04 / Fußballnationalspieler)

Zur Website des Projekts geht es hier lang: www.mit-aller-kraft.de, zur Seite der Deutschen Krebshilfe: www.krebshilfe.de

Feb
15

Jede 15. Zigarette verursacht eine Zellmutation

… und damit vielleicht Krebs. Wenn Sie sähen, welche Schäden Sie mit Rauchen in Ihrem Körper anrichten, würden Sie aufhören.

Das ist die Aussage dieses Clip des britischen Gesundheitsministeriums:

http://www.youtube.com/watch?v=AIyqcST29wQ

Jan
31

Der Drache qualmt und stinkt

Und obwohl der politische Kopf Chinas erkannt hat, das das Rauchen inzwischen zu einem echten Volksproblem geworden ist, kann er nichts gegen die rauchenden, qualmenden Nüstern seiner vielen Köpfe machen. Mit wehen Augen versucht die Behörde für Tabakkontrolle durch den Tabakqualm die Statistiken der WHO, der Weltgesundheitsorganisation, und viele der chinesischen und internationalen Studien zu sehen, und Konsequenzen abzuleiten um den immer höheren Kosten aber vor allem auch der immer schlechteren Volksgesundheit Herr zu werden.

In China sind etwa 300 Millionen (300.000.000) Menschen nikotinabhänig und mehr als eine Million Menschen stirbt in China an den Folgen von Raucherkrankheiten. In diesem Zusammenhang nennt die WHO Krankheitskosten von mehr als 1,7 Milliarden US-$ sowie einen Verlust durch Arbeitsausfälle in monetärer Höhe von etwa 5 Miliarden $.

Die chinesische Tabakkontrollbehörde macht für das Scheitern von Präventionsmaßnahmen die viel zu niedrigen Preisen für Zigaretten verantwortlich. Eine Vertreterin meinte dass eine Erhöhung um einen Yuan drei Millionen Leben retten könnte, aber bereits diese geringe Preiserhöhung stößt in China auf breite Kritik. Dabei deckt sich die Aussage mit der von Dr. Michael O’Leary, Repräsentant der WHO in China, der sagte: „Tatsächlich hat es viele Studien gegeben, internationale und chinesische, die zeigen, dass eine Erhöhung der Preise einen erheblichen Einfluss auf sowohl den Konsum als auch auf das Überhandnehmen von Rauchen hat. Mit anderen Worten schwindet der tägliche Bedarf an Zigaretten und auch die Zahl an Rauchern geht zurück. Das trifft vor allem auf Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommensniveau zu. So können wir eine direkte Verbindung zwischen dem Preis der Zigaretten und dem niedrigeren Konsum und damit einer besseren Gesundheit ziehen.“

Sowohl der Preis für Tabak als auch die Steuern auf Tabakprodukte sind in China sehr niedrig. Eine Schachtel mit 20 zigaretten der günstigsten Marke kostet etwa fünf Yuan, was knapp 70 Dollar-Cent oder gut 60 €-Cent entspricht. Dr. O’Leary schätzt, dass von den 300 Millionen Rauchern gut 50 Millionen besonders preisbewußte junge Leute seien und dass es an dieser Stelle besonders einfach wäre über einen höheren Zigarettenpreis anzusetzen: „Da ergibt sich offensichtlich der beste Angriffspunkt – bevor man mit dem Rauchen beginnt, bevor man abhängig wird. So werden die positiven Aspekte einer Preiserhöhung und einer Reduzierung von jungen Rauchern noch deutlicher.“

Die Preispolitik ist eines der Mittel das Rauchen unattraktiv zu machen und Umwelt und Gesundheit zu schützen, andere wären Warnbilder auf Verpackungen, Einschränken oder Verbieten von Tabakwerbung oder eine strenge Umsetzung von Nichtraucherschutzgesetzen an öffentlichen Plätzen (sogenannte Rauchverbote).

Okt
11

Australien macht ernst!

