Rauchen in Singapur

Fagge von Singapur

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Jede*r Nichtraucher*in kennt das – man steht am Bahnhof, jemand kommt dazu und plötzlich steht man in einer Qualmwolke. Obwohl das gelbe Raucher-Viereck weit weg ist. Jetzt hat man die Wahl: entweder man geht oder man spricht den/die Jenige*n an; immer im Hinterkunft, dass niemand gern „belehrt“ wird und man im schlimmsten Fall mit einer harschen, eventuell sogar körperlichen Reaktion rechnen muss.

Stellen Sie sich doch mal vor, sie wären in Singapur in der gleichen Situation. Nur, dass Sie dort ab sofort vor sicht hin grinsen könnten, denn in kurzer Zeit kommt „Xavier“ und erledigt die unangenehme Aufgabe, den oder die Raucher in den Raucherbereich zu bitten, für Sie. Und Xavier muss auch keine Angst haben, denn er ist ein Roboter, der auf unerwünschtes soziales Verhalten kodiert ist – sei es eben das Rauchen, unsachgemäßes Fahrradparken, Verstöße gegen Corona-Regeln usw. Aktuell ist das Einsatzgebiet auf einen Platz beschränkt, soll aber künftig durch weitere Roboter erweitert werden. Cool?

Wäre es nicht viel besser, jede*r würde Rücksicht auf seine Nächsten nehmen? Singapur argumentiert für diesen technologischen Schritt damit, dass in der überalterten Bevöllkerung die Arbeitskräfte, zum Beispiel für Sicherheitspatrouillen, knapper werden und die benötigten Beamten signifikant sinken.

Q: ZDNET

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