Als erstes Land weltweit führt Australien auf dem gesamten Kontinent ein neues Gesetz ein, das Zigarettenschachteln einheitlich grün-braun vorschreibt, der Markenname dezent am unteren Rand angebracht. Jetzt hat die Regierung auch vor dem höchsten Gericht in Canberra einen Rechtsstreit gewonnen und darf noch einen Schritt weiter gehen. Auf den Schachteln werden nicht nur keine Logos oder Werbeaussagen angebracht, der Hauptteil wird durch Warnhinweise großflächig auf die Gefahren des Rauchens hinweisen.

In Deutschland, einem der Länder in denen Politiker am hartnäckigsten Versuche boykottieren, durchgängige und harte Tabakwerbeverbote durchzusetzen, würden langatmige Sprüche in schwarzem Trauerrand auf den Päckchen prangen. Australien macht es gleich richtig: Wenn ein Konzern Zigaretten verkaufen will, muss er zeigen was das bedeutet: Tod, Leid, Entsetzen.

Auf den Schachteln werden künftig Hinweise wie „Bryan starb mit 34 – und so sah er 10 Wochen vorher aus“ (engl.: „Bryan died aged 34 – 10 Weeks earlier“) und zwei Photos eines Menschen gezeigt: Bryan in klein mit Lächeln und lockigem Haar und Bryan kurz nach seinem Tod: abgemagert, glatzköpfig und eingefallen. Das klingt erst einmal nach wirklich schwer verdaulichem Stoff; die Realität zeigt aber, dass mit halbherzigen Versuchen das Rauchen (vor allem bei Kindern und Jugendlichen) einzudämmen kein Blumentopf zu gewinnen ist.

In Deutschland jubilieren Krebsforscher und Nichtraucher- / Verbraucherschützer über das Urteil, das die Verpackungsverordnung gegen die Meinung der Zigarettenhersteller durchsetzt. Mit welcher Dreistigkeit manche Konzerne aber Presseerklärungen abgeben will mir nicht ins Hirn. British American Tobacco plc (Markeninhaber v. u. a. Dunhill, Benson & Hedges) ließ verlautbaren: „Diejenigen, die für die Einheitsverpackung sind, glauben, dass Kinder damit einen Grund weniger haben, mit dem Rauchen anzufangen. Aber es gibt keinerlei Beweise, dass die Einheitsverpackung Einfluss darauf hat, ob jemand mit dem Rauchen anfängt oder nicht, auch bei Kindern nicht.“

Natürlich gibt es dafür keine Beweise; aber es gibt genug Beweise

  1. dass Kinder rauchen
  2. dass Werbung bei Kindern ankommt und sie verleitet (z. B. die Kampagnen „Old Joe Camel“ oder „Cool Kids Can Wait“)
  3. dass Rauchen krank macht.

Deshalb wird Australien wohl den ersten Beweis antreten, durch Einführung der neuen Verpackungsvorschriften. Ich bin schon sehr gespannt, ob die Auswirkungen noch deutlicher sein werden, als die bisherigen Maßnahmen Australiens, mit denen das Land die Zahl der abhängigen Raucher im Land seit 1983 mehr als halbiert hat. Einen ersten Einblick in die „Werbewirksamkeit“ von bildhafter Warnung vor Tabak hat die Gesellschaft für Konsumforschung GfK im Auftrag der Regierung in Canbarra durchgeführt: http://www.yourhealth.gov.au/internet/yourhealth/publishing.nsf/Content/8B0333A18648BCF3CA25796E0023D826/$File/Market%20testing%20-%20Graphic%20Health%20Warnings%20-%20Phase%20Three%20Refinement%20of%20Warnings.pdf

Daraus sind auch folgende Bilder entnommen, die mögliche künftige Schachtelmotive und Schachteldesigns zeigen.Z. B. Smoking Kills. Smoking harms unborn children.

Categories: Prävention
Aug
16

Schon mal berechnet ….

… wieviel Geld Sie mit Ihrem sofortigen Rauchstopp sparen können? Die schweizerische Rauchstopp-Initiative SmokeFree bietet einen schön gemachten Rechner an (in Schweizer Franken, Umrechnung 100€ ~ 120 CHF). Insgesamt eine schöne Seite, die Nichtraucher bestärkt, werdende Ex-Raucher unterstützt und Raucher nicht diskriminiert oder bevormundet sondern bittet, andere vor den schädlichen Einflüssen des Tabaks zu schützen.

http://www.smokefree.ch/so-rechnet-sich-smokefree/mit-smokefree-sparen/

Mrz
20

EU beschließt neue Warnhinweise

In Australien werden Zigarettenschachtel künftig frei von Werbung sein – nur noch der Markenname und das Kleingedruckte rund um die Inhalts- und Gefahrstoffe wird die olivgrauen Schachteln unterscheiden. So weit wird die EU wohl nicht so schnell sein, zumindest sollen nun aber 14 neue, wirksamere Warnhinweise auf die Schachteln aufgedruckt werden.

Künftig „werben“ die Schachteln mit Zigaretten, Zigarillos und Zigarren aber auch die Tabakbeutel für Selbstdreher und Pfeifenraucher für Krankheiten wie Erblinden, Mund- und Halskrebs und Zahnschäden. Künftig wird auch davor gewarnt, dass Kinder von Rauchern eher selbst zu Rauchern werden. Bis es soweit ist, kann es aber noch zwei Jahre dauern – so lange haben die EU-Mitgliedsstaaten Zeit, die Regelung in Ihre Gesetzte einzubauen.

Die 14 wirksamsten Hinweistexte wurden unter anderem in Tests mit Rauchern und potentiellen Rauchern ermittelt. Generell ist es notwendig die Texte von Zeit zu Zeit zu überarbeiten um ihre Effektivität so hoch wie möglich zu halten. Gleichzeitig werden Gefahren des Rauchens durch die Wissenschaft erst nach und nach aufgedeckt und so können aktuelle Forschungsergebnisse in die Schachtelaufdrucke einfließen. Seit 2003 sind die Textwarnungen in allen EU-Staaten Pflicht, abschreckende Bilder können zusätzlich aufgebracht werden.

Quelle: http://lifestyle.t-online.de/rauchen-neue-warnhinweise-auf-zigarettenschachteln/id_54611852/index?news

Categories: Prävention
Mrz
14

Nur noch halb so viele junge Raucher

Sehr erfreulich: offenbar trugen Kampagnen zur Prävention und die verbesserten Nichtraucherschutzgesetze dazu, dass sich der Anteil rauchender Jugendlicher innerhalb der letzten zehn Jahre mehr als halbiert hat. Laut einer Studie der BZgA, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, rauchten im Jahr 2011 nur noch knapp 12 % der 12- bis 17-Jährigen. Das bedeutet im Vergleich zum Jahr 2001 eine deutliche Senkung – damals waren es noch ca. 28 % der jungen Leute. Auch in der Gruppe der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren konnte ein Rückgang des Tabakkonsums verzeichnet werden.

Die BZgA deutet die Entwicklungen als eigenen Erfolg: die 2003 gestartete Rauchfrei-Kampagne (Link siehe rechts) und ähnliche Maßnahmen hätten ebenso wie die neuen Gesetze zum Schutz von Nichtrauchern, insbesondere von Jugendlichen, Wirkung gezeigt. Auch die Erhöhung der Tabaksteuer und der dazu höhere Preis für Zigaretten und andere Tabakwaren führe dazu, dass der Einstieg für junge Menschen schwieriger würde. Rauchverbote in Schulen, öffentlichen Gebäuden und Gaststätten haben genau wie die Diskussionen um deren Einführung dazu geführt, dass Teenager sich mehr mit den Gefahren des Rauchens auseinandergesetzt hätten.

Ein interessantes Informations-Angebot rund um illegale und legale Drogen bietet die BZgA unter http://www.drugcom.de/ seit nunmehr 10 Jahren.

Quelle: http://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/?nummer=724

Categories: Prävention
Feb
10